Windows vs. Linux: Microsoft dominiert und stagniert [Bericht]

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Windows vs. Linux: Microsoft dominiert und stagniert
Quelle: Sven Bauduin

Microsoft hält mit Windows 11 und Windows 10 beinahe 97 Prozent der Marktanteile auf Steam, während Linux sich gerade erst bei 2 Prozent etabliert hat. Dennoch muss Microsoft jetzt endlich etwas tun, wie PCGamesN in seinem Bericht anmerkt.

Microsoft hält mit Windows 11 und Windows 10 beinahe 97 Prozent der Marktanteile auf der relevantesten Spiele-Vertriebsplattform Steam, während sich das offene Linux gerade erst bei 2 Prozent etabliert hat. Windows dominiert aktuell nach Belieben und dennoch muss Microsoft jetzt endlich etwas tun, wie die Website PCGamesN in ihrem Bericht entsprechend deutlich anmerkt. Auch die PCGH-Redaktion hatte ausführlich über das Thema berichtet, und auch Spieler schlossen sich an.

Wie aus den zahlreichen Kommentaren zu den Windows-Meldungen hervorgeht, sind auch PCGH-Leser immer öfter von solchen Problemen betroffen und bemängeln insbesondere das Qualitätsmanagement in Redmond

Nachdem Microsoft gestern den Windows-PC meiner Frau wie schon im vergangenen Monat zum wiederholten Male "tot gepatcht" hat, habe ich im Updateverlauf festgestellt, dass die fehlerhaften Installationsversuche nun nicht mehr aufgeführt werden. Meiner Meinung nach versucht Microsoft das jetzt offensichtlich zu verschleiern. - PCGH-Leser -

Windows 11 und dessen Vorgänger, das immer noch sehr verbreitete Windows 10, entwickeln sich immer mehr zu einer nervigen Dauerbaustelle. Insbesondere die Windows-Updates, die das Unternehmen aus Redmond regelmäßig für seine Betriebssysteme ausrollt, werden immer öfter zum Ärgernis für Anwender.

Hierbei handelt es sich wohlgemerkt lediglich um eine kleine Auswahl an fehlerhaften Windows-Update, die in den vergangenen Monaten sowohl unter Windows 11 als auch unter Windows 10 aufgetreten sind.

Windows 11 24H2 setzt mittlerweile noch einmal einen drauf und verursachte in der Zwischenzeit fast schon Fehler am Fließband. Die von Microsoft zuvor vollmundig versprochenen KI-Features sind zum Großteil bisher nicht nutzbar oder für eine Mehrheit der Anwender vergleichsweise uninteressant.

Auf PCGH sind die Auswirkungen bereits deutlich stärker zu spüren als auf Steam, denn hier sind schon mehr als 9,3 Prozent der Spieler mit Linux unterwegs.

Jetzt schließt sich auch die Website PCGamesN dieser Sichtweise an und wird zukünftig damit beginnen, großer Veröffentlichungen auf ihre Linux-Kompatibilität hin zu prüfen. Seiten wie ProtonDB sind hier die erste Anlaufstelle und mittlerweile laufen so gut wie alle großen Single-Player-Spiele direkt zum Release ohne Performance-Einbußen und Probleme auch unter Linux.

Proton, Valves Kompatibilitätsschicht zum Ausführen von Windows-Spielen auf Linux, hat die Art und Weise, wie wir Linux-Gaming betrachten, völlig verändert. Daher prüfen wir bei PCGamesN ab sofort aktiv, ob große Spiele auf dem Steam Deck laufen (und somit auf Linux funktionieren) mit unseren Steam Deck-Kompatibilitätsleitfäden. - PCGamesN -

Selbstverständlich wird Microsoft mit Windows auch in den nächsten Jahren den Desktop dominieren, doch insbesondere für die Spieler wird Linux eine immer interessantere Alternative. Das zeigt auch das sehr positive Feedback der Gemeinschaft aus dem PCGH-X-Forum und viele der Kommentare.

