PCGH vor Ort: P5Q & Maximus II Formula - die neuen P45-Mainboards von Asus

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Noch vor der offiziellen Vorstellung hatten wir Gelegenheit, uns die neuen Asus-Platinen mit Intels P45-Chipsatz aus der Nähe anzusehen.

Modelle mit Intels neuem X48-Chipsatz hatten wir bereits im Test (X48-Platinen von Asus und MSI) - Boards mit der zivilen Variante P45, die den populären P35 ablösen wird, sind allerdings noch rar. Wir durften nun einen Blick auf die P5Q-Serie von Asus werfen, die sich mit dem Stromsparchip EPU, einer vereinfachten RAID-Einrichtung namens Drive Xpert und dem Mini-Linux Express Gate von der Konkurrenz abheben soll.

Intels P45 im Vergleich mit X48 und Vorgängern - keine Überraschungen Intels P45 im Vergleich mit X48 und Vorgängern - keine Überraschungen Intel P45 im Detail
Der P45 alias Eaglelake-P unterscheidet sich nur marginal von seinem Vorgänger: Der (offiziell) maximale FSB-Takt bleibt bei 333 MHz (1.333 QDR), 400 MHz sind dem X48 vorbehalten. DDR2- und DDR3-RAM werden unterstützt, der schnellste nutzbare Speicher ist DDR3-1066 - auch hier gilt: Wer schnelleres RAM einsetzen will, muss (laut Intel) zum X48 greifen. Neu ist hingegen der Umstieg auf PCI-Express 2.0, mit einem P45 lassen sich einmal 16 oder zweimal 8 Lanes anbinden. Die Unterschiede verdeutlicht die Tabelle.

Asus P5Q
Asus hält sich nicht an alle Intel-Vorgaben und erlaubt der neuen P5Q-Reihe auf P45-Basis auch die Unterstützung von DDR3-1600. Das allerdings gilt nur für die beiden Modelle P5Q3 Deluxe und P5QC - denn alle anderen setzen auf DDR2-RAM bis DDR2-1200. So auch das Topmodell P5Q Premium, das außerdem vier PCI-Express-Grafikkarten samt Crossfire X unterstützt und überdies vier GBit-LAN-Anschlüsse und 10 SATA-2-Ports bietet. Die übrigen Modelle - auch die Einsteigerplatinen mit den günstigeren Chips P43 und G43 - stellen die Tabellen vor.
Die P5Q-Produktreihe auf P45-Basis im Detail ... Die P5Q-Produktreihe auf P45-Basis im Detail ...
... und die günstigeren Modelle mit P43 und G43 (samt integriertem Grafikchip) ... und die günstigeren Modelle mit P43 und G43 (samt integriertem Grafikchip)
Allen P5Q-Boards gemein sind angeblich besonders langlebige "Solid"-Kondensatoren, Spannungswandler mit bis zu 16 Phasen sollen Stabilität gewährleisten. Außerdem verfügen alle über einige neue Overclocking-Funktionen (siehe Galerie) sowie zwei Features, die bislang nur den teuersten Modellen vorbehalten waren: Express Gate und EPU.

Die EPU soll den Strombedarf alle Komponenten im Teillastbereich senken. Die EPU soll den Strombedarf alle Komponenten im Teillastbereich senken. EPU, Express Gate & Drive Xpert
Bei der EPU handelt es sich um einen kleinen Chip auf der Platine, der die Spannungsversorgung aller Komponenten reguliert - zumindest, wenn er durch den Windows-Treiber unterstützt wird. Auf diese Weise soll die Leistungsaufnahme des Systems lastabhängig reguliert werden - angeblich deutlich effizienter, als dies eine reine Software-Lösung vermag. Auch die Versorgung der Grafikkarte wird so geregelt, allerdings funktioniert dies bislang nur mit einigen Asus-Karten.

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