AMD Ryzen (Threadripper): X499-, Z490- und A420-Chipsätze aufgetaucht
AMD könnte die Veröffentlichung einiger neuer I/O-Chips ("Chipsätze") innerhalb der 400er-Reihe für Ryzen- und Ryzen-Threadripper-Prozessoren planen. Das USB Implementers Forum nennt unter anderem den Z490 und A420 für den Sockel AM4 sowie den X499 für den Sockel TR4. Dazwischen könnte AMD Pro-Modelle für Business-Kunden auflegen.
Der Name Z490 hat bei AMD schon eine längere Geschichte hinter sich. Erstmals tauchte er im Frühling auf geleakten Präsentationsfolien auf. Im Hintergrund bestätigten Mainboard-Hersteller, dass AMD ein neues High-End für den Sockel AM4 schaffen wollte. Im Rahmen der Computex im Juni wurde klar, wie das aussehen sollte: Der Z490 sollte auf Promontory basieren, also zum X470 identisch sein. AMD plante lediglich, den Chip mit einem PLX-Switch zu bündeln, der zusätzliche PCI-Express-3.0-Lanes geboten hätte - in dieser Disziplin sind Intels Platform Controller Hubs (PCHs) um Größenordnungen besser aufgestellt. Am Ende kippten die Pläne jedoch, unter anderem sollen die Kosten für das Bundle zu hoch gewesen sein.
Ryzen & Ryzen Threadripper: Neue High-End-Mainboards?
Erst diesen Monat brachte eine spanische Webseite schließlich wieder den Namen Z490 und darüber hinaus den X499 für AMDs Ryzen-Threadripper-CPUs auf dem Sockel TR4 ins Spiel. Genau die beiden Namen sind inzwischen in der Datenbank des USB Implementers Forums aufgetaucht (dort nach "amd 400 series" suchen; via computerbase.de). Das heißt, AMD müsste dort die USB-Funktionalität zertifiziert lassen haben. Über den Z490 und X499 hinaus werden der A420 als möglicher neuer Einstiegs-I/O-Hub und die zwei Pro-Varianten 460 sowie 490 genannt - AMD könnte diese wie Intel seine Q-PCHs explizit für den Business-Bereich positionieren. Im Prozessorbereich ist der Pro-Zusatz längst etabliert.
Prozessorsockel in der Übersicht: Aktuelle und kommende CPU-Plattformen für AMD und Intel
Nur weil die "Chipsätze" beim USB Implementers Forum aufgetaucht sind, heißt das indes nicht, dass sie zeitnah erscheinen müssen. Im Gespräch war zuletzt die CES 2019 im Januar als möglicher Enthüllungstermin, was ohne eine neue CPU-Generation jedoch ungewöhnlich wäre. Unbekannt ist außerdem, ob das neue High-End noch als Refresh oder echt neue Generation erscheinen könnte. Zumindest das früher geplanze Z490-Bundle ergäbe als X499 kaum Sinn, weil die Ryzen-Threadripper-CPUs ohne I/O-Hub schon viele PCI-Express-3.0-Lanes haben - 64, wovon vier für den X399 abgezwackt werden, um genau zu sein.

NVMe-SSDs werden auch immer günstiger. Ne 970 Evo von Samsung kostet nicht mal mehr 300€ das TB. Als Systemplatte völlig ausreichend. Und für Massenspeicher nimmt man sowieso besser ein NAS mit HDDs und RAID.
System-SSD (C) --> 128GB SATA
Arbeits-SSD (D) --> 512GB M.2
Daten-SSD (E) --> 2TB SATA
2 Archiv HDDs (M und N) --> je 14 TB HDDs
DVD-Brenner (ja, ich hab noch einen^^) (F) --> SATA
...macht 5 belegte SATA-Ports.
Also 6 Stück würde ich von einem guten Brett schon erwarten, noch mehr werden dann aber wirklich zunehmend überflüssig.
Es ist doch echt ein richtiger Kindergarten, warum muss man die Chipsatz Namen vom anderen Hersteller übernehmen? Das bringt gar nichts außer die Kunden zu verwirren und das Ganze völlig unübersichtlich zu machen.
@bschicht86: Threadripper ist im Artikel-Titel in Klammern gesetzt, heißt: es geht sowohl um den normalen, Mainstream, Ryzen, als auch auch Threadripper.
Für Threadripper / TR4 wird eh nur X399 bzw. der kommende X499 verwendet. Z490 und A420 kommen beim AM4 zum Einsatz.