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Quelle: PCGamesN

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1733526604
        Sieht bei Mac OS auch nicht anders aus nicht so verbreitet wie Windows,
        Windows ist nur deshalb seit Jahren so verbreitet weil es auf vielen
        Komplett PCs bereits vorinstalliert ist , sich Leute dann auch nichts um anders kümmern .
      • Von Gast1733526604
        Sieht bei Mac OS auch nicht anders aus nicht so verbreitet wie Windows,
        Windows ist nur deshalb seit Jahren so verbreitet weil es auf vielen
        Komplett PCs bereits vorinstalliert ist , sich Leute dann auch nichts um anders kümmern .
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hills1975
        Deswegen ja auch ein ja und nein, finde es nicht so einfach, Probleme mit Windows nur Windows an zu schreiben, oft ist es halt das Problem 50cm vorm Bildschirm. Und wenn halt Millionen/Milliarden PC mit Windows laufen, passieren halt mehr Fehler (Hard und Software Kombinationen gehen in die Milliarden)
        Okay. Das mag einen Teil von Problemen sicher erklären. Andererseits tut Microsoft auch sein eigenes dazu, indem bspw. standardmäßig "Schnellstart" aktiviert ist und hierdurch das System durch Updates fehlerhaft wird. Wäre doch sinnvoll, wenn solche Optionen standardmäßig deaktiviert wären. Oder bei der Einrichtung des Systems vorzugeben, ein Administrator Passwort für Softwareinstallationen und für Systemänderungen/Ausführen bestimmter Programme einzurichten, so wie es unter Linux üblich ist. Dann würden Nutzer*innen wohl bewusster ihr System nutzen bzw. weniger Fehler entstehen ...
      • Von mylka Freizeitschrauber(in)
        Zitat von IsoldeMaduschen
        Einige WLAN Module laufen nicht auf Anhieb
        1) dann muss man sich vor dem kauf eben informieren, ob die HW funktioniert (ich weiß für umsteiger, die die HW weiternutzen wollen keine option, aber für einen zukukünftigen neukauf auf jeden fall machbar

        2) es ist auch ein unterschied, ob firmen gezielt treiber für ein BS entwickeln, oder ob das freiwillige selbst machen

        Zitat von Kondar
        Je akt. die HW ist je höher ist die Chance das Windows als erstes ein neuen Treiber / Bugfix erhält.
        Gefühlt andersrum ist es mit Linux und alter HW.
        kommt auf die HW
        vor allem bei CPU ist es wichtig, dass linux hier immer sehr aktuell ist, weil die ja auch im serverbereich zum einsatz kommen
        bei GPU nicht anders. wenn man irgendwelche neuigkeiten über neue grafikkarten erfährt, dann oft weil man schon code im linux kernel sieht lang bevor die dinger am markt sind
        also hier kommt es eher auf die aktualität der distribution an. bei debian ist neue hardware eher nicht zu empfehlen. bei arch dann schon eher

        bei spzieller hw wie irgendwelche steamdecks, mäuse mit 20 zusatztasten, mikros oder so kann es natürlich anders sein
      • Von Hills1975 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Denke ich doch auch. Nach dem Zahlen von 170 €, zumal noch vor vielen Jahren, also als der Euro noch mehr wert war, sollte mensch doch wesentlich mehr von der Ware erwarten.

        Sicher. Zumal es, oftmals die Option gibt ein sogenannten live-Image auf einen USB-Stick zu booten und es einfach mal auszuprobieren, ohne es zu installieren. Und wo Hardware-Geeks sicherlich eine SSD herumliegen haben oder für ein paar Euro sich eine kleine SSD kaufen könnten, ist ein Linux-System auch ohne Stress und Probleme seperat einfach zu installieren. Anleitungen für und Auswahl an (einsteigerfreundlichen) Distributionen gibt es ja zuhauf.

