EKL Alpenföhn Heidi: Testverfahren / Kühlleistung / Lautstärke / Fazit
Der Alpenföhn Heidi ist EKLs erster Grafikkartenkühler. PC Games Hardware wirft Heidi ins kalte Wasser und macht den Test: Kann Heidi an die Erfolge der anderen Alpenföhn-Kühler anschließen?
Quelle: PC Games Hardware
Unser Teststand für Lautstärke und Temperaturentwicklung (hier mit einer Geforce GTX 295 sowie dem Ozone3D Furmark)
EKL Alpenföhn Heidi: Testverfahren
Jeden Grafikkartenkühler montieren wir auf einer Sapphire Radeon HD 4850/512M im Referenzdesign. Als Wärmeleitpaste verwenden wir Arctic Silver 5, diese erhalten Sie unter anderem bei Caseking oder PC-Cooling. Nach einer kurzen Aufwärmphase auf dem Desktop folgen 15 Loops der Mother-Nature-Szene des 3D Mark 03 in 1.920 x 1.200 mit 4x MSAA und 16:1 sowie ein kurzer, nicht in die Wertung mit einfließender Extremtest mit dem Ozone3D Furmark. Hierbei loggt der Rivatuner alle Werte mit. Die Lautstärke vermessen wir in einem schalltoten Raum mithilfe eines passiven Teststands (Bild rechts) aus 50 Zentimetern senkrecht zur Lüfternabe.
Da der EKL Alpenföhn Heidi die Möglichkeit bietet, den beigelegten Lüfter direkt am PCB der Grafikkarte anzuschließen und somit via Tool zu regeln, machen wir von dieser Option Gebrauch - wie das funktioniert, erklärt der PCGH-Rivatuner-Guide. Anlaufprobleme hat der Propeller keine, nach dem Kickstart der Radeon HD 4850 dreht er mit gemächlichen 750 U/min und legt auch unter Volllast nicht zu.
EKL Alpenföhn Heidi: Kühlleistung und Lautstärke
Bereits die 750 U/min reichen aus, um den RV770 der Radeon HD 4850 im 3D Mark 03 auf 47 Grad Celsius zu halten, im Furmark steigt die GPU-Temperatur auf immerhin 55 Grad Celsius - dank der parallel zum PCI-E-Slot verlaufenden Kühlrippen gelangt genügend Luft an die Spannungswandler. Mit maximaler Drehzahl, also 1.100 U/min, sinkt die Chiptemperatur auf 41 respektive 49 Grad Celsius. Dabei agiert der Lüfter durchgehend äußerst leise, mehr als 0,6 Sone [25 dB(A)] konnten wir nicht verifizieren. Mit 700 U/min erzeugt der Rotor sogar nur 0,2 Sone [20 dB(A)], selbst das dezente Spulenfiepen der Radeon ist lauter.
Quelle: pcgameshardware.de
EKL Alpenföhn Heidi: Fertig montiert
EKL Alpenföhn Heidi: Fazit
Der EKL Alpenföhn Heidi mag zwar über einen gewöhnungsbedürftigen Namen verfügen, das Produkt selbst aber überzeugt bis auf die Bauhöhe von drei PCI-Sots und den mehr oder weniger schwerwiegenden Fehler in der Anleitung voll und ganz. Die Ausstattung und Kompatibilität sind ebenso umfangreich wie Verarbeitung hochwertig. Die äußerst niedrige Lautstärke des schwingungsfrei gelagerten 120-mm-LED-Lüfters gepaart mit der dennoch exzellenten Kühlleistung machen EKL's Heidi folglich zum aktuell besten Grafikkartenkühler.
Die Heidi wird in den kommenden Wochen für alle zu haben zu sein, die unverbindliche Preisempfehlung seitens EKL liegt bei 35 Euro. Wann uns EKL den schwarzen Peter zuschiebt, wissen wir leider noch nicht - ob es bald einen Alm-Öhi oder gar ein Fräulein Rottenmeier geben wird, ebenfalls nicht.

Sollte gehen, ist ja ein Universal VGA-Kühler, allerdings würde ich den selbst übergangsweise nicht draufbauen, auch wenn der Kern kühl ist, sind bestimmt die SpaWa's usw. sehr warm auch mit Kühlerchen drauf
Und rein theoretisch passt die Heidi? Wäre ja nur vorübergehend....
Also für die Karten würde ich schon eher einen MK-13 empfehlen
Passt eigentlich "die" Heidi auch auf die GTX 470, GTX 480 und GTX 580. Würde dann natürlich auf einen stärkeren Lüfter zurückgreifen...
Welche Lochabstände besitzt denn "die" Heidi?
Wenn das so ist wart ich natürlich erst aufs Heft
Perfekt, Danke