Jensen hat "den Cheat-Code gekauft": Next-Gen-GPU Feynman mit SRAM-Chiplets?
Ein angeblich 20 Milliarden US-Dollar schweres Abkommen zwischen Nvidia und Groq sorgt für Spekulationen. Angeblich können die Feynmann-GPUs dadurch auf einen neuen SRAM-Aufbau setzen. Das allein taugt aber kaum als Erklärung.
Kurz vor dem Jahresende sorgt Nvidia noch einmal mit einem Deal für Aufsehen: Das Unternehmen lizenziert die Technik des KI-Startups Groq und übernimmt Teile der Führungsriege, die jetzt den Arbeitgeber wechseln sollen. Offizielle Details zu dem Abkommen sind dabei rar. Laut der Pressemitteilung des Unternehmens soll Groq selbst aber nicht übernommen werden. Angeblich ist Nvidia die Vereinbarung aber stolze 20 Milliarden US-Dollar wert. Das schürt wiederum Spekulationen, wofür genau so viel Geld bezahlt wurde.
(K)ein guter Grund
Eine mögliche Theorie verbreitet derzeit der Elektroingenieur Ben Pouladian auf X: Demnach soll die Übernahme dazu dienen, die von Groq genutzte SRAM-Anbindung mit niedriger Latenz für Nvidia nutzbar zu machen. Demnach wurde CEO Jensen Huang "ungeduldig" und hat deshalb kurzerhand "den Cheat-Code gekauft". Für diese Annahme gibt es nicht nur in den Kommentaren, sondern unter anderem auch vom bekannten Leaker @XpeaGPU Beipflichtungen. Und tatsächlich bewirbt Groq die eigenen LPU-Recheneinheiten (Language Processing Unit) mit einer besonders schnellen Speicheranbindung durch On-Chip-SRAM.
Quelle: Ben Pouladian (X)
Als möglicher Grund für das milliardenschwere Abkommen kursiert Groqs SRAM-Anbindung. Technisch ist das aber kaum zu rechtfertigen.
Laut @XpeaGPU könnte das Unternehmen durch die zugekaufte Technik ab 2028 mit den Next-Gen-GPUs vom Typ Feynmann ebenso auf On-Chip-SRAM wechseln. Ab dann sollen angeblich mehrere kleine SRAM-Chiplets auf die GPU gesetzt werden, um eine schnelle Anbindung mit hoher Ausbeute zu ermöglichen. Dass Nvidia den Deal allein für diesen Ansatz abgeschlossen hat, hört sich aber irrsinnig an. Ähnlich sieht es auch Analyst Dr. Ian Cutress - laut ihm ist das sogar eine der dümmsten Behauptungen des Jahres.
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Die Idee der Integration von kleinen SRAM-Chiplets kann keinen derartigen Kaufpreis rechtfertigen. Schließlich ist seit Jahren bekannt, dass sich die Branche in diese Richtung entwickelt. Gleichzeitig hängt die Umsetzung in erster Linie von den Packaging-Fähigkeiten der Foundries ab, nicht von den Chipschmieden. Mangels offizieller Informationen kann man natürlich nicht sicher sagen, was nun genau der Auslöser für den Nvidia-Groq-Deal war. Andere Gründe erscheinen aber wesentlich wahrscheinlicher - etwa das Ausschalten von Konkurrenz, die geplante Integration der gesamten LPU-Recheneinheiten in die Feynmann-GPUs oder der Zukauf von versierten Mitarbeitern.
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Quelle: via Wccftech

Der Aufkauf von 3DFX hat alles eingeleitet, man konnte es sich sogar leisten, die überlegene Technik der Konkurrenz niemals selbst einzusetzen, sondern verrotten zu lassen.
Dann kam Physix dazu, und wie die Firma dann explodiert ist wisst ihr ja.
Man kann den Spielern ruhig AMD ans Herz legen, die meisten greifen trotzdem zu NVidia, auch wenn es nicht imemr die bessere oder kostengünstigere Lösung ist (letzteres Problem wird übrigens durch Käufe selbst hervorgerufen und verschlimmert).
Groq ist Spezialist für KI-ASIC Chips die an spezifische Software angepasst ist. Der Gründer von Groq hat für Google die Custom AI Chips gebaut die dort benutzt werden.
Das hat für Nvidia durchaus einen Wert, weil es sie in die Lage versetzt mehr unterschiedliche KI Produkte zu verkaufen. Das ist als würde ein Autohersteller der nur SUVs baut einen Hersteller für Kleinwagen kaufen. Produktpalette verbreitern, gar nicht zulassen, dass es einen Typus Chip gibt den man nicht herstellen kann, besoders wenn Google schon den Beweis angetreten hat, dass es mit diesem Typus Chip auch sehr gut ohne Nvidia funktioniert. Stichwort Gemini.
Nvidia ist aktuell die teuerste Firma der Welt dank KI. Die wird sich nicht die Blöße geben, dass es irgendwas KI gibt das die nicht herstellen können. Die werden noch ganz andere Firmen absorbieren, um von niemandem abhängig zu sein. Allein der Umstand GPUs ohne RAM an OEMs abgeben zu müssten wird denen gehörig stinken. Nicht wegen der Kohle im Gaming Segment, da geht es um das Prinzip. Man ist die Nummer 1 der Welt und dennoch in solchen Abhängigkeitsverhältnissen.