AMD Ryzen: 3,5 Mini-ITX-AM4-Mainboards in Deutschland verfügbar
In Deutschland sind inzwischen vier AM4-Mainboards im Mini-ITX-Format verfügbar, die Ryzen-7-, -5- und künftig -3-CPUs beherbergen können. Drei Platinen kosten rund 120 bis 130 Euro, wohingegen ein X370-Exemplar unnötig 40 Euro Aufpreis kostet - zusätzliche Anschlüsse oder andere Vorteile bietet es nicht.
Bislang war das Biostar Racing X370GTN das einzige Mini-ITX-Mainboards mit AMDs Sockel AM4, das in homöopathischen Dosen gekauft werden konnte. Inzwischen ist die Platine bei einem halben Dutzend Händler verfügbar und stellt trotz dem theoretisch vorhanden X370-Chipsatz den günstigsten Einstieg in die Mini-ITX-Welt für Ryzen-Nutzer dar. Käufer bekommen am I/O-Panel je 1 × USB 3.1 Typ A und Typ C sowie 4 × USB 3.0 Typ A geboten. Für den etwaigen Einsatz von (Raven-Ridge-)APUs ist je 1 × DVI und HDMI vorgesehen. Eine M.2-SSD findet auf der Rückseite ihren Platz.
Bekanntlich fahren die Hersteller die Möglichkeiten des X370-Chipsatzes auf Mini-ITX-Mainboards nicht aus, hauptsächlich wegen des Platzmangels. Weil schon der B350 das Übertakten per Multiplikator unterstützt, ist ein X370-Modell somit Geldverschwendung. Das Racing X370GTN ist ab knapp 120 Euro verfügbar. Eine vor Monaten angekündigte B350-Variante dürfte die 100-Euro-Marke unterschreitet, wird zurzeit aber noch nicht einmal auf der Produktseite gelistet. Den preislichen Unterschied kann man bei Asrocks Angebot sehen: Das Fatal1ty AB350 Gaming-ITX/ac kostet 130 Euro, das Fatal1ty X370 Gaming-ITX/ac über 170 Euro - ohne jeglichen Vorteil. Im Vergleich sind die Mainboards ohne USB 3.1 jedoch schwach ausgestattet.
Eine neue Alternative ist Gigabytes GA-AB350N-Gaming Wifi für 130 Euro, das ähnlich wie Biostars Variante ausgestattet ist, jedoch mit einer besonderen Anordnung daherkommt: Der ATX-Stromstecker und die SATA-6Gbit/s-Anschlüsse sind nach oben gewandert, die zwei RAM-Bänke an den rechten Rand. Dadurch haben Kühler mehr Platz in der Breite, sitzen allerdings etwas näher an der Grafikkarte.


Im Moment wäre ich froh, wenn Asrock mir ein Muster der vor Wochen vorgestellten X299-Mainboards schicken könnte.
Über das AB350 Gaming-ITX kann ich somit nur spekulieren. Aber dieses Phänomen der als USB 3.0 deklarierten Ports am USB-3.1-Controller zieht sich quer durch das Asrock-AM4-Portfolio. Und manchmal können sie eben doch 3.1, manchmal nicht.
Ein dickes Wärmeleitpad an das Mainboardtray gepresst sollte locker reichen.
Für einen richtigen Kühler ist da hinten kein Platz.
Je nach Gehäuse könnte es da der SSD doch recht Mollig warm werden und der Vorteil einer NVME-SSD dann flöten gehen.
Es muss doch möglich sein den Slot vorne anders anzuordnen. ?
Sonst sollen se SO-Dimm Sockel verbauen dann ist da noch genug Platz. Viel Teuerer als normaler Desktop RAM sind die Dinger ja jetzt auch nicht mehr.