elementary OS 8: Linux-Distribution für Einsteiger und Umsteiger
Die Linux-Distribution elementary OS 8 möchte speziell Linux-Einsteiger und Windows-Umsteiger adressieren und setzt dazu auf den hauseigenen Pantheon-Desktop, der sich optisch an macOS orientiert und seinen ganz eigenen Weg geht.
Die besonders leicht zugängliche Linux-Distribution elementary OS 8 möchte ganz speziell Linux-Einsteiger und Windows-Umsteiger adressieren und setzt dazu auf den schlichten hauseigenen Pantheon-Desktop, welcher sich optisch an macOS orientiert und dabei basierend auf dem freien GUI-Toolkit GTK (s)einen ganz eigenen Weg im Linux-Universum einschlägt. Dieses Spezial stellt die Distribution, welche das bekannte Ubuntu als Unterbau nutzt, einmal ganz im Detail vor.
Quelle: elementary OS
Das im Jahre 2018 erstmals in einer stabilen Version erschienene elementary OS, dessen Entwicklung jedoch bereits im Jahre 2011 begonnen hatte, ist nach wie vor eine vergleichsweise junge Linux-Distribution, die sich aber schon einen Namen machen und eine eigene Fangemeinde aufbauen konnte. Auf der Plattform DistroWatch liegt elementary OS mittlerweile bereits auf Rang 12.
Basierend auf dem aktuellen Ubuntu 24.04 LTS ("Noble Numbat") ist es der einsteigerfreundlichen Distribution gelungen, seinen hauseigenen Pantheon-Desktop als interessante und schlichte Alternative zu den bekannten Desktop-Umgebungen, wie KDE Plasma, Gnome, Xfce und Cinnamon zu positionieren.
Quelle: elementary OS
Der Pantheon-Desktop, welcher sich unter anderem aus der Pantheon-Shell, Pantheon Wallpaper, Pantheon Terminal, Plank, Wingpanel und Switchboard zusammensetzt, wurde mit der Hilfe des freien GUI-Toolkits GTK und dessen Steuerelementen vollständig neu auf Basis des klassischen Gnome-Desktop gebaut.
Basis und Abstammung
- GNU/Linux
- → Debian GNU/Linux
- → Ubuntu 24.04 LTS
- → elementary OS 8.0
- → Ubuntu 24.04 LTS
- → Debian GNU/Linux
Arbeitsumgebung und Desktop
- Pantheon-Desktop
Betriebssystemkernel
- Linux 6.8
Einer der einzigartigen Aspekte von elementary OS ist die Entscheidung, ausschließlich auf native GTK-Programme zurückzugreifen. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Linux-Distributionen, die plattformübergreifende Anwendungen wie Mozilla Firefox oder LibreOffice enthalten, hat sich das Entwicklerteam dazu entschieden, dass alle Programme aus Gründen der Konsistenz, Größe und Geschwindigkeit über dasselbe Grafik-Toolkit verfügen sollen.
Quelle: elementary OS
Neben den optischen Neuerungen erhält das freie Betriebssystem eine überarbeitete grafische Installationsroutine und erweiterten Support für das freie Paketmanagement Flatpak inklusive der Integration in den hauseigenen App Store ("AppCenter"), der mit elementary 8.0 weiter ausgebaut und optisch modernisiert noch wurde. Alle hier zu findenden Anwendungen sind "Made for elementary OS" und entsprechend vom Entwicklerteam kuratiert und auf Performance und Kompatibilität getestet.
Mehr als 120 kuratierte Anwendungen stehen jetzt zur Auswahl, während das App Center jetzt auch auf kleine Displays optimiert wurde und ein überarbeitete Detailansicht mit mehr Screenshots der Anwendung erhalten hat.
Quelle: elementary OS
Updates sind übersichtlich in die Bereiche Betriebssystem, Hardware, Firmware und Treiber kategorisiert und werden dem Anwender durch Zusatzinformationen und weiterführende Links sehr gut und äußerst präzise erklärt.
Zudem wurden zahlreiche der hauseigenen Apps für Arm64 umgesetzt und eine sogenannte "Housekeeping"-Funktion in die Systemeinstellungen integriert, die durch das automatisierte Löschen von temporären Daten und Verläufen für noch mehr Datenschutz und ein aufgeräumtes System sorgen soll.
Der YouTube-Kanal DistroTube hat sich das aktuelle elementary OS 8 ("Circle") und dessen Featureset bereits im Detail angesehen und liefert entsprechende Impressionen zu dieser besonderen Linux-Distribution.
Der neueste Build von elementary OS 8 ("Cirle") kann wie gewohnt direkt über die Projektseite heruntergeladen und mit einem System-Tool wie Rufus, Ventoy oder Balea Etcher auf ein entsprechendes USB-Speichermedium geschrieben und uneingeschränkt auf dem eigenen System ausprobiert werden.
