Schnellerer Speicher: Ryzen 8000 und Ryzen 9000 unterstützen CUDIMM-Module
Laut MSI unterstützen AMD-Prozessoren vom Typ Ryzen 8000 und Ryzen 9000 den neuen Speicherstandard CUDIMM, der höhere Taktraten ermöglichen soll. Dadurch wird aktuell ein Betrieb im Modus DDR5-9200 möglich.
Beim Erreichen immer höherer RAM-Taktraten sind nicht nur der Speichercontroller und die Speicherchips, sondern auch deren Anbindung ein Problem. Durch die langen Leitungen werden die Signale verzerrt. Das kann zu Störungen führen und damit den maximalen Takt begrenzen. Verbessern soll sich diese Situation durch die neuen CUDIMM-Riegel, bei denen auf jedem Speicherriegel ein eigener Chip dafür sorgt, dass das vom Speichercontroller übermittelte Taktsignal aufbereitet wird.
CUDIMM wird unterstützt
Diese Änderung soll höhere Taktraten ermöglichen: Während im PCGH-Preisvergleich aktuell maximal 8.400 MT/s angeboten werden, erreichen erste CUDIMM-Riegel bereits 9.200 MT/s. Das neue Format wirft aber gleichzeitig Fragen zur Kompatibilität auf. Bei Intels neuen Prozessoren vom Typ Arrow Lake / Core Ultra 200 war bereits klar, dass diese die neuen CUDIMM-Module unterstützen. Jetzt hat MSI bestätigt, dass die neuen RAM-Riegel auch mit AMDs Ryzen-Prozessoren funktionieren.
Laut Videocardz wurde auf einem Presseevent verkündet, dass DDR5-CUDIMM-RAM zu den Prozessoren vom Typ Ryzen 8000 und Ryzen 9000 kompatibel ist. Bei den neueren Prozessoren wird dabei ein UEFI auf Basis von AMDs AGESA 1180 vorausgesetzt, für Ryzen 8000 ist ein Update auf AGESA 1200 erforderlich.
Laut dem MSI-Übertakter TOPPC wäre es auch bei Ryzen 7000 denkbar, dass in Zukunft CUDIMMs unterstützt werden. Zumindest im Moment gibt es hier aber eine Inkompatibilität. Ob diese behoben werden kann, und ob AMD die entsprechenden Entwicklungsressourcen investieren wird, ist momentan aber noch unklar.
Ebenso spannend: Für Ryzen 9000: Das erste X870-Mainboard ist schon lieferbar - Gigabyte prescht voran
Dasselbe gilt zudem auch für den Vorteil, den die neuen Speicherriegel und die damit einhergehenden, höheren Taktraten bringen werden. Sobald entsprechende Kits verfügbar sind, dürften aber schnell entsprechende Testberichte folgen und diese Frage klören. Falls überhaupt sind nennenswerte Unterschiede aber wohl nur in Anwendungen zu erwarten, die stark von der Bandbreite abhängen.
Wollen Sie den neuen CUDIMM-Speicher ausprobieren? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Videocardz

Ergo solange der Speichercontroller den höheren Takt mitmacht sollte es eigentlich keine Probleme geben. Das einzige was ein Hindernis darstellen könnte wäre wenn die geringe Latenzerhöhung doch einen Einfluss auf den Speichercontroller hätte. Ergo, dass die Signaltimings (nicht RAM-Timings) minimal anders sind und er dafür optimiert werden müsste.
Ich besitze meine Dinge immer gerne lange, quasi das Gegenteil eines Wegwerf-Gesellschaftlers. Ich hab sogar jetzt extra an die Garage dran gebaut, damit mein erstes Auto immer noch Platz findet (Mercedes 190), obwohl es inzwischen schon 5 Nachfolger gab (alle gebraucht, für Neukauf hab ich dann doch zu viel Vernunft).
Und bei meinen Computern ist das ähnlich, drum hätte ich gerne vom i7 920 gleich auf eine vielleicht langlebige AM6 Plattform gewechselt, aber auf 2028 warte ich doch nicht mehr, dann ist meine CPU 20...
Was habe ich auf den Messevideos gesehen?
Diese flachen Patten für Notebooks und Mainboards, wo gefühlt das halbe Mainboard flöten geht?
CAMM?
Und das hier mit dem Namen CUDIMM komtm dann echt normal in Desktop-Mainboardsrein, wo jetzt DDR drin steckt?
Gab bei PCGH eigentlich schon einen Technikartikel im Heft?
Muss echt weiterlesen, hab schon das neue Heft und das alte noch nicht mal durch.