Coolermaster Masterflow: GPU-Abluft soll die CPU um bis zu 6 Grad Celsius entlasten

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Coolermaster Masterflow: GPU-Abluft soll die CPU um bis zu 6 Grad Celsius entlasten
Quelle: Future

Coolermaster zeigt den Masterflow zur Computex. Der Zusatzlüfter soll warme GPU-Abluft aus dem Gehäuse befördern und die CPU-Temperatur um bis zu 6 Grad Celsius senken.

Coolermaster arbeitet aktuell offenbar an einem eher ungewöhnlichen Zubehör für moderne Grafikkarten. Der Masterflow ist kein normaler GPU-Kühler, sondern ein nachrüstbarer Lüfteraufsatz, der heiße Luft aus dem Bereich der Grafikkarte aufnehmen und über einen rückseitigen Erweiterungsslot aus dem PC-Gehäuse befördern soll.

Viele moderne Grafikkarten setzen auf große Dual- oder Triple-Fan-Kühler, bei denen ein Teil der Luft durch den Kühlkörper und anschließend in Richtung Mainboard-Rückseite oder CPU-Bereich strömt. Je nach Gehäuse, Luftführung und CPU-Kühler kann sich diese Abwärme im oberen Bereich des Systems bemerkbar machen, und genau an dieser Stelle will Coolermaster offenbar ansetzen.

Coolermaster Masterflow

Der Zusatzlüfter wird oberhalb der Grafikkarte montiert, vermutlich in einem freien Erweiterungsslot. Dort soll ein kleiner Radiallüfter die warme Luft aus dem Durchströmungsbereich des GPU-Kühlers aufnehmen und nach hinten aus dem Gehäuse drücken. Ein ähnliches Prinzip dürften einige Leser noch von älteren Blower-Grafikkarten kennen. Allerdings ersetzt es nicht den eigentlichen Grafikkartenkühler, sondern ist als separates Add-on gedacht.

Nach Angaben von Coolermaster soll Masterflow vor allem bei Grafikkarten ab der Geforce RTX 5070 Ti sinnvoll sein. Eine offizielle Kompatibilitätsliste gibt es aktuell noch nicht. Allerdings sprechen einschlägige Berichte von Modellen mit passendem Kühleraufbau.

Das wirklich Interessante ist allerdings, dass Coolermaster selbst offenbar angibt, dass mit dem Masterflow die CPU-Temperatur um vier bis sechs Grad Celsius gesenkt werden könne. Noch ist allerdings nichts wirklich spruchreif. So prüfe das Unternehmen noch, ob der Anschluss über einen 4-Pin-PWM-Header oder über USB-C erfolgen soll.

Auch beim Marktstart gibt es noch offene Fragen. Genannt wird unter anderem ein geplanter Start im Laufe des Jahres. Beim Preis steht nach Angaben aus Japan ein Zielbereich von unter 3.000 Yen (umgerechnet etwa 16 Euro). Wann genau das Gadget also erscheint und wie viel es kostet, wird sich in Zukunft noch zeigen müssen.


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Quelle: via PC Gamer, GDM

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dreak77 Freizeitschrauber(in)
        Ein träumchen von Karte
        In meiner Jugendzeit konnte ich mir leider keine der Karten leisten, zwischen X800er und der 1900er war his für mich das A und O. als es mit Job u. Co dann mal los ging war AMD leider für lange Zeit bis hin zur HD 5000er für mich nicht mehr relevant, da hat Nvidias G80 zu lange dominiert und die 8800GT hat bei mir dann ein zu Hause gefunden
      • Von Dreak77 Freizeitschrauber(in)
        Ein träumchen von Karte
        In meiner Jugendzeit konnte ich mir leider keine der Karten leisten, zwischen X800er und der 1900er war his für mich das A und O. als es mit Job u. Co dann mal los ging war AMD leider für lange Zeit bis hin zur HD 5000er für mich nicht mehr relevant, da hat Nvidias G80 zu lange dominiert und die 8800GT hat bei mir dann ein zu Hause gefunden
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von Dreak77
        Schade das es His als Grafikkartenhersteller nicht mehr gibt, da gabs das out of the box mit den iceQ coolern.
        Lässt sich sicher auch bei modernen Karten noch umsetzen ohne den hiesigen Zusatz.
        Ha, da war das Stichwort, hatte in einem anderen Post über meinen alten LAN Rechner geschrieben und hatte ihn aus dem Keller geholt. Da ist eine HIS verbaut - X1900XT /512 MB, immer noch eine leise Karte.

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      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von EM_EN
        Problematisch war schon damals die Lautstärke und man benötigt eine freien Slot über der Grafikkarte. Bei einigen Mainboard/ Gehäuse Kombinationen sind diese nicht vorhanden.
        Die Gehäuse halten sich an ATX-Spezifikationen und es gibt so gut wie gar keine Full-Size-Boards mehr, bei denen der PEG an der ersten Slotöffnung sitzt. Der Trend geht sogar von Nummer 2 zu Nummer 3, sodass man Dual-Slot-Konstruktionen oberhalb platzieren könnte. Probleme sind eher in der Höhe zu befürchten, denn die Verschiebung wird zugunsten SSDs und zum Teil Spannungswandlern mit immer höheren Kühlern vorgenommen. Cooler Master hat das offensichtlich eingeplant, denn das Objekt sitzt sehr weit oben am Slotblech. Das heißt aber auch, dass es kaum noch durch die Slotöffnung nach draußen blasen kann...
      • Von gekipptes_Bit Komplett-PC-Käufer(in)
        Verstehe einer die Welt das es helfen soll mit einer zerofandauerbetriebenen Grafikkarte und zusätzlichem Slotlüfter eine CPU runter zu kühlen.
      • Von Neo1972 PC-Selbstbauer(in)
        Und aus Coolermaster wird Coolerdesaster. 🥱 Wenn der Marketingabteilung mal wieder langweilig ist😁
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