Neue Mining-Mainboards: Hauptplatine(n) von MSI für Coffee Lake
Im Zuge der anhaltend hohen Nachfrage nach Mining-Hardware hat MSI laut Videocardz.com ein neues Mainboard für diesen Einsatzzweck vorgestellt. Die als H310-F Pro bezeichnete Platine bietet Anschlüsse für insgesamt dreizehn Grafikkarten. Außerdem ist auch eine Version mit achtzehn Anschlüssen denkbar.
Der Mining-Hype hält auch weiterhin an, und eine Entspannung ist immer noch weder eingetreten noch in Sicht. Im Zuge dessen hat MSI ein neues Mainboard vorgestellt das sich speziell an Miner richten soll. Auch andere Hersteller bieten entsprechende Produkte an. Die H310-F Pro genannte Platine unterstützt Intels Coffee Lake-Prozessoren, wobei der eingesetzte Prozessor für den Einsatzzweck wohl weniger interessant sein dürfte: Das Mainboard ist vor allem für den Einsatz vieler Grafikkarten ausgelegt.
Dafür sprechen die insgesamt dreizehn PCI-Express-Anschlüsse: Einer in x16-Ausführung, die anderen als PCI-E-x1. Die kleineren Anschlüsse sind dabei jeweils zu dritt in einer Reihe angeordnet, dementsprechend können sie mit klassischen Gehäusen gar nicht verwendet werden. Zwei Anschlüsse würden durch die verbaute Karte verdeckt werden. Stattdessen sollen sie per Riser-Card mit der entsprechenden Grafikkarte verbunden werden.
Quelle: Videocardz.com
MSI H310-F PRO
Zur zusätzlichen Stromversorgung der PCI-E-Ports stehen auf dem Mainboard zwei Molex-Stromanschlüsse zur Verfügung. Eine Versorgung alleine über den ATX-Stecker würden diesen wohl überfordern. Abseits davon ist die Ausstattung des Mainboards recht spärlich: Zwei RAM-Bänke, vier USB 2.0- und zwei USB 3.0-Anschlüsse. Dazu gibt es jeweils vier SATA- und Lüfter-Anschlüsse. Die Versorgung des Prozessors ist achtpolig ausgelegt.
Auf den von Videocardz.com veröffentlichten Bildern sind zudem weitere fünf Lötstellen für PCI-E-Anschlüsse und eine für einen Stromanschluss sichtbar. Vermutlich plant MSI, die Basisplatine in einer zweiten Version anzubieten: Mit besserem Chipsatz und Vollbestückung. Da für viele Kryptowährungen ausschließlich die Grafikleistung interessant ist, ist es lukrativ möglichst viele Grafikarten pro Prozessor und damit auch Mainboard in Betrieb zu haben.

Die Bandbreite reicht fürs Mining mehr als aus. Was wichtig ist, ist eher die Rechenleistung des Chips + Datendurchsatz des VRAMs(zumindest bei ETH).
Wenn es aber darum geht, die Grafikkarten Produktion zu erhöhen, wird (soweit ich mich richtig erinnere) seitens der Hersteller häufig das Argument vorgebracht, dass Mining Geschäft sei zu unvorhersehbar, aus diesem Grund wäre eine Produktionserhöhung zu risikoreich.
Dies finde ich schon etwas paradox.
Selbstverständlich darf man ungünstige Faktoren, wie beispielsweise die derzeitige verschärfte Situation auf dem Speichermarkt nicht außen vor lassen, wenn man über die GPU Herstellung redet, allerdings habe ich subjektiv den Eindruck, dass das Engagement bezüglich der Grafikkarten Produktion noch ausbaufähig wäre.
Insgesamt sind solche Boards sogar extrem gut, denn sonst würden die Miner statt einem 18 Slot Board 3-5 Gaminboards kaufen, was die Preise auch dort versauen würde. Hinzu kommt, dass alle diese Boards mit einer CPU, einem RAM Riegel und einer SSD bestückt werden müßten. Das würde dann die Preise bei den Mainboards, RAM, CPUs und SSDs teils ordentlich anheizen.
Ich würde mir endlich die H310 Mainboards wünschen damit ich meinen PC bestellen kann
Wann kommen die?
Aha wieder ein neues Mining Mainboard - finde ich durchaus interessant, dass die Hardware Hersteller hierfür gerne Kapazitäten bereit stellen.
Wenn es aber darum geht, die Grafikkarten Produktion zu erhöhen, wird (soweit ich mich richtig erinnere) seitens der Hersteller häufig das Argument vorgebracht, dass Mining Geschäft sei zu unvorhersehbar, aus diesem Grund wäre eine Produktionserhöhung zu risikoreich.
Dies finde ich schon etwas paradox.
Selbstverständlich darf man ungünstige Faktoren, wie beispielsweise die derzeitige verschärfte Situation auf dem Speichermarkt nicht außen vor lassen, wenn man über die GPU Herstellung redet, allerdings habe ich subjektiv den Eindruck, dass das Engagement bezüglich der Grafikkarten Produktion noch ausbaufähig wäre.