Computex 2019: Asus zeigt Konzeptmainboard Prime Utopia aus den Laboren
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Asus präsentiert der Hersteller auf der Computex eine Reihe von Produkten in einer Sonderedition. Darunter auch ein aufpoliertes X299-Mainboard mit neuen Features und Verbesserungen. Auch wirft Asus einen Blick in die Zukunft mit dem Prime Utopia, das unter anderem über ein modulares I/O verfügt.
Asus feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum und nutzt die aktuell laufende Computex, um einige besondere Produkte vorzustellen, die in einer "Edition 30" veröffentlicht werden. Als solche frischt der Hersteller auch eine X299-Hauptplatine auf. Zudem zeigt Asus ein modulares Konzept-Mainboard.
Prime Utopia mit rückseitigem PCI-E-Slot für Grafikkarten und modularem I/O
Das trägt den Namen Prime Utopia und wird in der jetzigen Form einzig in den Laboren von Asus verweilen. Für Endverbraucher ist das Mainboard nicht gedacht. Stattdessen handle es sich um einen frühen Prototyp, der die Zukunft der High-End-Mainboards von Asus demonstrieren soll. Gerade die Kühlung scheint eine integrale Rolle zu spielen. Durch diverse Optimierungen soll das Potenzial von High-Core-Count-CPUs sowie anderen Systemkomponenten voll ausgeschöpft werden, heißt es seitens Asus.
Teil dieser Optimierungen sei die Verlagerung der PCI-E-Slots auf die Rückseite des Mainboards. Die freiwerdende Fläche nutzt man, um dort ein 7-Zoll-OLED-Touchscreen unterzubringen, der Informationen zum Status liefert und zur Konfiguration unter anderem von Lüftern und BIOS dient. Eine integrierte Wasserkühlung mit "maßgeschneiderten Wasserkühlkreisläufen" kühlt neben der CPU auch die VRM-Phasen, während ein spezieller Lüfterheader zur unabhängigen Steuerung von bis zu vier Lüftern, der Hydra Cortex getauft und patentiert wurde, den Kabelsalat minimieren soll. Letztere Technologie will Asus auch unabhängig vom Utopia Prime marktreif machen und arbeite nach eigenen Angaben dafür aktuell mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Beim rückseitigen I/O des Prime Utopia soll Nutzern die Wahl gelassen werden, welche Schnittstellen zum Einsatz kommen. Einzelne Module lassen sich tauschen. Einige Bewegtbilder zum Prime Utopia finden Sie in unserem Video von der Computex 2019 am Ende der Meldung ab Minute 11.
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Asus Prime X299 Edition 30 mit WiFi 6 und Thunderbolt 3
Das Asus Prime X299 Edition 30 ist indes kein bloßes Ausstellungsobjekt, sondern eine Jubiläumsneuauflage, die es auch in den Handel schafft. Asus stattet die Hauptplatine unter anderem mit WiFi 6-Support sowie zwei Thunderbolt-3-Ports und dazugehörige DisplayPort-Anschlüsse aus. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei M.2-Steckplätze, 5G-Ethernet von Aquantia und Intel Gigabit LAN. Für eine ansprechende Optik sollen derweil zwei OLED-Displays sorgen. Weitere Informationen zum Asus Prime X299 Edition 30 finden Sie in unserem Video von der Computex ab Minute 10.

Das reiche ich jetzt mal nach!
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Was spräche den dagegen, das BTX_Format neu anzuregen, oder vielleicht besser ausgedrückt, dessen Anordnungskonzept adaptiv zu übernehmen?
Und genau der letzte Gedanke von dir ist ja bei BTX gegeben, indem man einen passiven mit hohen Kühlfinnen versehenen Chipsatz, entweder vor oder hinter den CPU-Kühler platziert und die RAM-Slot eben neben den den CPU_Kühler.
Warum sollen nicht alle RAM-Riegel, auch im Low-Design, nicht gleichmäßig von der Kühlluft profitieren?
Eine zusätzliche Luftkanalisierung (Acrylglas, damit man Bling Bling nicht kaputt macht) bringt auch noch die Kühlluft gezielt, ohne Einflußnahme des beanspruchten CPU-Kühler, dort hin.
Die Grafikkarte als Single kann man ja ganz nach außen platzieren und dort wäre bei 90° gedrehtem MB mit den Anschlüßen nach oben genug alleinige Frischluftzufuhr von der Rückwand her.
Die Abluft der Grafikkarte würde auch keinen Chipsatz, oder M.2-Slot aufheizen, wenn mal richtig Aktion beim Zocken und sommerlich heftigen Temperaturen normalerweise ein PC-Gehäuse aufheizen.
Ein 5-Slot-Grafikkartenkühler ( mit geneigten Kühler) wäre dann auch realisierbar.
