Razer Viper 8KHz: Neue Gaming-Maus mit 8.000 Hertz Abfragerate vorgestellt
Mit Ausrichtung auf E-Sports hat Razer ein neues Modell seiner Viper Gaming-Maus vorgestellt, das deutlich mehr Signale an den PC überträgt als bisher.
Während die meisten Mäuse mit einer Polling-Rate (Abfragerate) von 1.000 Hertz arbeiten und bisher nur wenige Gaming-Modelle am Markt im Bereich von 2.000 Hertz bis 3.000 Hertz spezifiziert sind, geht Razer mit der neu vorgestellten Viper 8K gleich einen großen Schritt weiter und setzt auf 8.000 Hertz zur Signalübertragung zwischen Eingabegerät und PC. Razer betont in seiner Ankündigung, dass es sich dabei um "echte" 8.000 Hertz handelt, während manche Hersteller zwei Controller zusammenschalten, um die höhere Abfragerate zu erreichen.
Weniger Eingabeverzögerung mit 8.000 Hz
Durch Razers proprietäre "HyperPolling"-Technologie des verbauten "Hochgeschwindigkeits-USB-Microcontrollers" sollen so bis zu achtmal so viele Daten wie bei den sonst üblichen 1.000 Hertz pro Sekunde übertragen werden, was die Eingabeverzögerung von einer Millisekunde auf 1/8 Millisekunde (0,125 ms) reduziert.
Neben der Eingabeverzögerung soll dies auch Mikroruckler minimieren, plötzliche Sprünge der Position des Mauszeigers verhindern und durch eine höhere Korrelation mit den Bildwiederholraten aktueller Monitoren letztlich auch eine genauere Positionsdarstellung ermöglichen. Gleichwohl bietet sie gemäß den Herstellerangaben nicht nur die geringste Klicklatenz am Markt, sondern soll auch die "Klick-zu-Klick-Abweichung" auf Minimum halten (99,6 Prozent Auflösungsgenauigkeit).
Laut Razer wurde die Abfragerate von Mäusen bislang zugunsten von höheren DPI-Zahlen wenig beachtet, doch anders als bei der DPI-Auflösung würden sowohl Casual-Gamer als auch professionelle Spieler gleichermaßen von den geringeren Latenzen profitieren, da "dadurch wichtige Millisekunden bei der Reaktionsgeschwindigkeit gewonnen werden", so Alvin Cheung, Senior Vice President von Razers Peripherals. Während Tests "mit einer Vielzahl von E-Sportlern und Maus-Enthusiasten" hätten laut Cheung auch viele Nutzer von einer spürbar flüssigeren und schnelleren Eingabe berichtet. Inwieweit die Unterschiede tatsächlich ausfallen, werden aber selbstredend erst unabhängige Tests klären können.
Razer Viper 8KHz: Weitere Eckdaten
Darüber hinaus setzt die kabelgebundene Viper 8KHz mit ihren Abmessungen von 126,73 x 57,6 x 37,81 Millimetern und einem Gewicht von 71 Gramm auf Razers bereits bekannten "Focus+"-Sensor mit anpassbaren 20.000 DPI, die 2. Generation der "Razer Optical Mouse Switches" mit Auslegung auf 70 Millionen Klicks sowie die hauseigene Chroma RGB-Beleuchtung.
Als weitere Features nennt der Hersteller ein beidhändiges Design mit integrierten Gummi-Seitengriffen, 8 programmierbare Tasten nebst taktilem Scrollrad, PTFE-Mausgleiter, die zur 50 G-Beschleunigung (bis zu 650 Zoll pro Sekunde) der Maus beitragen, sowie "Hybrid Cloud"- und Onboard-Speicher für abspeicherbare Profile.
Preis und Verfügbarkeit
Die unverbindliche Preisempfehlung für die Razer Viper 8KHz liegt bei 89,99 Euro, wobei die Verfügbarkeit bei ausgewählten Händlern und auf Razer.com ab sofort gegeben sein soll. Während die neue Maus im PCGH-Preisvergleich gegenwärtig gerade erst in ersten Listungen auftaucht, gibt es sie im Hersteller-Shop bereits lieferbar zum besagten Preis (mit Newsletter-Gutschein 10 Euro günstiger).
Bildergalerie
Quelle: Pressemitteilung

Da ich keine schnellen Shooter online spiele reicht mir die auch.
Wenn die aber kaputt geht hole ich mir mal eine etwas bessere.
EDIT:
(18) The BEST Gaming Mouse (Theoretically) - YouTube
Der interessante Teil kommt bei 9 min.
Mehr als Sensor, ärgert mich, dass viele Mäuse nur zwei große Knöpfe an der Oberseite haben, das müssten mehr sein. 12 Daumentasten sind auch dumm, weil wenn der Daumen Druck ausübt, schiebt man immer die Maus etwas zur Seite.