B550-Mainboards: Nun für AMD Ryzen 3000 (und 4000) im Handel
Nach der offiziellen Freigabe durch AMD sind nun auch die ersten B550-Mainboards in Deutschland bestellbar. Die Preise reichen von 80 bis 300 Euro. Je nach Verfügbarkeit liegen manche Mainboards preislich aktuell noch leichter darüber.
Wer einen AMD Ryzen 3000 besitzt und voll ausreizen will, der konnte bisher etwa zu X570-Mainboards greifen, die jedoch bei um die 140 Euro beginnen. Ebenfalls mit PCI-Express-4.0-Unterstützung für Grafikkarten und M.2-SSDs kommen die neuen B550-Mainboards daher, welche als Nachfolger der B450-Mittelklasse naturgemäß günstiger verkauft werden als die Oberklasse X570-Mainboards. Nun hat AMD den Verkaufsstart bekanntgegeben, sodass erste auf B550 basierende Boards zu Preisen zwischen 80 und 300 Euro im Handel erhältlich sind. Je nach Verfügbarkeit das Preisschild aber auch geringfügig höher ausfallen, wie ein Blick in den PCGH-Preisvergleich zeigt.
B550-Mainboards zu Preisen zwischen 80 und 300 Euro verfügbar
Die B550-Mainboards warten auf jeden Fall nicht nur mit einer Unterstützung für PCI-Express-4.0 auf, sondern es gibt auch die Möglichkeit, die Grafikkartenschnittstelle statt mit einem x16-, mit zwei x8-Links zu konfigurieren. Es können sechs USB-3.1-Anschlüsse (je 10 Gibit/s) belegt werden, zudem gibt es noch zwei USB-3.0-Ports. Ergänzend bieten B550-Mainboards acht fixe PCI-Express-Lanes, vier fixe SATA-Ports, sowie zwei Anschlüsse, die wahlweise als SATA oder PCI-Express werkeln können. Auch Thunderbolt 3 ist für die Mainboard-Hersteller mit einem B550 machbar.
Laut AMD sollen B550-Mainboards auch mit Ryzen-4000-Prozessoren kompatibel sein. Wer einen Ryzen 4000G einsetzen will, also inklusive Radeon-Grafikeinheit, soll gar HDMI 2.1 mit seinem B550-Mainboard nutzen können. Besitzer eines Ryzen 1000 oder 2000 jedoch erhalten leider keine garantierte Unterstützung beim B550-Mainboard. Für alle Freunde des Micro-ATX-Formats sei angemerkt, dass es auch etliche B550-Mainboards in Micro-ATX-Größe zu kaufen gibt. Weitere Informationen und einen Vergleich mit anderen Mainboards für den AM4-Sockel sind hier zu finden.
Ebenfalls lesenswert: X570-Alternative AMD B550: Der neue I/O-Hub für AM4 wird deutlich aufgewertet
Fakten zu den B550-Mainboards für AMDs AM4-Sockel:
- AMD hat die Verkaufsfreigabe erteilt, sodass erste auf B550 basierende Mainboards zu Preisen zwischen 80 und 300 Euro im Handel erhältlich sind.
- Die B550-Mainboards kommen mit PCI-Express-4.0-Unterstützung für Grafikkarten und M.2-SSDs daher. Zudem gibt es sechs USB-3.1-Anschlüsse (je 10 Gibit/s) und zwei USB-3.0-Ports.
- Ergänzend zu acht fixe PCI-Express-Lanes sind vier fixe SATA-Ports, sowie zwei wahlweise als SATA oder PCI-Express nutzbare Anschlüsse verbaut.
- Die B550-Mainboards sind neben Ryzen 3000 auch mit Ryzen-4000-Prozessoren kompatibel., verspricht AMD.
Quelle: Heise

Den Test über ein X570 kenne ich schon.
B350 / x370 = Feb 2017
B450 / x470 = März 2018
x570 = Juli 2019
D.h. der Markt für den normalen PC User war zu diesem Zeitpunkt schon gut gesättigt. Wer B350 gekauft hat, ließ wohl B450 aus. Mehr als vll. alle 2 eher 3 Jahre kauft der Durchschnitts Nutzer ja keine neue Plattform. Zumal ja auch neue CPUs verfügbar sein müssen. Ohne diese gibts idR ja eh keinen Grund sein Mainboard zu wechseln. Ist bei Intel ja nichts anderes. Wie viele nutzen aktuell noch eine Gen 6 oder 7 CPU? Das sind nicht wirklich wenig. AMD gehts da bestimmt nicht anders. Mich würde echt mal interessieren wie viel von Zen im Verlauf auf Zen2 nen Upgrade vorgenommen haben.
Den Test über ein X570 kenne ich schon.