Diesen Gedanken an eine wirklich bessere Grafikkarten-Kühler-Generation, äußerte sogar mal "Raff" in einem Randbeitrag in der PCGH-Print.
Natürlich sollte der Luftstrom allgemein hin, von Unten nach Oben alles andere Kühlen.
Dann würde man auch den Chipsatz-Kühler an gewohnter ATX-Platzierung mit einem ausreichend hohen Passivkühler versehen können.
Gehen tut's schon, wie gesagt, wenn man will.
Einige der kleineren MB aus den Verlinkungen, zeigen genau diese Platzierung, vor allem, wenn kaum noch Platz auf den kleinen MB's vorhanden ist.
Leider nur wenige Ausnahmen!
Dieses Kühlkonzept, leider nur mit üblichen ATX-MB's, nutze ich schon eine Weile in einem modifizierten Gehäuse von Chieftec was ich schon mal aussortiert hatte.
Dieses Gehäuse, siehe Signatur, hat mehr Potenzial, als gedacht und massig Platz dafür. (die Eloop's fliegen wieder raus und werden wieder gegen BQ Silent, oder Pure Wings getauscht, da die PS-Eloop's ein nerviges PWM-Fiepen erzeugen!)
Was immer die lauteste Komponente ist, die derzeit verwendete Gainward RTX 2080 im Non-Referenzdesign ist's, wenn diese im 1. PCI-E x16 Slot sitzt.
Alles andere ist fast nicht bei ruhiger Umgebung zu hören.
Sobald jedoch ein Riser-Kabel ins Spiel kommt und die Grafikkarte kaum behindert ihre Frischluft direkt von der passend geöffneten Rückwand bezieht, herrschen bei der fast Temperaturen, als würde die auf dem Bench-Table hausen.
Die Geräuschkulisse sinkt dabei auch merklich.
Eine Back-Plate mit Kontakt zu den heißen Stellen der Grafikkarte, bringt fast Wunder zustande, solange diese auch entsprechend herausragende Kühlrippen in Kühlluft aufweist. (z.B. Artic-Cooling Accelero Xtreme Version)
Aktuell bin ich dabei ein eigenkonstruiertes Gehäuse mit wirklich variabler Mainbord-Montage umzusetzen.
Variabel heißte hier, neigbar, und stufenlos drehbar, so das man einen gewissen Stellwinkel der ATX-Mainbords erreichen kann, bei dem man zumindest möglichst alle Komponenten auf dem Mainboard auch in den Kühlluftfluß bringen kann.
Momentan erweist sich ein Drehwinkel von 38-52° und eine Neigung von etwa 7°, als die effektivste Variante, ohne zusätzliche Steckkarten in anderen MB-Slots.
Mit Luftkanalisierung im Ansaugbereich des CPU-Kühler, bringt es noch ein paar Grad weniger für die Grafikkarte und die CPU.
Das I/O-Panel, bzw. die MB-Anschlüße für Peripheriegeräte, können so noch ohne klappbaren, oder entnehmbaren Deckel auskommen!
Das Netzteil senkrecht mit dem Lüfter zur Mesh-Front und gewöhnliche Wechsellaufwerke finden trotzdem noch vorn Platz.
Diese Komponenten sind jedoch vom ganzen Rest getrennt und nur über die Mesh-Front mit Kühlluft versorgt.
Letztere werden aber nicht waagerecht, sondern auch mit einer Neigung versehen, mit etwa einem Einbauschacht Abstand zueinander, so das dazwischen überschüssige Warmluft des Netzteils, separat entweichen kann.
Ein Midi-Tower ist dabei immer noch realisierbar, abhängig von der MB-Diagonale.
Das Ganze noch zusätzlich in eine gedämmte Abstandshülle über die die Kühlluft die inneren Gehäusewände während der Ansaugung bestreicht, wird das letzte Erprobungsfeld darstellen, aber da bin ich noch nicht angekommen!
Dies würde jedoch zusätzlich das Gehäuse im Gesamten verbreitern und Big-Tower-Niveau erreichen, dafür eventuell, einen vorzüglichen Silent-Betrieb hervorbringen.
Heißt, ich versuche alle bisher erhältlichen Ideen zusammenzuführen, um ein Optimum zu erreichen, was offensichtlich kein einziger PC-Gehäuse-Hersteller zusammen bekommt.
