US-Handelsministerin warnt Nvidia: "Wir können nicht zulassen, dass China diese Chips bekommt. Punkt."
Die US-Handelsministerin Gina Marie Raimondo hat Nvidia vor dem Export speziell für China angepasster Grafikkarten und Beschleuniger gewarnt und sagte in Bezug auf die Pläne, "Wir können nicht zulassen, dass China diese Chips bekommt. Punkt." Die USA werde China diese Hochtechnologie mit entsprechenden Maßnahmen vorenthalten.
Die US-Politikerin Gina Marie Raimondo, ihres Zeichens seit dem 3. März 2021 Handelsministerin der Vereinigten Staaten im Kabinett von US-Präsident Joe Biden, warnte Nvidia vor dem geplanten Export speziell für China angepasster Grafikkarten und KI-Beschleuniger. Sie sagte im Rahmen des Reagan National Defense Forums in Simi Valley, Kalifornien, hinsichtlich der Pläne des Unternehmens, "Wir können nicht zulassen, dass China diese Chips bekommt" und weiter, "Wir werden ihnen unsere Spitzentechnologie vorenthalten." Bereits im Oktober hatte die US-Regierung die Exporte Nvidias nach China weiter eingeschränkt, Nvidia seinerseits versucht händeringend, eine Lösung zu finden und plant, den Markt nicht aufzugeben.
Ich weiß, dass es CEOs von Chipfirmen im Publikum gibt, die ein wenig sauer auf mich waren, als ich das getan habe, weil Sie deshalb Einnahmen verlieren. So ist das Leben. Der Schutz unserer nationalen Sicherheit ist wichtiger als kurzfristige Einnahmen.
- Gina Marie Raimondo, US-Handelsministerin -
Auch bezogen auf Nvidias Vorhaben, Grafikkarten wie die Geforce RTX 4090 zu beschneiden, um sie als Geforce RTX 4090 D exklusiv in China verkaufen zu können, fand die US-Handelsministerin deutliche Worte.
Wenn Sie einen Chip um eine bestimmte Schnittlinie herum umgestalten, die es ihnen ermöglicht, KI zu betreiben, werde ich ihn gleich am nächsten Tag entsprechend kontrollieren lassen.
- Gina Marie Raimondo, US-Handelsministerin -
Die US-Politikerin machte aber auch deutlich, dass sie für ein solches Vorhaben deutlich mehr Mittel benötigen wird. Die US-Handelsministerin hält die aktuelle Situation für größte Bedrohung in der Geschichte der USA.
Wir können nicht zulassen, dass China diese Chips bekommt. Punkt. Wir werden ihnen unsere Spitzentechnologie vorenthalten.
Ich habe ein Budget von 200 Millionen US-Dollar. Das ist so viel wie die Kosten für ein paar Kampfjets. Kommen Sie. Wenn wir es wirklich ernst meinen, sollten wir diese Operation auch so finanzieren, wie sie finanziert werden muss.
Dies ist die größte Bedrohung, die wir je erlebt haben, und wir müssen uns der Situation stellen.
- Gina Marie Raimondo, US-Handelsministerin -
Die USA, allen voran das Kabinett Biden ("The Biden-Harris Administration"), befürchten, dass der große Widersacher China ihnen im weltweiten KI-Wettrüsten davonziehen und so den derzeit tobenden Handelskrieg letztlich zu seinen Gunsten entscheiden könnte. Die Regierung um den 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, reagieren darauf einmal mehr mit entsprechenden Sanktionen, welche insbesondere Nvidia und dessen Geschäfte in China treffen. Aber auch andere Staaten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate müssen Einschränkungen im Hinblick auf Hochtechnologie und KI hinnehmen.
Nachdem die US-Regierung bereits im Juli dieses Jahres neue harte Sanktionen für den Export von Hochtechnologie nach China beschlossen und im August hatte in Kraft treten lassen, legt die Administration der Vereinigten Staaten in Sachen künstlicher Intelligenz jetzt noch einmal nach. Hiervon betroffen sind die Grafikbeschleuniger Nvidia A100, A800, H100, H800, L40 und L40S.
Da es sich bei den Modellen A100, A800, H100, H800, L40 und L40S um waschechte KI-Beschleuniger handelt, verwundert die Entscheidung der USA, die vornehmlich an Spieler adressierte High-End-Grafikkarte Geforce RTX 4090 auch entsprechend mit Sanktionen zu belegen. Diese wurde aufgrund ihrer hohen Leistung bereits in der Vergangenheit als "Notlösung" für die KI-Beschleunigung eingesetzt und findet deswegen im Bericht der Securities and Exchange Commission ("SEC") auch dementsprechend Erwähnung. Für alle in diesem Dokument erwähnten Grafikbeschleuniger muss zukünftig eine Lizenz erworben werden.
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Der aktuelle KI-Hype und die enorme Nachfrage nach entsprechenden Beschleunigern kann für Spieler zu einer "Mining-Krise 2.0" werden, wie die Redaktion von PCGH bereits vor rund zwei Wochen entsprechend beleuchtet hat.
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Quelle: Reagan National Defense Forum via YouTube via Fortune

Auch USA: aber keine guten Produkte verkaufen
Woher kam nochmal das Titan für die ganzen Marschflugkörper? Genau! Von Russland gekauft... Paar Embargos umgangen, einfach trotzdem gekauft..
Und warum darf das nur USA?
Was damit in der Praxis dann gemacht wird steht auf einem ganz anderen Stück Papier.
Und wie man verhindern will das China gewisse Produkte bekommt ist auch spannend. Sie kauft die einfach irgendwo anders heimlich Containerweise ein. Produkte finden immer ihren Weg zu Käufern, solange dieser nur bereit ist genug ? zu zahlen.