Pono Player: Hardware ist fertig, Auslieferung startet bald
Neil Young, 1945 in Troronto geboren, dürften vor allem ältere Leser kennen. Nach dem riesigen Erfolg des Pono Players ist Young aber auch Jüngeren ein Begriff. Die Kickstarter-Kampagne ist nun einige Tage her und Young präsentierte das finale Produkt auf der Messe Dreamforce 2014.
Neil Youngs Musikplayer für Audiophile ist auf Kickstarter eingeschlagen wie eine Bombe. Sechs Millionen US-Dollar konnte man für den Pono Player zusammenbringen – anvisiert hatte man einst 800.000 US-Dollar. Die Nachfrage nach einem Musikplayer, der eine besonders hohe Audioqualität liefern kann, kam wohl für alle Beteiligten überraschend.
Mittlerweile ist etwas Zeit verstrichen und Young konnte eines der ersten produzierten Geräte auf der Software-Messe Dreamforce 2014 präsentieren. Wer die Kampagne auf Kickstarter unterstützt hat, kann noch im Oktober mit der Auslieferung des Gerätes rechnen. Der dazugehörige Download-Dienst für die qualitativ hochwertige Musik ist aber noch in der Beta-Phase und muss weiter ausgebaut werden. Der Pono Player kann aber auch mit herkömmlichen Audiodateien verwendet werden. Nutzer können zudem hochwertige Soundfiles von ihrer Audio-CD-Sammlung anlegen.
Wer nicht auf Kickstarter mitgemacht hat, der dürfte aller Voraussicht nach im ersten Quartal 2015 einen Pono Player in den Händen halten. Vorbestellungen nimmt man bereits an. Die Kosten belaufen sich auf 399 US-Dollar. Experten sind gespannt darauf, ob sich der Pono Player auch im freien Markt behaupten kann.
Hintergrund: Pono Player
Der Pono Player soll der iPod für Audiophile werden. Das sind Menschen, denen die klangliche Qualität besonders am Herzen liegt. Hinter dem Hersteller Pono Music steht unter anderem Neil Young, der als Initiator gilt. Young ist gemeinhin als besonders audiophil bekannt. Der Pono Player wird später 400 US-Dollar im Handel kosten, wenn er im ersten Quartal 2014 erscheint. Über Kickstarter kam man auch günstiger an das Gerät, aber die beliebtesten Tarife sind schon längstens weg. Derzeit muss man mindestens 300 US-Dollar investieren, wenn man am Ende auch ein Gerät in den Händen halten will. Wer Pono Player kommt mit 128 GByte Speicher, wovon 64 fest verbaut und 64 per entfernbarer Micro-SD-Karte nutzbar sind. User können dann weitere, maximal 64 GB große Micro-SD-Karten als alternative Medien nutzen. Pono Music selbst will das FLAC-Format für die angebotenen Lieder und Alben verwenden. Letztere sollen im Store voraussichtlich 15 bis 25 US-Dollar in hoher Qualität kosten. Der Pono-Player spielt aber auch Musikstücke aus einem vorhandenen Archiv ab und beherrscht zahlreiche Formate.

Aber immerhin könnte ich dann die ganzen Alben in absolut perfekt dynamikloser und übersteuerter Qualität bei -4dB RMS genießen .
Is ja schon ein paar Monate her wo ich die letzte Musik gekauft hab, vielleicht hat sich ja inzwischen beim dB-Race schon was verbessert? Glaube aber kaum.
Solange die Labels ihre Musik noch so laut abmischen, kann ich auch weiterhin mit meinen popeligen 320kb-MP3s leben.
Munter bleiben!