Audio-Gadget: Neuer Walkman zum 40. Jubiläum veröffentlicht
Im Jahr 1979 startete der tragbare Musikplayer namens Walkman seinen Siegeszug. Nun bringt Sony erneut einen Walkman, der die nostalgischen Gefühle wecken soll. Der NW-A100TPS Walkman entpuppt sich aber nicht ganz als echter Walkman. Dafür bringt er ein paar Funktionen aus der Neuzeit mit. Billig ist der nostalgische MP3-Player aber nicht.
Im Juli 1979 revolutionierte ein Gerät die Musikwelt - der Walkman. Der erste portable Kassettenspieler brachte die Möglichkeit, Kassetten unterwegs abzuspielen. So konnte man seine Lieblingsmusik hören, wenn auch mit deutlich weniger Liedern als heute. Zum 40. Jubiläum bringt Sony mit den NW-A100TPS Walkman eine Neuauflage. So verfügt das Modell über 16 GB belegbaren Speicher. Wenn man den neuen Walkman also via USB-Kabel mit einem PC verbindet, lässt sich darauf Musikdateien übertragen. Alternativ können auch mittels vorinstalliertem Android zahlreiche Apps aus dem Google Play Store auf dem neuen Walkman installiert werden. Im Karton liegt auch eine Schutzhülle im Design des aller ersten Walkmans. Um etwas nostalgisches Flair aufkommen zulassen, kann eine virtuelle Kassette auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Je nachdem, welche Dateitypen abgespielt werden, ändert sich die Farbe der virtuellen Kassette. Echte Bänder jedoch sind leider nicht damit kompatibel.
Kassettenspieler aus Fernost
Wer jedoch echte Kassetten abspielen will, der wird bei Hersteller Ninm fündig. Das Startup plant im Dezember einen tragbaren Musikplayer namens It's OK auf den Markt zu bringen. Dieser soll tatsächlich Kassetten abspielen können. Zeitgemäß können die Audio-Inhalte wahlweise via 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse oder Bluetooth 5.0 übertragen werden. Allerdings befindet sich Ninm noch in der Finanzierungsphase. Im Gegensatz dazu ist der Marktstart des Sony NW-A100TPS Walkman schon gesichert. Der neue Walkman von Sony wird im November zu einem Preis von 440 Euro im Handel erhältlich sein.
Bildergalerie
Ebenfalls lesenswert: Audio-Gadget: Tragbare Kassettenspieler vor Comeback
Fakten zum neuen Walkman von Sony:
- Im Juli 1979 hatte Sony den ersten Walkman namens TPS-L2 veröffentlicht. Damit konnte man Musikkassetten abspielen und hatte so seine Lieblingsmusik auch unterwegs dabei.
- Nun veröffentlicht man zum 40. Jubiläum eine Neuauflage. Der NW-A100TPS kann allerdings keine Kassetten abspielen. Er bezieht seine Musik vom internen 16 GB großen Speicher oder über Apps aus dem Google Play Store.
- Auf dem Display wird aber beim Abspielen eines Liedes eine virtuelle Kassette angezeigt.
- Der neue Sony Walkman NW-A100TPS kommt im November für den Preis von 440 Euro in den Handel.
Reklame: Die besten Spiele-PCs von PCGH jetzt bei Alternate entdecken
Quelle: Sony (Pressemitteilung)

Freuen wir uns demnächst wieder aufs Tamagotchi?
Es kommt immer alles wieder. Irgendwie gleich wie damals, aber doch anders.
Freuen wir uns demnächst wieder aufs Tamagotchi?
Ich kann es nicht fassen, dass tatsächlich noch mehr unnötiger Plastikschrott produziert wird.
Im Prinzip finde ich den Walkman interessant, es gibt aber ein Schwestermodell (NW-A45) welches deutlich günstiger ist und fast mit der doppelten Akkulaufzeit daherkommt. Da schon Android installiert ist finde ich es unermesslich schade, dass man Spotify nicht drauf zum laufen bekommt. Alleine mit den Hardware-Tasten und der Klinkenbuchse ist der Walkman nämlich schon um einiges besser aufgestellt als moderne Smartphones, die sich durch das wegrationalisieren essentieller Features nicht mehr fürs Musik hören eignen, wenn man unterwegs ist (Gilt nur für mich, ich kann nur für mich sprechen.). Sony hatte ja mal eine Handy-Walkman Serie, ein aktuelles Modell mit kompaktem Ausmaß und ich komme in Versuchung.
Zu dem Lot: Bleifreies Lötzinn ist halt schwieriger in der Handhabung weil man mit viel höheren Temperaturen da dran gehen muss. Meist lösen sich bei einem Reparatur-Versuch an einer Platine die Lötaugen ab, wenn der Lötkolben da drauf knallt um das Lot zu schmelzen.
Und Gold im Lötzinn. Das ist vermutlich Sonys Equivalent zum güldenen Haar einer Jungfrau, welches in HiFi Kupferkabel eingeflochten wird, damit unter Vollmond mehr Audio-Qualität durchflutscht... ^^
Silber würde den Strom besser leiten, hätte einen etwas niedrigeren Schmelzpunkt und wäre günstiger, aber das lässt sich halt nicht so gut vermarkten. Abseits davon das die Signalwege bis zu einem DAC sowieso digital sind, entweder geht das Signal fehlerfrei durch oder eben nicht. Ein "besseres" Kabel kann ein digitales Signal nicht aufwerten, selbst bei einem analogen Signal wage ich eine Einfluss des Kabel sehr stark zu bezweifeln (Außer der Querschnitt ist zu gering.).