Auf der Computex in Taiwan hat Intel wie erwartet den neuen Mittelklasse-Chipsatz P45 für Sockel-775-Prozessoren vorgestellt. Wir hatten bereits vorher die Gelegenheit die P45-Platinen von Asus, Gigabyte und MSI vorab zu testen. Dieser Artikel fasst unsere Ergebnisse zusammen, zeigt in Benchmarks die Unterschiede zu P35 sowie X48 und prüft die Crossfire-Performance des P45.
P45 - Fazit
Dank PCI-E-2.0-Unterstützung und zweimal acht Lanes im Crossfire-Modus ist der P45 seinem Vorgänger überlegen. Bei der übrigen Performance und der Leistungsaufnahme gibt es praktisch keine Unterschiede. Wer bereits ein P35-Board hat und nur eine Grafikkarte nutzen will, muss deshalb jedoch nicht zwangsläufig wechseln. Gerade wenn Sie eine PCI-E-1.1-Grafikkarte verwenden, lohnt sich das Aufrüsten nicht. Wenn Sie allerdings eine PCI-E-2.0-Karte besitzen und die beste Leistung wollen, lohnt sich der Mainboard-Tausch.
Quelle: PC Games Hardware
P45-Board Asus P5Q Deluxe (Bild: PCGH)
Wer Crossfire nutzen will, sollte P45-Platinen auf jeden Fall dem Vorzug gegenüber P35-Boards geben - Sie bekommen dadurch nicht nur mehr Performance sondern sparen sich auch ärgerliche Probleme. Für leistungsgierige Crossfire-Nutzer lohnt sich allerdings bereits eine X38- oder X48-Platine, da sie bei manchen Spielen bis zu zehn Prozent mehr Performance mit zwei PCI-E-2.0-Karten liefert. Entsprechende Boards gibt es ab 130 Euro.
Quelle: PC Games Hardware
P45-Board Gigabyte EP45-DQ6 (Bild: PCGH)
Wenn Sie noch kein Core-2-System haben und bald einen entsprechenden PC zusammenstellen wollen, bieten P45-Boards das beste Preis-Leistungsverhältnis, zumal sie laut PCGH-Preisvergleich nicht teurer als P35-Platinen sind. Ob der P45 grundsätzlich ein besseres Übertaktungspotenzial als der P35 bietet, prüfen wir, sobald mehrere finale P45-Boards zur Verfügung stehen. Einen großen P45-Vergleichstest finden Sie voraussichtlich in der kommenden Ausgabe 08/2008.
Quelle: PC Games Hardware
P45-Board MSI P45D3 (Bild: PCGH)

