Intel Tiger Lake: Benchmarks zur Xe-GPU gesichtet, auf Augenhöhe mit Geforce MX350
Tiger Lake macht sich aktuell in den Benchmark-Datenbanken breit. Die Einträge bieten allerdings nicht nur Eckdaten zu Intels Ice Lake-Nachfolger, auch Leistungswerte zu den zugehörigen Xe-GPUs sind enthalten.
Intels kommende Tiger Lake-Mobil-CPUs inklusive Xe-Grafikeinheit ließen sich kürzlich in den Online-Benchmark-Datenbanken blicken. Die Sichtungen erfolgten durch den bekannten Leaker "TUM_APISAK" sowie auch Twitter-Nutzer "_rogame" und mit von der Partie waren dabei auch Leistungswerte zur GPU, die zum direkten Vergleich mit äquivalenten Grafikeinheit für den Einsatz in Notebooks einluden.
Vergleichbar sind dabei allerdings nicht die aktuell höherwertigen Optionen, sondern das Low-End-Segment. Konkret lag der Fokus auf Nvidias dedizierter Low-End-Grafikeinheit Geforce MX350. Mit der kann Intels Xe-GPU nämlich mithalten und sogar leicht übertrumpfen. Das gilt zumindest dann, wenn der Tiger Lake-Chip mit vollen 96 Execution Units (EUs) bestückt ist.
Das Plus gegenüber Nvidias Low-End-dGPU liegt dann bei 17 Punkten in Sachen OpenCL-Performance im Geekbench, auch wenn nicht alle Einzeldisziplinen gewonnen werden können. Letztlich kann Tiger Lake allerdings auch in Sachen Stromverbrauch gegenüber der dGPU-Alternative punkten. Die verbraucht allein wahlweise 15 oder 25 Watt, wozu sich dann auch noch die CPU gesellt. Das Tiger Lake-Package inklusive ebenbürtiger Xe-Grafikeinheit begnügt sich hingen mit einer Gesamt-TDP von rund 28 Watt.
Für den Xe-Vollausbau muss allerdings zur Spitze von Intels Tiger Lake-Produktportfolio gegriffen werden. Genauer ist die Grafikeinheit beim Intel Core i7-1165G7 an Board. Deutlich schwachbrüstiger kommt die Mittelklasse daher. Der gezeigte Core i5-1135G7 verfügt über eine Xe-GPU mit 80 Execution Units und verbucht ein Malus von 13,5 Prozent hinsichtlich der Leistung gegenüber der Variante mit 96 EUs. Von den Leistungswerten der Einstieger-dGPU von Nvidia ist die Grafikeinheit des Tiger Lake-Mittelklasse-Chips mit insgesamt 51.741 gegenüber den 59.828 Punkten der Geforce MX 350 weit entfernt.
Auch lesenswert: Intel Tiger Lake: Folien mit den Spezifikationen der 10-nm-Mobile-Chips geleakt
Tiger Lake soll noch in diesem Jahr Intels aktuelles Ice Lake-Aufgebot im Notebook-Markt ersetzen. Auch die kommenden Chips werden im 10nm-Verfahren gefertigt. Während die Kerne auf der Willow Cove-Architektur aufbauen, setzt Intel bei der integrierten Gen12-Grafik erstmals auf die Xe-Architektur.

Edit: In BFV sind die Renoir-APUs mit Vega7/8 26% bzw. 28% langsamer als die MX350.
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NVIDIA GeForce MX350 Laptop Grafikkarte - Notebookcheck.com Technik/FAQ
Und?
Eine ähnlich schnelle AMD-GPU mit 12 CUs hätte auch 768 Shader.
Die MX350 hat übrigens auch 640 Shader. Bei der MX330 sind es 384 Shader.
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Technische Daten und erste Benchmarks der NVIDIA GeForce MX330 und MX350 — NVIDIA haelt auch in der dritten Generation an Pascal fest - Notebookcheck.com News
Intel hat in dem Punkt also gerade einmal aufgeholt, so dass AMD wohl wirklich in der nächsten Gen noch einmal Vega verbauen könnte, mehr ist bei der Konkurrenz schließlich nicht nötig. Dann vielleicht auch wieder eine neue Vega11, um die "Leistungskrone" zurück zu erobern. -.-
Der Link bei Vega 7 verweist auf die Renoir-Grafik. AMD Radeon RX Vega 7 Grafikkarte - Benchmarks und Spezifikationen - Notebookcheck.com Technik/FAQ
Bei den Vorgängern gab es auch keinen Vega7, sondern nur 11, 8, 6 und 3.
Edit: In BFV sind die Renoir-APUs mit Vega7/8 26% bzw. 28% langsamer als die MX350.
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