Intel Vision: Der neue Chef verspricht eine ganz neue Ära
Im Rahmen der Keynote zur Intel Vision sprach Intels neuer CEO Lip-Bu Tan vor mehr als 700 Kunden und Geschäftspartnern und betonte, dass das US-Unternehmen eine neue Ära einläuten und den Fokus auf Kunden und Engineering legen möchte.
Im Rahmen seiner rund einstündigen Keynote zur Intel Vision sprach Intels neuer starker Mann, Lip-Bu Tan, seit dem 12. März offiziell Chief Executive Officer von Intel, vor mehr als 700 geladenen Kunden und Geschäftspartnern und betonte dabei gleich mehrfach, dass das US-Unternehmen unter seiner Führung eine neue Ära einläuten werde und den Fokus dabei auf Kundenwünsche und Engineering legen möchte.
Quelle: Intel
Intel-CEO Lip-Bu Tan gab dabei einen Einblick in seinen Ansatz, die Technologie- und Fertigungsführerschaft des Unternehmens wiederherzustellen. Intels Chef bezog sich auf seinen früheren Führungsrollen und seine "tiefgreifende Branchenerfahrung" und bekräftigte, dass eine kundenzentrierte Denkweise als Eckpfeiler der Strategie von Intel dienen wird, um aufkommende technologische Fortschritte zu nutzen und bedeutende Möglichkeiten der Software, Hardware und Fertigungstechnik schnellstmöglich voranzutreiben. Ein neuer Ansatz für eine neue Ära.
Quelle: Intel
Gegenüber den mehr als 700 geladenen Businesskunden und Technologiepartnern betonte Lip-Bu Tan, dass Intel "genau zuhören" und den Input und die Wünsche seiner Kunden nutzen werde, um Produkte zu schaffen, "die Ihre Probleme lösen".
Als CEO war meine Priorität Nr. 1, die Zeit mit Kunden zu verbringen. Unter meiner Führung wird Intel ein auf Engineering fokussiertes Unternehmen sein. Wir werden genau zuhören und nach Ihrem Input handeln. Am wichtigsten ist, dass wir Produkte schaffen, die Ihre Probleme schnellstmöglich lösen und Ihren Erfolg vorantreiben.
- Lip-Bu Tan, CEO von Intel -
Darüber hinaus betont er, wie wichtig es sei, einen durch Software geführten Designansatz anzunehmen und "speziell gefertigtes Silizium" zu entwerfen, um wichtige Workloads für Kunden zu ermöglichen. Intel werde das von KI gesteuerte Systemdesign nutzen und die Entwicklung vom ganzheitliche Lösungen und speziell gebautem Silizium für spezifische Ergebnisse wie neue Architekturen und kritische Workflows beschleunigen. Core Ultra 300 ("Panther Lake") und 400 ("Nova Lake"), welche Intels 18A-Node in Notebooks und Desktop-PCs einführen sollen, seien dementsprechend der erste große wichtige Schritt und kommen wie geplant.
Intel spiele eine Schlüsselrolle bei der Befriedigung des globalen Anstiegs der Nachfrage nach fortschrittlichen Computerchips, welche innerhalb einer flexiblen, widerstandsfähigen und sicheren Lieferkette gebaut werden müssen. Deshalb strebe das US-Unternehmen den Aufbau einer "World-Class-Foundry" an und auch hierbei kommt der Intel 18A-Prozesstechnologie eine Schlüsselrolle zu, so Lip-Bu Tan.
Der neue Intel-Chef betonte mehrfach, seinen "Schwerpunkt auf Teamarbeit und Partnerschaft" setzen und dabei einen "kollaborativen Ansatz" verfolgen zu wollen. Sein Wunsch sei es, "Intel von einem einfachen Lieferanten zu einem echten Partner zu machen". Das sei "eine Veränderung, die eine grundlegende Veränderung in der Beziehung des Unternehmens zu seinen Kunden signalisiert" so der neue CEO.
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Quelle: Intel

30% Performance Steigerung für die E-Cores ? Ja, im Integer Bereich wenn man mal genauer hinschaut, hilft einem halt nur blöderweise im Bereich Gaming nur wenig weiter, aber ja nachdem die Leute ja Intel in der Vergangenheit die Strom hungrigen Raptor Lake cpus aus den Händen gerissen haben, weil viele Leute eben höchstleistung wollten und sich einen gepfiffen haben auf 70 Watt mehr oder weniger, war Energieeffizienz halt schon echt die goldrichtige Entscheidung um den Leuten cpus mit nur 24 Threads im gleichen Preisbereich vor die Nase zu halten wo amd 32 Threads bietet ...
Achja, größere gpus als die mittelklasse B 580 wären natürlich auch noch ein Wunsch an Intels Zukunftspläne ...
Drücke Intel die Daumen, denn es braucht zwei starke Wettbewerber (aber auch weniger Ausnutzung der Marktmacht, nicht zu vergessen).
Intel scheint hier näher an der Produktion zu sein als so manch andere.