Lautsprecher mit Bluetooth |yyyy|: Die Boxen im Test
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Lautsprecher mit Bluetooth 2026: Die Boxen im Test

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Auf dieser Seite finden Sie die Tests der Bluetooth-Lautsprecher von Speedlink, Wavemaster und Edifier. Was leisten die kabellos verbundenen Multimedia-Boxen?

Bluetooth-Lautsprecher: Speedlink Gravity Carbon im Test

(2.1, Bluetooth, analog) Das brandneue Gravity Carbon ist mit einer UVP von gerade einmal 79,99 Euro sehr günstig, insbesondere, wenn wir auch noch berücksichtigen, dass in dem 2.1-System auch noch ein Bluetooth-Empfänger sitzt. Abgesehen von der Drahtlos-Verbindung und deren Klangwandlung ist das Gravity Carbon indes ein analoges System, Digital-Anschlüsse wie Toslink, Coax oder gar USB fehlen also - was in Anbetracht des Preises aber verschmerzbar ist. Stattdessen wird das Gravity Carbon mit via einem einzelnen Cinch-Anschluss seitlich am Subwoofer verbunden, entweder direkt mit der Audioquelle oder Sie nutzen die mitgelieferte Kabelfernbedienung, die sich an den Cinch-Eingängen anschließen lässt. Diese kann dann wiederum mittels eines 3,5-mm-Klinkenkabels mit dem PC verbunden werden. Hier kann die Lautstärke geregelt werden, zudem befindet sich ein Kopfhörer-Ausgang und Auxilary-Eingang etwa für ein Smartphone an der kleinen Tischfernbedienung. Über weitere Anschlüsse verfügt das Gravity Carbon nicht, sieht man einmal von den beiden Cinch-Steckern für die Satelliten-Lautsprecher ab. Auch diese befinden sich am Subwoofer, wo sich außerdem ein weiterer Lautstärke- und der Bass-Regler sowie zwei Knöpfe für die Eco-Standby und das Bluetooth-Pairing und der Netzschalter befinden. Mit anderen Worten: Sämtliche Kabel müssen zur Verstärkereinheit in der Bassbox geführt werden, außerdem müssen Sie eventuell häufig an den Kontrollen herumspielen - ungünstig, falls Sie den Subwoofer nicht in Griffreichweite aufzustellen gedenken.

Speedlink Gravity Carbon Quelle: PC Games Hardware Speedlink Gravity Carbon Den günstigen Preis merkt man dem Speedlink-System durchaus an: Es ist ausgesprochen leicht, allerdings geht dies nicht etwa auf eine tatsächliche Fertigung aus Carbon zurück, sondern auf das sehr sparsam dimensionierte MDF, aus dem das System besteht und welches mit einer Folie im mäßig authentischen Carbon-Look beklebt wurde - zumindest wirkt die Folierung recht widerstandsfähig und dürfte einige Stöße und Kratzer abhalten. Die Satelliten sind gegenüber dem Subwoofer aus noch dünnerem Material gefertigt. Beim genaueren Hinschauen fällt zudem auf, dass sie sich als 2-Wege-Boxen ausgeben, der Hochtöner allerdings eine Plastik-Attrappe ist. Für den Klang sind also nur jeweils ein 7,6-cm-Treiber der Satelliten und der 16,5-cm-Tieftöner des Subwoofers zuständig. Das System brüstet sich mit 120 Watt, allerdings weist das Kleingedruckte auf dem Karton subtil darauf hin, dass es sich um die "kurzfristige Spitzenleistung" handelt. Mit anderen Worten, hier wird mit der wenig aussagekräftigen P.M.P.O. geworben. Die RMS-Leistung des Gravity Carbon beträgt immerhin gute 60 Watt, was durchaus ausreichend für den Desktop-Einsatz ist.

