Erweiterungskarte für bestimmte Asrock-Boards: Aus B650 werde X670

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X670 Xpansion Kit (4)
Quelle: Level1Techs

Auf Youtube präsentierte der Kanal "Level1Techs" eine Sonderedition des B650-Livemixer-Mainboards von Asrock, welche mit einer Erweiterungskarte, dem "X670 Xpansion Kit", geliefert worden ist. Diese soll dem Board einen sekundären I/O-Hub hinzufügen und somit ähnliche Spezifikationen wie ein vollwertiges X670-Board gewährleisten.

"Einen B650 in einen X670 umwandeln, mit diesem einen merkwürdigen Trick" - so titelt ein neues Video, welches vom Youtube-Kanal "Level1Techs" stammt. Hinter dieser Aussage steckt konkret eine Sonderedition des Asrock-B650-Livemixer-Mainboards, welches mit einer Erweiterungskarte an den Youtuber ausgeliefert worden ist. Diese PCI-Express-Erweiterungskarte trägt den Namen "X670 Xpansion Kit" und soll genau das machen, was ihr Name vermuten lässt - ein B650-Board zu einem X670-Board erweitern.

Die Features des X670 Xpansion Kits

AMDs X670-Mainboards verwenden bekanntlich zwei Promontory-21-Chipsätze, die B650-Serie nur einen. Mit der Erweiterungskarte werde dem Livemixer-Board von Asrock ein sekundärer I/O-Hub hinzugefügt, infolgedessen dann ähnliche Spezifikationen wie bei einer vollwertigen X670-Platine vorliegen sollen. Das X670 Xpansion Kit bietet weiterhin zwei PCI-E-4.0-NVMe-Slots für M.2-SSDs, zwei SATA-Anschlüsse sowie dreimal USB-Typ-A, einmal USB-C-Typ und einen Anschluss für 10-Gbit/s-Ethernet.

Bildergalerie

Die X670-Xpansion-Kit-Erweiterungskarte soll allerdings nur auf speziellen Mainboards von Asrock funktionieren und nicht nur auf einen PCI-Express-Anschluss angewiesen sein, sondern auch eine bestimmte Steuerleitungsverbindung benötigen. Ebenso lasse sich die Erweiterungskarte genauso wie das spezielle Asrock-B650-Livemixer-Board, welches ein benutzerdefiniertes BIOS auszuführen scheint, nicht käuflich erwerben.

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Level1Techs erklärt in seinem Video, dass er glaubt, dass Asrocks Idee schnell ihre Fans finden würde, das Unternehmen sich aber erst einmal an die Materie herantaste. Sobald Asrocks Erweiterungskarte auf dem Markt verfügbar sein sollte, hätten Kunden die Möglichkeit, ihre Motherboards später aufzurüsten.

Quelle: Level1Techs via Videocardz

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber wieso bist du dir da so sicher?
        Wernn ich Randel richtig verstanden habe sprach er davon, dass AMD die Möglichkeit offen lässt einen weiteren Chipsatz anzusteuern. Wobei technisch ist es bestimmt möglich auch mehr zu chainen.

        Mal schauen ob AMD dazu vll. was veröffentlicht hat. Google isch kommmmeeee...
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber wieso bist du dir da so sicher?
        Wernn ich Randel richtig verstanden habe sprach er davon, dass AMD die Möglichkeit offen lässt einen weiteren Chipsatz anzusteuern. Wobei technisch ist es bestimmt möglich auch mehr zu chainen.

        Mal schauen ob AMD dazu vll. was veröffentlicht hat. Google isch kommmmeeee...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Pokerclock
        Empfinde ich als nettes Gimmick, um den Preis eines Edel-B650er-Boards zu rechtfertigen. Aber dann kann man eben auch gleich das X670er nehmen. Irgendwie am Kunden vorbei gedacht. Was ich aus der Praxis sagen kann, ist dass vornehmlich 10G-LAN bzw. eine zweite LAN-Buchse nachgefragt werden. Ebenso möglichst schnelle/viele USB-C-Buchsen. Seltener massig M.2.-SSDs. Wenn dann möglichst schnelle mit viel Speicherplatz, aber garantiert nicht massig Steckplätze für. Sound spielt absolut gar keine Rolle. Vieles wird auch hier über externe Mixer per USB realisiert. Und was ebenso wenig relevant ist, dass das Board alles davon hat/kann. Wenn dann sind es nur bestimmte Ausstattungsmerkmale, die nachgefragt werden, aber nicht alle auf einmal.

        Ich sähe es lieber, wenn mal wieder Boards auf den Markt kommen würden, die einen elektrisch vollwertigen x16 bzw wenigstens x8-Slot haben, dieser nicht durch die fette Graka verdeckt wird und realisiert über den Chipsatz, damit die fette Graka nicht direkt kastriert wird.
        Intel-PCHs können maximal ×4-Links bereitstellen. Bei AMD ist die Dokumentation etwas lückenhafter, aber mehr macht auf I/O-Hub-Seite auch keinen Sinn, schließlich hat der nur einen ×4-Uplink. Abseits von der theoretischen Möglichkeit eine AM5-Boards, dass die 17. bis 24. Lane der CPU in einen gemeinsamen Slot investiert, wirst du dich also wohl oder übel bei den Workstation-/Entry-Server-Level-Plattformen umgucken müssen. Die einzige andere Möglichkeit für 16+8 wäre der Einsatz eines PCI-E-Switches. Aber wenn deren Preise mit steigender PCI-E-Geschwindigkeit genauso skaliert sind, wie vieles andere (und da man selbst in Server eher auf Dual-Socket denn auf Single-plus-Switch setzt glaube ich daran), dann ist Threadripper Pro die günstigere Lösung.

        Zitat von Shinna
        Das dürfte nicht funktionieren.
        Menno
        Aber wieso bist du dir da so sicher?
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Olstyle
        Torsten meinte das Ding als dritten Chip im Daisy Chain hinter zwei regulär verbauten Promontory-21 um eine Art XT690 zu bauen.
        Das dürfte nicht funktionieren.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Shinna
        Die Karte läuft als Daisy Chain am B650. AMD bietet beide Möglichkeiten. Entweder beide direkt an die CPU angebunden oder der zweite hängt als Daisy Chain am ersten.
        Torsten meinte das Ding als dritten Chip im Daisy Chain hinter zwei regulär verbauten Promontory-21 um eine Art XT690 zu bauen.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Möglicherweise geht sogar Daisy-Chaining, wenn ein X670 nicht ausreicht?
        Die Karte läuft als Daisy Chain am B650. AMD bietet beide Möglichkeiten. Entweder beide direkt an die CPU angebunden oder der zweite hängt als Daisy Chain am ersten.
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