Shooter Marathon: Nach heftiger Kritik reagiert Bungie, erster Patch kommt
Der Battle Pass und Mikrotransaktionen sorgen bei Marathon für Diskussionen. Nach wachsender Kritik aus der Community reagiert Bungie nun mit ersten Anpassungen und kündigt gleichzeitig das erste größere Update an.
Der neue Extraction-Shooter Marathon sorgt wenige Tage nach seinem Release nicht nur für Lob, sondern auch für Kritik. Besonders die Monetarisierung des Shooters steht aktuell im Kreuzfeuer der Community. Einige Spieler bemängeln vor allem den Umfang des Battle Pass sowie bestimmte Einschränkungen bei kosmetischen Items.
Marathon: Battle Pass und Shop sorgen für Diskussionen
Ein häufiger Kritikpunkt bei Marathon betrifft die Customizations im Spiel. Sticker und Charms lassen sich zwar auf Waffen anbringen, doch wer denselben Gegenstand mehrfach nutzen möchte, muss ihn teilweise mehrfach freischalten. Diese Einschränkung gilt laut Spielern sogar für Twitch-Drops oder Vorbesteller-Boni. In der Reddit-Community weckt das Erinnerungen an frühere Entscheidungen von Bungie bei Destiny 2, etwa an die damaligen Einweg-Shader für Rüstungen.
Zusätzlich sorgt der Umfang des Battle Pass für Kritik. Einige Spieler bemängeln, dass er vergleichsweise wenige größere Belohnungen enthält - etwa nur einen Charakter-Skin. Und auch die Preisstruktur im Shop steht zur Debatte. Charakter-Skins kosten rund 1.120 Lux, während ein 10-Euro-Paket nur 1.100 Lux liefert. Wer also einen Skin kaufen möchte, muss daher meist ein zusätzliches Paket erwerben. Solche Modelle sind zwar aus anderen Spielen bekannt, stoßen aber insbesondere bei einem kostenpflichtigen Titel wie Marathon auf Kritik.
Bungie reagiert mit erster Anpassung
Entwickler Bungie hat inzwischen auf die Diskussion reagiert und auf X erste Änderungen angekündigt. Künftig soll das 10-Euro-Paket statt 1.100 Lux insgesamt 1.120 Lux enthalten - also genau genug für den Kauf eines Runner-Skins. Spieler, die das Paket bereits zuvor gekauft haben, erhalten nachträglich 20 Lux gutgeschrieben.
Parallel arbeitet Bungie am ersten größeren Update für das Spiel. Dazu gehören unter anderem Anpassungen an der Benutzerführung sowie kleinere Gameplay-Verbesserungen. So wird etwa die Sichtweite von Navigationsmarkern erhöht, während zusätzliche Medizin- und Munitionskisten auf bestimmten Karten erscheinen können.
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Quelle: Bungie auf X

Solange die kostenpflichtigen Features rein kosmetische Natur sind, kann es einem doch egal sein.
Das traurige ist aber auch das solche Geschäftsmodelle funktionieren denn die Leute lassen sich ja mittlerweile jeden mist gefallen.
Fair wäre es z.b. wenn das Spiel nicht 40 euro kosten würde aber dafür dann im grunde die Servergebühr abgerechnet wird. Bei mehr Spielern würde das Preis dann für alle Fallen. Aber ihr wisst ja die Gier ..
Ich bin strikt gegen solche Methoden.
Solange die kostenpflichtigen Features rein kosmetische Natur sind, kann es einem doch egal sein.
Ich bin strikt gegen solche Methoden.