Der Sound des Speedlink-Systems geht abermals in Anbetracht des Preises in Ordnung. Bei neutraler Stellung ist der Bass angenehm straff und knackig, der Klang der Satelliten recht gut aufgelöst und genügend luftig. Allerdings fehlt dem Klang merklich Substanz, was vor allem auf die schwächelnden Mitten und unteren Mitten zurückfällt - ein recht typisches Problem bei günstigen 2.1-Systemen. Zwar können Sie dem etwas abhelfen, indem Sie den Bassregler aufdrehen, allerdings verfettet dann das komplette Klangbild, Stimmen grummeln unpräzise aus dem Tieftöner, der Bass wird teigig und brummig, bei kräftigen Explosionen entstehen störende Kompressionen und Strömungsgeräusche am seitlich angebrachten Bassreflex-Rohr. Trotzdem wollen Sie den Bassregler eventuell auf einer etwas höheren Stellung belassen, denn ein weiterer Punkt sorgt für leichten Verdruss: Steht der Regler in Normal-Stellung, ist beim Betrieb ein deutlich vernehmbares Fiepen aus dem Subwoofer zu hören. Dieses verstärkt sich beziehungsweise wandert in höhere, leichter wahrnehmbare Frequenzen, wenn der Bass herabgeregelt wird. Umgekehrt wird das Störgeräusch leiser und tiefer, wenn Sie den Bass anheben.

Bei aller angebrachten und berechtigten Kritik ist das Speedlink Gravity Carbon kein Reinfall - zumindest zu dem günstigen Preis. Klanglich ist es Wavemaster oder Edifier meilenweit unterlegen, doch kostet es auch weniger als ein Drittel und verfügt trotzdem noch über praktischen Bluetooth-Support. Der Bass ist für Freunde eines dominanten Tieftons zudem positiv hervorzuheben, auch wenn er auf höheren Stufen viel seiner Präzision und Contenance verliert. Das Speedlink Gravity Carbon ist nichts für anspruchsvolle Hörer, sondern eher etwas für preisbewusste Spieler mit schmalem Taschengeld.

Bluetooth-Lautsprecher: Wavemaster Cube Neo im Test

Wavemaster Cube Neo Quelle: PC Games Hardware Wavemaster Cube Neo (2.0, Bluetooth, digital und analog) Wavemaster hat mit den unscheinbaren mattschwarzen Bluetooth-Boxen Cube ein recht gut klingendes und den Zahlen und Kommentaren auf diversen Verkaufsplattformen zufolge zudem erfolgreiches und beliebtes Lautsprecher-Pärchen im Regal-Format im Angebot. Mit den rund 260 Euro (UVP, Straßenpreis offenbar eher um 200 Euro) kostenden Cube Neo erscheint demnächst der überarbeitete und aufgehübschte Nachfolger. Dieser ist in den Ausmaßen minimal größer und verfügt über eine praktische IR-Fernbedienung sowie eine angepasste Sound-Abstimmung. Wirklich neu ist das Gehäuse, das nun wahlweise aus massivem, geöltem und gewachstem Bambus besteht oder aus robustem, weiß lackiertem MDF gefertigt ist. Wir testen die schicke, sauber verarbeitete Bambus-Variante.

In der rechten Lautsprecherbox ist der Verstärker mit 2 × 25 Watt RMS verbaut. Um die D/A-Wandlung kümmert sich ein nicht näher spezifizierter DAC mit bis zu 24 Bit/96 kHz. Dieser wandelt wahlweise den per A2DP-Standard (ab BT 2.1) übermittelten Bluetooth-Stream oder die Daten einer mit optischem Toslink-Kabel verbundenen Quelle. Außerdem stehen zwei Analog-Eingänge (3,5-mm-Klinke, Cinch) zur Verfügung. Die Kanäle können mittels Klick auf den Lautstärkeregler an der Front durchgeschaltet oder per Fernbedienung gewählt werden. Neu ist der Subwoofer-Ausgang an der Rückseite, für den Wavemaster uns mit dem Fusion-Tieftöner bereits eine passende Bassbox angekündigt hat. Klanglich sind die Boxen gefällig, der Sound ist luftig und recht detailliert, wenn auch sicher nicht auf Hi-Fi-Niveau; dafür fehlt es an Auflösung und Ausdruckskraft. Hoch- und Tiefton sind etwas betont, die Mitten fallen etwas ab, sind aber dennoch ordentlich - diesen könnte zudem der Subwoofer durch Tieftonentlastung noch zu mehr Schmiss verhelfen.

