Steam Machine: Unity baut seinen Linux-Support massiv aus

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Steam Machine: Unity baut seinen Linux-Support massiv aus
Quelle: Valve / Unify / Montage: Sven Bauduin

Im Rahmen der GDC 2026 hat Unift angekündigt, seinen Support für Steam, das Steam Deck und die kommende Steam Machine auszubauen und auch native Spiele unter Linux zu ermöglichen. Bislang fiel die Unterstützung eher stiefmütterlich aus.

Im Rahmen der GDC ('Game Developers Conference') 2026, die bis zum 13. März in San Francisco stattfindet, hat das US-Softwareunternehmen Unity, bekannt für seine gleichnamige Spiele-Engine, angekündigt, seinen Support für Steam, das Steam Deck und die kommende Steam Machine auszubauen und auch native Spiele auf der Basis seiner Laufzeit- und Entwicklungsumgebungen unter Linux zu ermöglichen. Bisher fiel die Unterstützung eher stiefmütterlich aus, doch das soll sich "zukünftig ändern", wie James Stone, Technical Director of Product Management bei Unity Software sagt.

Alles beginnt mit der offiziellen Unterstützung der Steam-Plattform und deren Steamworks-Toolkit direkt in Unity. Bislang mussten die Entwicklerstudios hier stets selbst Hand anlegen. Das soll sich jetzt ändern, so James Stone.

Eine Sache, über die ich jetzt sprechen kann, ist, dass wir jetzt offiziellen Steam-Support in Unity integrieren. Ich weiß, ihr werdet jetzt sagen: 'Aber ich veröffentliche doch schon Spiele auf Steam', und das stimmt auch.

Tausende von Entwicklern haben mit Unity bereits Erfolge auf Steam gefeiert. Der Punkt ist: Vor dem Platform Toolkit haben wir Steam in der Vergangenheit nie wirklich offiziell unterstützt. Bisher lag es immer in der Verantwortung der Entwickler, Steamworks selbst zu integrieren und ihre Titel eigenständig auf dieser Plattform zu veröffentlichen und so noch besser zu unterstützen. — Unity Technologies

Das wiederum soll auch dem Steam Deck und der kommenden neuen Steam Machine zugutekommen, denn neben Verbesserungen unter Proton zielt Unity auch auf native Ports von Spielen auf Basis der Unity Engine für Linux ab.

Und auf dem Steam Deck haben viele von euch Erfolge mit Proton erzielt. Aber ich denke, wir können das mit einer nativen Lösung noch besser machen. Wie ich bereits erwähnt habe, liegt unsere Stärke in hochperformanten nativen Runtimes.

Wir werden außerdem gezielte Neuerungen und Verbesserungen an unserer Linux-Runtime vornehmen, um native Leistungssteigerungen zu erzielen und die Notwendigkeit für Entwickler zu beseitigen, sich über Proton auf Windows zu verlassen. — Unity Technologies

Entwickler sollen ab sofort Zugriff auf optimierte Laufzeitumgebungen für Linux bekommen und dazu animiert werden, eine native Version für das freie Betriebssystem anzubieten, wie James Stone betont.

Wir haben tatsächlich bereits zahlreiche native Verbesserungen an unserem Linux-Player vorgenommen, welche speziell auf die Hardware des Steam Decks abzielen.

Dies bietet eine potenzielle Leistungssteigerung gegenüber einem Build, welcher unter Proton läuft - und das ist tatsächlich etwas, das ab sofort verfügbar. — Unity Technologies

Unity hat erkannt, dass Linux spätestens mit dem Release der neuen Steam Machine zukünftig mehr sein wird, als nur eine Alternative zu Windows, welche Windows-Spiele über Proton lauffähig macht. Vielmehr sollen native Builds einen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe ermöglichen und Linux als Gaming-Plattfrom stärken.

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Quelle: Unity

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Und wer hintert die Spielehersteller eigentlich daran, auch unter Windows nur Vulkan zu nutzen?
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Und wer hintert die Spielehersteller eigentlich daran, auch unter Windows nur Vulkan zu nutzen?
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von Waylinkin
        Niemand zwingt einen Publisher dazu, hunderte verschiedene Distris zu supporten. Nur weil es die gibt, muss man sie noch lange nicht supporten. Es reicht völlig aus, sich auf die größten zu konzentrieren.
        Ich weiß ja nicht, warum jeder denkt, es müssten ALLE supportet werden. Ubuntu und/oder Fedora reicht völlig aus und zack hat man das Wichtigste abgedeckt. Man kann alles künstlich schlechtreden, wenn man will.

        Da die Forks dann darauf basieren, kriegen die das dann ja automatisch mit!
        Ich hatte trotz unterschiedlicher Distros noch kein Problem damit dass ein Game was auf der einen Distro funktionierte nicht auf der anderen.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Vulkan alleine hilft nix um ein Spiel zu publishen und Support dafür zu geben
        Niemand zwingt einen Publisher dazu, hunderte verschiedene Distris zu supporten. Nur weil es die gibt, muss man sie noch lange nicht supporten. Es reicht völlig aus, sich auf die größten zu konzentrieren.
        Ich weiß ja nicht, warum jeder denkt, es müssten ALLE supportet werden. Ubuntu und/oder Fedora reicht völlig aus und zack hat man das Wichtigste abgedeckt. Man kann alles künstlich schlechtreden, wenn man will.

        Da die Forks dann darauf basieren, kriegen die das dann ja automatisch mit!
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Vulkan alleine hilft nix um ein Spiel zu publishen und Support dafür zu geben
        Das ist doch nun ein völlig anderes Thema. Ich fragte unter welcher Linux Distro läuft Vulkan nicht?
        Bezugnehmend auf Deine Behauptung:
        Zitat von The_Invisible84
        Richtig wären echte native Vulkan Linux Versionen, die Vulkan API würde es hergeben aber die Fragmentierung im Linux Desktop Kosmos nicht
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Andreas1975
        Unter welcher Linux Distro läuft Vulkan nicht?
        Vulkan alleine hilft nix um ein Spiel zu publishen und Support dafür zu geben
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