Wegen Sandy Bridge SATA-Gate: Mainboardhersteller müssen Umsatzeinbrüche hinnehmen
Als im Februar 2011 der Fehler in den Cougar Point-Chips von Intel Sandy Bridge-Hauptplatinen bekannt wurde, haben die Mainboardhersteller die Produktion und den Verkauf der betroffenen Platinen eingestellt. Für Februar 2011 haben nun führende Hersteller Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.
Eine taiwanische Wirtschaftszeitung berichtet, dass die Unternehmen Asus, Pegatron, Gigabyte und MSI im Februar 2011 einen starken Umsatzrückgang hinnehmen mussten. Schuld daran sind die Probleme mit Intels Sandy Bridge-Hauptplatinen, durch einen Fehler in den Cougar Point-Chips musste die Produktion und der Verkauf betroffener Platinen eingestellt werden.
So hat das Unternehmen Asus im Februar 2011 28,38 Prozent weniger Umsatz erreicht als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2010 ist der Umsatz um 30,28 Prozent zurückgegangen. Die Firma Pegatron hat ähnliche Verluste bekannt gegeben, so ist im Vergleich zum Vormonat der Umsatz um 31,7 Prozent gesunken, im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent.
Auch MSI wurde von den Sandy Bridge-Problemen getroffen, so hat das Unternehmen im Februar 2011 28,25 Prozent weniger Umsatz erreicht als im Januar 2011. Weiterhin ist im Vergleich zum Februar 2010 der Umsatz um 27,79 Prozent gesunken.
Am stärksten wurde Gigabyte getroffen, von Januar 2011 bis Februar 2011 ging der Umsatz um 45,36 Prozent zurück, im Vergleich zum Februar 2010 um 34,68 Prozent.
Im Laufe der nächsten Wochen werden die neuen Sandy Bridge-Platinen mit Cougar Point-B3-Stepping ausgeliefert, die betroffenen Mainboardhersteller werden dann wieder in die üblichen Umsatzregionen zurückkehren.
Quelle: digitimes.com
Ich würde jetzt auch kein Sandy Bridge Board kaufen um es dann in 2-3 Wochen um zu tauschen. Wer sich absolut ein solches System zusammen bauen will, wartet ab bis die neuen Boards kommen. Ein Wechsel aus diesem Grunde zu einem AMD-System halte ich für eher unwahrscheinlich, imho wird das eher eine kleine Gruppe sein.
Wahrscheinich explodieren die Verkaufszahlen dann im April und die Nachfrage wird höher ausfallen als die Produktion hergibt was sich wiederum in höhere Preise bewahrheiten könnte.
Diese Firmen sollte meiner Meinung nach mit dem Rumjammern noch etwas abwarten.
In diesem Sinne,
x-Up
würde sagen leute die jetzt nit kaufen müssen ja später dann mehr kaufen ^^ (wer kauft schon nen alten chip wenn der neue schon da sein sollte und in 2 wochen kommt )
Das ist natürlich schon ärgerlich für die Motherboard Hersteller,aber ich denke sobald die B3 Revision da ist wird sich das schlagartig ändern,da bin ich mir sicher!!
Für AMD währen solche Fehler gar nicht gut.
wenn sich noch jmd wundert wer Pen... ist -> Asus spaltet sich formell in drei Unternehmen auf - 04.01.2008 - ComputerBase