Das Abstrahlverhalten ist recht breit, anders als etwa bei Studio-Monitoren. Werden die Boxen weit hinten auf einem Schreibtisch platziert, ändert sich der Klang im Stereodreieck merklich, da der Hochton von oben auf die Tischfläche trifft und von dort reflektiert ins Ohr des Hörers gelangt. Der Bass wirkt indes brummig, wenn die Boxen zu nah an der Hörposition oder einer Wand platziert werden. Daher, aber auch wegen der recht großen Ausmaße, eignen sich die Boxen etwas besser zur Raumbeschallung als für den Desktop. Wenn Sie nicht gerade Hi-Fi-Ambitionen verfolgen und schicke wie günstige BT-Boxen suchen, sollten Sie sich die Cube Neo einmal anhören. Wird das letzte Quäntchen Qualität angestrebt, würden wir aufgrund höherer Dichte zur MDF-Variante raten.

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Bluetooth-Boxen: Edifier S880DB im Test

Edifier S880DB Quelle: PC Games Hardware Edifier S880DB (2.0, Bluetooth, digital und analog) Der chinesische Lautsprecherhersteller hat einen langen Weg hinter sich: Stellte Edifier anfangs noch OEM-Produkte unter anderem für Logitech und Creative her, hat sich die Firma unter PC-Spielern mittlerweile mit überzeugenden Boxensystemen zu fairen Preisen einen Namen gemacht. Doch die Chinesen geben sich mit dieser Marktposition noch nicht zufrieden, denn nun zielt Edifier mit den S880DB ganz offen auf die anspruchsvollere Hi-Fi- und Studio-Klientel ab.

Beim Aufstellen der Lautsprecher fallen zuerst das hohe Gewicht bei gleichzeitig kompakter Bauweise sowie die sehr hochwertige Materialanmutung ins Auge. Das Gehäuse ist sauber und ansehnlich verarbeitet, aus kräftig dimensioniertem MDF gefertigt und mit sehr authentisch wirkenden Kunststoffseitenteilen in Birkenoptik veredelt. Die mattschwarzen, frei sichtbaren Lautsprecherchassis mit dem titan­laminierten 19-mm-Hochtöner und dem 3,75-Zoll (9,5 cm) Mitteltieftöner mit auffälligem Alu-Konus werden getrennt verstärkt (2 × 12 Watt Hochtöner, 2 × 35 Watt Mitteltieftöner) und bilden einen auffälligen Kontrast zum weißen Korpus der Boxen. Das Design wirkt sowohl modern als auch edel, was nochmals durch die exzellente Verarbeitung unterstrichen wird.

Die S880DB lassen sich dank der kompakten Ausmaße sehr gut auf dem Schreibtisch platzieren. Es ist ein Leichtes, sie in einem nahezu perfekten Stereodreieck auf den Hörplatz einzurichten. An der Rückseite der rechten Box befinden sich drei sauber rastende Drehknöpfe für Höhen, Bässe und Lautstärke, der Volumen-Regler dient mittels Klickfunktion außerdem zur Input-Wahl. Wichtige Einstellungen können Sie zudem bequem per IR-Fernbedienung vornehmen und aus vier Klangprofilen wählen. Dies Klangmodulation übernimmt ein Xmos XCore Mehrkern-Audiocontroller, der sich außerdem um die Klangwandlung des USB-Eingangs kümmert. Nicht übel, solche Hardware findet sich normalerweise erst in einer höheren Preisklasse. Neben USB und Bluetooth 4.1 samt AptX-Codec stehen zwei analoge Cinch-, ein optischer Toslink- und ein digitaler Coax-Eingang zur Verfügung. Sämtliche für diese Anschlüsse nötigen Kabel liegen bei - Klasse. Als DAC für Bluetooth, Toslink sowie Coax dient ein Texas Instruments PCM9211.

Der Sound ist klar, ausdruckskräftig und detailliert - man kann auch wegen des schmalen Abstrahlverhaltens ohne Bedenken von Studio-Qualitäten reden. Die kleinen Lautsprecher schaffen es zudem, eine beeindruckende Bühne mit sauberer Staffelung und hoher Räumlichkeit zu erzeugen. Der knackige, saubere Bass spricht sehr flott an und reicht erstaunlich tief hinab. Der Pegel ist mehr als ausreichend für einen kleinen Hörplatz, zur druckvollen Raum- oder Partybeschallung sollten Sie allerdings etwas größere Lautsprecher ins Auge fassen. Für Desktop-Nutzer hat Edifier mit den S880DB indes ein tolles Angebot geschnürt, das auch anspruchsvolle Hörer mehr als zufrieden stellen kann. Der Preis ist für das Gebotene sehr fair.

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