Ultramarine 44: Empfohlene Gaming-Distribution für Asus ROG

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Ultramarine 44: Empfohlene Gaming-Distribution für Asus ROG
Quelle: Fyra Labs / Montage: Sven Bauduin

Ultramarine 44 ist erschienen und setzt in der empfohlenen Edition auf KDE Plasma 6.7, Linux 7.0 und die neue Theme-Engine Union. Basis der Distribution ist Fedora 44, Handheld-Spieler erhalten zudem offiziellen Support für ROG-Geräte.

Fyra Labs hat mit Ultramarine 44 die neueste Ausgabe seiner freien Linux-Distribution zum Download freigegeben, welche auf dem aktuellen Fedora 44 aufbaut und damit dieselbe Grundlage wie Gaming-Distributionen à la Bazzite nutzt. Die empfohlene Edition nutzt KDE Plasma, alternativ stehen Gnome, Budgie und Xfce bereit.

Das neue Ultramarine 44 geht mit Linux 7.0.4 und KDE Plasma 6.7 an den Start. Quelle: Fyra Labs Das neue Ultramarine 44 geht mit Linux 7.0.4 und KDE Plasma 6.7 an den Start. Als Unterbau kommt derzeit der Kernel Linux 7.0 zum Einsatz, laut DistroWatch in der Version 7.0.14. Wer Ultramarine bereits nutzt, aktualisiert über den App-Store der jeweiligen Edition oder per dnf system-upgrade; Neueinsteiger laden das passende Systemabbild von der offiziellen Ultramarine-Website.

KDE Plasma 6.7 und die neue Union-Engine

Die Plasma-Edition von Ultramarine 44 führt mit Union eine neue Theme-Engine ein und übernimmt KDE Gear 26.04.2 sowie KDE Frameworks 6.27. Fyra Labs verweist zudem auf Performance-Verbesserungen und Fehlerkorrekturen, nachdem das Team KDE Plasma zuletzt zur empfohlenen Arbeitsumgebung erklärt hatte, wie aus den ausführlichen offiziellen Versionshinweisen hervorgeht.

Budgie 10.10 wechselt zu Wayland, Gnome 50 räumt auf

Die Budgie-Edition vollzieht mit Ultramarine 44 den Umstieg auf Wayland, bringt eine neue Bluetooth-App mit und nutzt künftig den Anmeldemanager SDDM. Den Wechsel zu SDDM müssen Anwender aus Stabilitätsgründen manuell anstoßen, wofür die Entwickler von Fyra Labs eine gesonderte Anleitung bereitstellt.

Die Gnome-Edition erhält unter Gnome 50 ("Tokyo") standardmäßig aktivierte Schaltflächen zum Minimieren und Maximieren, zeigt auf Notebooks die Akkuladung in Prozent an und ergänzt die Übersichtssuche um einen Taschenrechner.

Die störende Meldung "Window is Ready" entfällt, da Fenster nun direkt in den Vordergrund rücken. Das nicht länger gepflegte Pop!_Shell hat Fyra Labs indes entfernt, eine Nachinstallation über dnf bleibt möglich.

Taidan, CachyOS-Kernel und umcli erweitern die Einrichtung

Das überarbeitete Setup-Werkzeug Taidan erlaubt in Ultramarine 44 erstmals das Setzen des Hostnamens, das Aktivieren des CachyOS-Kernels sowie das Einschalten von MTU Probing. Fyra Labs hat zugleich die Nightlight-Funktion gestrichen und kehrt bei klassischen Installationen zu gebündelten RPM-Paketen zurück.

Über das Kommandozeilenwerkzeug umcli lässt sich zudem ein Nix-Installer aktivieren, den der Befehl "um tweaks enable nix" bereitstellt. Für die kommende Atomic-Variante ergänzt Fyra Labs die Möglichkeit, mit "um env" lokale bootc-Ableitungen zu erzeugen.

ROG-Handhelds und Open Gaming Collective

Für Besitzer eines ROG-Handhelds ist Ultramarine 44 nun eine offiziell empfohlene Distribution, die Fyra Labs gemeinsam mit dem Team von Asus Linux betreut. Beide gehören zu den Gründungsmitgliedern des Open Gaming Collective, eines Zusammenschlusses von Linux-Projekten mit Gaming-Fokus.

Damit erhält erstmals ein Ableger von Fedora werkseitigen Rückhalt für die Handheld-PCs von Asus. Parallel arbeitet Fyra Labs an einem Skript, welches Installationen von Fedora Asahi Remix auf Macs mit Apple Silicon nach Ultramarine überführt; ein installierbares Abbild soll folgen.

Zusätzlich erscheint Ultramarine 44 im Raspberry Pi Imager und, nach Prüfung durch Microsoft, als Abbild für das Windows Subsystem for Linux (WSL).

Neues Release-Modell debütiert mit Ultramarine 44

Mit Ultramarine 44 verabschiedet sich Fyra Labs vom reinen Fedora-Takt und will neue Funktionen zukünftig fortlaufend ausrollen, sobald diese fertig sind. Bereits für diesen Sommer kündigt das Team eine öffentliche Vorschau der Atomic-Edition sowie zusätzliche Hardware-Ports an.

An den regulären Veröffentlichungen im Rhythmus von Fedora hält Fyra Labs dabei allerdings weiterhin fest.

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Quelle: Fyra Labs

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      • Von MDJ Software-Overclocker(in)
        Und ich dachte bei dem Titel, hier geht es um ein neues Warhammer 40k Spiel
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