Nächste Einschnitte bei Intel: Beraterfirma soll Marketingangestellte durch KI ersetzen [Bericht]

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Nächste Einschnitte bei Intel: Beraterfirma soll Marketingangestellte durch KI ersetzen
Quelle: Intel

Intel plane, große Teile seines Marketings an die Beraterfirma Accenture auszulagern, die KI-Prozesse einsetzen will. Bis Juli 2025 sollen betroffene Mitarbeiter erfahren, ob sie entlassen werden. Die Entscheidung sei Teil der Kostensenkungsstrategie des neuen CEOs Lip-Bu Tan.

Der wankende Chipriese Intel steht vor einem weiteren tiefgreifenden Umbau seiner Unternehmensstruktur. Wie The Oregonian unter Berufung auf eine interne Mitteilung berichtet, plant das Unternehmen, wesentliche Teile seiner Marketing-Operationen an die Beratungsfirma Accenture auszulagern. Accenture soll dabei verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen.

Ein "langjähriger Partner" ersetzt die langjährigen Intel-Mitarbeiter

Intel begründet den Schritt mit dem Ziel, "schneller zu werden, Prozesse zu vereinfachen und bewährte Praktiken zu reflektieren, während gleichzeitig die Ausgaben kontrolliert werden" - ein Vorhaben, das der frisch gekürte Intel-CEO Lip-Bu Tan bereits im April in einer Mitteilung deutlich werden ließ.

  • In der Vergangenheit habe Intel zu langsam auf Marktentwicklungen reagiert und entsprechende Kundenwünsche zu spät realisiert. Mithilfe des Umstiegs auf KI-Tools soll das Marketing die Komplexität der Entscheidungsprozesse wiederum minimieren.
  • Das Unternehmen erwartet demzufolge, dass Accenture mithilfe von KI-Technologien eine effektivere Kundenansprache realisieren kann als die bisherigen internen Teams. Accenture selbst sei hierfür ein "langjähriger Partner und vertrauenswürdiger Branchenführer".

Auf Nachfrage von The Oregonian äußerte sich Intel nicht dazu, wie viele Mitarbeiter aus der Marketing-Abteilung in diesem Kontext entlassen werden. Bis zum 11. Juli 2025 sollen die Betroffenen Gewissheit darüber erhalten, ob sie ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Einige der dann entlassenen Mitarbeiter könnten laut der Intel-Mitteilung indes dazu verpflichtet werden, ihre eigenen Nachfolger bei Accenture während der Übergangsphase zu schulen.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Klaus_Fuhrmann Kabelverknoter(in)
        Ich sehe Early Access oft als eine Art "Traumkauf" – man investiert in eine Idee, ohne wirklich sicher zu sein, ob sie je so umgesetzt wird, wie versprochen. Deshalb finde ich, ein gewisses Maß an Skepsis ist immer angebracht. Man sollte sich die Beschreibung und die Roadmap genau anschauen, bevor man zuschlägt. Und ganz ehrlich: Die Rückerstattungsfunktion bei Steam ist ein echter Segen – man sollte nicht zögern, sie zu nutzen, wenn man enttäuscht wurde.
      • Von Klaus_Fuhrmann Kabelverknoter(in)
        Ich sehe Early Access oft als eine Art "Traumkauf" – man investiert in eine Idee, ohne wirklich sicher zu sein, ob sie je so umgesetzt wird, wie versprochen. Deshalb finde ich, ein gewisses Maß an Skepsis ist immer angebracht. Man sollte sich die Beschreibung und die Roadmap genau anschauen, bevor man zuschlägt. Und ganz ehrlich: Die Rückerstattungsfunktion bei Steam ist ein echter Segen – man sollte nicht zögern, sie zu nutzen, wenn man enttäuscht wurde.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Du kannst nicht liefern? Dann stelle es fertig. Du kannst es nicht fertig stellen? Dann hoffe ich, dass du zumindestens eine Ltd hast und alles in den richtigen Bahnen verlaufen ist, denn sonst hängst du da auch nioch privat mit drin.
        Fertigstellen? Nichts leichter als das, man entfernt einfach den EA-Status. Herzlichen Glückwunsch, das Spiel ist "fertig". Steam schreibt hier auch übrigens ziemlich eindeutig, dass es passieren kann, dass ein Entwickler ein Spiel nicht fertigstellen kann.
        Zitat von Pu244
        Wenn die zu verbuggt sind, dann kann man die auch zurückgeben. Das sollten mehr Leute machen.
        Ich mache relativ häufig aus verschiedenen Gründen vom Refund Gebrauch und das kann man bei EA-Titeln ja auch machen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von empy
        Wer genau hat was davon, wenn eine Firma wegen einem Fehlschlag pleite geht? Wer sollte sie daran hindern, weiterzumachen?
        Wenn ich bei jemanden etwas bestelle und der sagt dann einfach "jo, hab keinen Bock mehr, dein Problem", dann hindert ihn das Deutsche Recht daran einfach so weiter zu machen und den nächsten abzuzocken. So sollte es eigentlich auch da gehandhabt werden.

        Du kannst nicht liefern? Dann stelle es fertig. Du kannst es nicht fertig stellen? Dann hoffe ich, dass du zumindestens eine Ltd hast und alles in den richtigen Bahnen verlaufen ist, denn sonst hängst du da auch nioch privat mit drin.

        Davon hat man dann entweder ein fertiges Spiel oder die Leute überlegen sich dann sehr genau, was sie bei EA alles versprechen und ob der tolle Plan auch irgendwie zu verwirklichen ist. Das führt dnn auch zu mehr fertigen Spielen.

        Zitat von empy
        (...) und es gibt sehr schlechte Titel, die direkt als fertig deklariert auf den Markt kamen und genau so verlassen wurden.
        Wenn die zu verbuggt sind, dann kann man die auch zurückgeben. Das sollten mehr Leute machen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pu244
        Wenn es dir einmal passiert, dann ist das eine blöde Sache. Eigentlich sollte die Firma daran Pleite gehen, aber aus irgendeinem Grund läßt man sie weiter machen.
        Wer genau hat was davon, wenn eine Firma wegen einem Fehlschlag pleite geht? Wer sollte sie daran hindern, weiterzumachen?
        Zitat von Pu244
        Dann dient es nur dazu die Kundschaft übers Ohr zu hauen.
        Jeder kann die anderen Releases einsehen und sich ein eigenes Bild machen. Es gibt durchaus auch Studios, bei denen ich wegen ihrer Vorgeschichte sehr vorsichtig bin.
        Zitat von Pu244
        Man sollte nicht vergessen, dass Man bei Early Access ein kompletes Spiel kauft, es ist halt eben nur nicht fertig. Wenn eine Baugesellschaft pleite geht, bevor das Haus fertig ist, dann ist das Pech. Wenn die eine Ruine nach der anderen in die Landschaft stellen, dann muß man von Betrug ausgehen.
        Man sollte aber auch nicht vergessen, dass EA nur ein Label ist. Es gibt sehr gute Titel, die extrem lange im EA waren oder immer noch sind und es gibt sehr schlechte Titel, die direkt als fertig deklariert auf den Markt kamen und genau so verlassen wurden.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von AnnieZ
        Wofür braucht Intel überhaupt Marketing?
        Um dir die sechs Prozent höhere Gesamtleistung eines 285K ggü. eines 265K für "günstige" ~93 Prozent Aufpreis schmackhaft zu machen, was sonst?
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