Ergänzung:
Und jetzt noch diese Teil, was mich interessieren wird!
https://www.pcgameshardware.de/CPU-Kuehler-Hardware-255512/News/Noctua-zeigt-massiven-Premium-Passiv-Kuehler-Computex-1283035/
Technisch betrachtet hatte BTX übrigens nur zwei große Nachteile: Die fixen Komponenten-Positionen waren für Plattformen mit Speichercontroller in einer Northbridge auf dem Mainboard und für Single-Slot-Grafikkarten definiert. Das hätte mittlerweile einige Nachbesserungen erfordert beziehungsweise ohne Spezifikationsänderungen hätte man in modernen Systemen einen Teil der BTX-Vorteile wieder eingebüßt. Das Genick gebrochen hat BTX aber schlicht die fehlende Kompatibilität von Gehäusen, Mainboards und Kühlern. Drei Produkte mussten gleichzeitig umgestellt werden, sonst ging BTX nicht. ATX dagegen ging "ja auch so" und mit Ausnahme von 1-2 großen OEMs hat niemand die große Umstellung durchgezogen. Stattdessen hat man einfach das Lüftungskonzept von ATX-PCs so angepasst, dass beinahe die gleichen Ergebnisse bei voller Abwärtskompatibilität erzielt wurden.
Anmerkung:
Das mittlerweile selten gewordene SSI-EEB und das häufiger anzutreffende SSI-CEB richten sich übrigens auch eher an Workstations denn an Server. Letztere werden heutzutage fast nur noch in Racks mit grundlegend anderen Formaten installiert.
Das reiche ich jetzt mal nach!
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oder auch µBTX:
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https://geizhals.de/super...
bzw. Mini-ITX:
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Was spräche den dagegen, das BTX_Format neu anzuregen, oder vielleicht besser ausgedrückt, dessen Anordnungskonzept adaptiv zu übernehmen?
Das parallele Anordnungskonzept, bringt in meinen Augen mehr Vorteile und sollte mehr Beachtung finden.
Die minimalen Änderungen die dafür notwendig sind, sind ohne weiteres machbar. (wenn man wollte)
Ob man durch diese "spezifischen Änderungen" letztlich ein z.B. BTX2 draus macht, wäre egal!
Was Akzeptanz angeht, das steht auf einem ganz anderen Papier.
Da jedoch z.B. das erwähnte CM SL600M (bis jetzt von der konsequenten Lüfteranordnung am vielversprechendsten), SS-Raven 1-3, SS-Fortress, oder auch einige andere PC-Gehäuse den Spagat, für abweichende Mainboard-Ausrichtung zulassen, könnte man zumindest auch ein BTX-Format, oder extra passend spezifiziertes z.B. BTX2-Format erneut versuchen salonfähig zu machen.
Ob man nun grundsätzlich das Einkühler-Konzept so noch nutzen mag, obwohl bestimmte PC-Konzepte ja minimalste Temperaturen erzeugen sei erstmal dahin gestellt.
Das man beim ATX Format, egal in welcher Ausrichtung es genutzt wird, ständig irgend eine PC-Komponente quer zu irgendwelchen Luftströmen hat, erscheint mir jedenfalls bei heutigen Tower-Kühlern nicht mehr ganz logisch.
Zu Zeiten der Top-Blow-Kühler machte das ja noch Sinn, um damit alle umliegenden Komponenten mit der CPU-Abluft anzublasen.
Bei den damaligen Temperaturen war das auch machbar.
Als Intel aber seine Heiz-Prozessoren einzusetzen begann, war dieses Kühlkonzept aber mehr als hinfällig.
Nicht ohne Grund kann das BTX-Format ja von Intel!
Ich persönlich finde es schon lange an der Zeit, passend zu den Hardware-Komponenten einen Format- und Kühlungskonzeptwandel einzuführen.
Zaghafte erste Schritte, oder besser gesagt vereinzelte Versuche, sind ja schon seit Jahren immer wieder zu beobachten.
Gehäuse ohne Frontbelüftung vermehren sich zusehends, da sollte auch das Luftstrom-Konzept Schritt halten.
Die Anordnung der PC-Komponenten, muß ja nicht in Stein gemeiselt bleiben, auch dafür sind ja mittlerweile ja auch Riser-Card in Verwendung und die erhältlichen Länge sind enorm gewachsen, um zumindest die sehr Wärmeintensiven Grafikkarten optimaler im Gehäuse zu platzieren.
Also man sieht, das sich in der Hinsicht ja schon häufig ein Nachdenken, oder Überdenken aufzeigt, da man erkannt hat, das die Kühlkonzepte im Desktop-Bereich nicht mehr ganz zeitgemäß sind!
Nun hat Asus sich zwar mit, in meinen Augen, unnützen Display vor getan und die Grafikkarte auf die Rückseite verband, nur vermag ich nicht richtig zu erkennen, ob das nur des Display wegen sein soll, oder man auch selbst zu diesem Design auch ein passendes Gehäuse liefert.
Alle damals verfügbaren PC-Komponenten konnte uneingeschränkt eingesetzt werden!
Bei Format- BTX wurden alle RAM und Slots für Zusatzkarten, ala PCI etc. paralell angeordnet und in selbiger Anordnung wurden alle notwendigen Anschlüße zur Stromversorgung angeordnet.