8.000 Hertz für 5 Gaming-Mäuse: Razer schraubt Abtastrate per Firmware hoch
Razer hat für fünf Modelle seiner kabellosen Gaming-Mäuse neue Firmware-Updates veröffentlicht, die die Abtastrate auf 8.000 Hertz hochschrauben.
Während lange Zeit 1.000 Hertz die Standardabfragefrequenz für Gaming-Mäuse waren, bieten mittlerweile immer mehr High-End-Modelle verschiedener Hersteller das bis zu Achtfache an Abtastrate, was bei Razer erstmals mit der kabelgebundenen Razer Viper 8 kHz der Fall war. Später wurde "HyperPolling" mit 4.000 Hertz auch bei Razers Wireless-Dongle und dem Mouse Dock Pro eingeführt, die nun zusammen mit den Funkmäusen Viper V2 Pro, Deathadder V3 Pro, Cobra Pro, Basilisk V3 Pro und Viper V3 Hyperspeed auf 8.000 Hertz angehoben werden.
Das hierfür bereitgestellte Firmware-Update wird laut Razer seit dem 6. November ausgerollt und sollte in der Synapse-Software des Herstellers als zum Download verfügbar angezeigt werden. Hinsichtlich des Einflusses auf die Akkulaufzeit der Mäuse verwies ein Razer-Vertreter auf Reddit in Abhängigkeit vom Modell auf die jeweiligen Produktseiten. In der Ankündigung wird mit einem einfachen Bild derweil der Vorteil erläutert, dass höhere Polling-Raten die Bewegung des Maus-Cursors und die Genauigkeit verbessern sollen, indem sie Mikroruckler eliminieren.
Quelle: Razer
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8.000 Hz Abtastrate: Spiel und CPU müssen mitmachen
Wie Tom's Hardware hierzu berichtet, erklärte Razer bereits 2021 die Wichtigkeit höherer Abfrageraten in Bezug auf Monitore mit zunehmend höheren Bildwiederholraten, die mittlerweile in den Bereich von 500 Hertz vorgedrungen sind. Auch die Experten von Blur Busters hätten bereits gezeigt, dass Mikroruckler mit zunehmender Bildwiederholrate des Monitors stärker in Erscheinung treten. Allerdings sind nicht alle Spiele vollständig mit den hohen Abfrageraten kompatibel und es führt zu einer deutlich höheren CPU-Belastung, die das gesamte Spielerlebnis ins Ruckeln bringen oder verlangsamen kann, wenn die CPU nicht schnell genug ist.

Oder wie die damaligen Rennfahrer in ihren Zigarrenrennern.
Oder American Football Spieler ohne das ganze Schutz Equipment.
Zum damaligen Zeitpunkt hatte eben auch die Konkurrenz nichts besseres.
Frag doch mal heute einen Messi, ob er im Vintage Equipment der 1940er bei einem Pokalspiel auflaufen würde.
Wenn sogar ich als Nicht-Profi einen himmelweiten Unterschied zwischen 60 fps und 144 fps bemerke, oder zwischen einer Polling Rate von 100 Hz vs 1000 Hz, dürfte das für Profis einen Unterschied machen wie zwischen einem runden Ball und einem achteckigen.
Ich kenne aber auch einige Leute, die beim besten Willen nicht in der Lage sind, zwischen 40 fps und 120 fps überhaupt einen Unterschied zu bemerken.
Gut für sie: Die müssen weniger Geld für ihre Hardware ausgeben, damit es für sie annehmbar performt.
Placebo und Marketing, wie die immer höheren DPI Werte.
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