        So ganz verstehe ich da Deine "Nein"-Seite zu meinem vorigen Beitrag nicht. Wo ist der Widerspruch, wo setzt Du bei meinem Beitrag an? Ob Du das nochmal genauer ausführen kannst?
        Deswegen ja auch ein ja und nein, finde es nicht so einfach, Probleme mit Windows nur Windows an zu schreiben, oft ist es halt das Problem 50cm vorm Bildschirm. Und wenn halt Millionen/Milliarden PC mit Windows laufen, passieren halt mehr Fehler (Hard und Software Kombinationen gehen in die Milliarden)
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von TCausH
        das sehe ich auch so. damals zu vista und win7 zeiten habe ich für die systembuilder je 170€ bezahlt. und dann erwartet man ganz einfach dass das läuft. win7 war in der offenen beta schon besser als win11 im aktuellen zustand. win7 habe ich ab tag eins der beta als haupt os laufen gehabt und hatte so gut wie keine probleme.

        es sei auch anzumerken das sich bei microsoft niemand um die lauffähigkeit fremder programme kümmert- die stellen die basis und fertig, dafür sind die entwickler der programme verantwortlich. bei linux ist es die community des betriebssystems das patcht und fixt was das zeug hält damit programme funktionieren. auch und vor allem software die eigentlich gar nicht lauffähig wäre.

        einige distros haben entsprechende daemons schon aktiv. dann ist das sehr angenehm, gleiches gilt für bluetooth. bei arch muss jeder dienst händisch aktiviert werden. spart aber auch systemressourcen wenn man gewisse dienste einfach nicht braucht.
        Denke ich doch auch. Nach dem Zahlen von 170 €, zumal noch vor vielen Jahren, also als der Euro noch mehr wert war, sollte mensch doch wesentlich mehr von der Ware erwarten.
        Zitat von sandworm
        Kleine Anmerkung. Wer beabsichtigt auf Linux umzusteigen, für den ist es sicherlich nicht zuviel verlang. Kurz etwas zu recherchieren ob eine seiner Komponenten eventuell Zicken machen könnte.
        Sicher. Zumal es, oftmals die Option gibt ein sogenannten live-Image auf einen USB-Stick zu booten und es einfach mal auszuprobieren, ohne es zu installieren. Und wo Hardware-Geeks sicherlich eine SSD herumliegen haben oder für ein paar Euro sich eine kleine SSD kaufen könnten, ist ein Linux-System auch ohne Stress und Probleme seperat einfach zu installieren. Anleitungen für und Auswahl an (einsteigerfreundlichen) Distributionen gibt es ja zuhauf.

        Zitat von Hills1975
        Würde ja und nein zu deiner Aussage tätigen, ja Windows wird von Herstellern besser unterstützt und somit sollte dort alles besser laufen, tut es aber nicht aus mehrere Gründen.

        Die schiere Anzahl an Hard und Software Möglichkeiten, die begünstigen Fehler. (Beispiel es gibt einen Treiber zu einer Hardware die nicht sehr verbreitet ist, jetzt wird dieser Treiber getestet, doch genau mit einer Hardware die auch nicht so verbreitet ist wird dieser nicht getestet und verursacht dann bei einem User der beide Hardware Nutz einen Fehler)

        Doch in meinen Augen verursachen viele Fehler die User selbst, Windows ist so gut wie auf jedem PC, der von jede Art Mensch genutzt werden kann, sprich absolute laien oder Profis.
        Da gibt es dann Menschen die ihren PC tunen, sprich übertakten usw, ohne ihn wirklich sehr genau danach zu testen und wundern sich dann das ihr Grafiktreiber sich immer wieder zurück setzt, oder ein Programm abstürzt. Da ist dann natürlich der Treiber oder Windows Schuld dran aber niemals das eigene „Versagen“.

        Linux wird eher von Menschen genutzt die sich damit auskennen bzw. Sich damit mehr beschäftigen und eher Fehler vermeiden.
        So ganz verstehe ich da Deine "Nein"-Seite zu meinem vorigen Beitrag nicht. Wo ist der Widerspruch, wo setzt Du bei meinem Beitrag an? Ob Du das nochmal genauer ausführen kannst?
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