X870E und X870: Minimaler Refresh zu maximalen Preisen
Am 30. September sollen die neuen AM5-Mainboards mit den Chipsätzen X870E und X870 für Ryzen 9000 ("Granite Ridge") in den Handel starten. Immer deutlicher wird, dass es sich dabei um einen minimalen Refresh zu maximalen Preisen handelt.
Nachdem AMD die vier Desktop-CPUs der Serie Ryzen 9000 ("Granite Ridge") bereits in einem gestaffelten Release am 8. und 15. August 2024 veröffentlicht hat, müssen der Ryzen 9 9950X und Ryzen 9 9900X sowie Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X momentan noch auf die aktualisierten AM5-Mainboards mit den beiden neuen Chipsätzen X870E und X870 verzichten. Doch das ist "kein Problem", denn vergleichsweise klein fällt der Refresh der Hauptplatinen aus, so unser Fachredakteuer Torsten Vogel in seinem sehr ausführlichen Video.
Wie Torsten in seinem Video unmissverständlich deutlich macht, bringen X870E und X870, welche beide nach wie vor auf zwei respektive einem PCH mit der Bezeichnung AMD Promontory basieren, im Vergleich zur Vorgängergeneration "nichts Neues" mit und stellen daher kein wirkliches Upgrade dar. Einzig das verpflichtende USB4 mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Gb/s, welches jedoch nach wie vor mit einem Zusatzchip von ASMedia realisiert wird, stehen zuletzt auf der Habenseite.
Wie sich bereits zuvor angekündigt hat, werden aber nicht nur die Neuerungen klein, sondern auch die Preise hoch ausfallen. Erste X870-Mainboards von Gigabyte sind zu Preisen ab 300 Euro aufwärts bei Geizhals gelistet und erste Listungen aus den USA bestätigen diesen Trend. Der US-Retailer B&H ruft für die neuen Platinen zwischen 219 und 799 US-Dollar (ohne Steuern) auf und auch hierzulande ist beispielsweise das Gigabyte X870E Aorus Master mittlerweile bereits zu vergleichsweise hohen Preisen ab 550 Euro erhältlich.
Quelle: B&H
An der Preisspitze der neuen AM5-Mainboards wird sich das MSI MEG X870E Godlike wiederfinden, welches wie das MSI MEG X670E Godlike dem Vernehmen nach zum Release mehr als 1.500 Euro kosten wird. PCGH hat bereits einige der Hauptplatinen im Detail vorgestellt.
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Die Markteinführung der neuen AM5-Mainboards mit den Chipsätzen X870E und X870 soll dem Vernehmen nach am 30. September erfolgen.
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Quelle: Geizhalt, B&H via VideoCardz

X3D-Unterstützung hängt ebenfalls an AMD, nicht am Board-Preis. Lange Zeit wurden sie schlichtweg nur auf 500er-Boards freigeschaltet. Vollkommen egal, wieviel du für ein 300er/400er ausgegeben hattest: Sperre ist Sperre. Erst als Leute begannen, von AM4 auf LGA1700 aufzurüsten, hat AMD die Regeln gelockert. Seitdem wiederum sind UEFIs für alle AM4-Platinen verfügbar, bei denen ich nachgeguckt habe, außer X300 und vor-Ryzen-Platinen. Aber da laufen auch keine normalen 5000er.
Es sind solide Boards, so viel steht fest.
Wer jetzt erst in dem AM5-Zug eingestiegen ist, macht mit diesen Brettern als Einsteigermodelle nix verkehrt.
Wer allerdings bereits ein X670E oder B650E besitzt und einer Art "Kaufzwang" unterliegt, sollte zwingend warten bis die Preise im Keller sind.
Das Elite ohne E sehe ich eher bei 200 Euro und mit bei 250. Ja es gibt einen Mehrwert aber dieser spiegelt eben nicht den Preis wieder. In Relation sind beide Boards noch viiiieeel zu teuer.