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Quelle: elementary OS


*Männer sind mit gemeint (auch die im bayerischen Landtag)
hätte ich nen (roten) hut, würde ich ihn ziehen. <--wortwitz, ha ha
mal im ernst, als one-man-show etwas in der qualität auf die beine zu stellen ist mehr als beachtenswert. und dann nicht etwas dafür verlangen... da ist sehr ehrenwert
und "der typ" heißt thomas crider @glorius eggroll.
elementary nutzt apt.
flatpak ist einsteigerfreundlich, man muss nur entsprechende rechte in der verwaltung der pakete vergeben, stichwort flatseal.
außerdem ist flatpak grundsätzlich ein distributionsübergreifendes system und hat prinzipiell nichts mit der systemabhängigen paketverwaltung zu tun.
und wenn man als ahnungsloser einsteiger probleme hat hilft fragen- und der ton macht die musik. wer lesen kann ist übrigens klar im vorteil, es gibt ausreichend wiki`s die helfen.
alles besser als schnippige und grundlos abwertende kommentare zu verfassen
*Männer sind mit gemeint (auch die im bayerischen Landtag)
Ich brauche mich aber um Secure Boot und einen angepassten Kernel nicht kümmern.
Mit Windows fällt also die Benutzerfreundlichkeit höher und die Komplexität etwas niedriger aus.
Und mit Nvidia Grafikkarte ist es nochmal etwas komplizierter. Da hätte ich mir eine Trennung zwischen Kernel und Grafikkarte gewünscht, wenn es um 3D Funktionalität oder komplexeres geht.
Diese Krampflösung, um das löchrige MS-Holzlatten-Schäunentor einigermaßen abzudichten.
Linux (und Unixe) leben Sicherheit von Grund auf schon anders.
So existieren dort etwa Techniken wie "dm-verity", "IMA" (Integrity Measurement Architecture) und "Trusted Boot", "EBPF" (Extended Berkeley Packet Filter), Linux Kernel Module Signing, Bootloader Passwörter und Authentifizierung (z.B. GRUB), "Full Disk Encryption" (FDE).
Für RAM-Hardening und Isolation gibt es Techniken wie "AppArmor" oder "SELinux", "Implement Address Space Layout Randomization" (ASLR), "Kernel Address Space Layout Randomization" (KASLR), "Stack Canaries", "Control Groups" (cgroups), "Memory Protection Keys" (MPK) usw.
Letztens kam auch einer und hielt Microsofts DirectStorage für das geilste und wichtigste seit geschnitten Brot.
Auf Linux gibt es ähnliche Ansätze schon seit Jahren - nennt sich etwa "io_uring", "Peer-to-Peer DMA" (P2PDMA) oder Nvidias kürzlicher Vorschlag ala "Vulkan RTX IO".
Trennung zwischen Kernel und Grafikkarte? Ist doch da? Nennt sich Kernel Modules. Grafik-Treiber und API's gibt auch bei Linux.
Was meinst, was MESA ist? Was "im" Kernel? Oder Nvidias "Nouveau"? Oder wofür und wo existieren Vulkan, OpenGL und OpenCL?
Xorg und Wayland sind auch nix im Kernel.
+---------------+
| Application
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v
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+---------------+
| Xorg or Wayland
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| Userspace Graphics
| Driver (e.g., NVIDIA,
| AMDGPU, Intel Graphics)
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v
v
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| DRM (Direct Rendering
| Manager) - Kernel Module
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+---------------+
| KMS (Kernel Mode Setting)
| - Kernel Component
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v
v
v
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| Hardware (Graphics Card)
+---------------+
Linux separiert Grafik-Treiber vom Kernel. Der Kernel bietet nur das grundlegende Framework für die UserSpace-Grafik-Treiber, um mit der Hardware zu interagieren. Die UserSpace-Grafik-Treiber implementieren die API und kommunizieren mit dem Kernel durch das DRM-Interface.
Meinst in Windows kommt der Grafiktreiber komplett ohne Kernel-Interaktion aus?
Sobald du weisst dass mit yay _s in der Konsole alles geht ist es ein Selbstläufer.
Während Späße wie hier den User selbst dran denken lassen müssen immer mal zu schauen ob es Updates gibt sonst hat er eben evtl. die ein oder andere böse Lücle.
Einsteigerfreundlich))))
Der soll erst mal die ISO auf seiner Homepage aktuell halten, das letzte Mal war die zig Monate überholt und nach der Installation direkt ein riesen Update fällig, seitdem als uninteressant abgehakt.
Auf welchen Paketmanager setzt Elementary OS denn?
Weil Flatpak ist imo keineswegs einsteigerfreundlich, spätestens wenn du mit Steam/Uplay etc nix (dauerhaft) auf die Platte bekommst weil Flatpak im Container oder Sandbox läuft oder wie das da gleich war geht das Gefrickel los als ahnungsloser Einsteiger.
und "der typ" heißt thomas crider @glorius eggroll.
elementary nutzt apt.
flatpak ist einsteigerfreundlich, man muss nur entsprechende rechte in der verwaltung der pakete vergeben, stichwort flatseal.
außerdem ist flatpak grundsätzlich ein distributionsübergreifendes system und hat prinzipiell nichts mit der systemabhängigen paketverwaltung zu tun.
und wenn man als ahnungsloser einsteiger probleme hat hilft fragen- und der ton macht die musik. wer lesen kann ist übrigens klar im vorteil, es gibt ausreichend wiki`s die helfen.
alles besser als schnippige und grundlos abwertende kommentare zu verfassen