KI-GPU für 69.000 Dollar: Nvidia profitiert auch in China massiv vom KI-Hype
Neuesten Berichten aus China zufolge profitiert Nvidia auch im Land der aufgehenden Sonne vom anhaltenden KI-Hype und macht Umsätze, welche für andere Unternehmen in der Branche schier unvorstellbar erscheinen. Der speziell für den chinesischen Markt aufgelegte KI-Beschleuniger Nvidia H800 ("Hopper") wird demnach für mittlerweile 69.000 Euro gehandelt.
Den neuesten Berichten aus China zufolge profitiert Nvidia auch im Land der aufgehenden Sonne vom anhaltenden Hype um Künstliche Intelligenz und macht Umsätze, welche für die anderen Unternehmen in der KI-Branche schier unvorstellbar erscheinen. Der speziell für den chinesischen Markt aufgelegte KI-Beschleuniger Nvidia H800 ("Hopper") wird demnach für mittlerweile 69.000 Euro gehandelt.
Nvidia macht unglaubliche Umsätze mit KI-Beschleunigern
Wie die Webseite MyDrivers aus Kreisen der chinesischen Enterprise-Kundschaft von Nvidia erfahren haben möchte, hat allein das Technologieunternehmen ByteDance, das mehrere auf maschinellem Lernen basierende Content-Plattformen betreibt, Beschleuniger im Wert von einer Milliarde US-Dollar erworben haben, während beispielsweise die Alibaba Group, der Betreiber der gleichnamigen riesigen Handelsplattform Alibaba, bereits ähnliche Pläne vorantreiben soll.
Nvidia H800 wird für bis zu 69.000 Euro gehandelt
Zudem gibt die Webseite an, dass der speziell für chinesische Enterprise-Kunden aufgelegte KI-Beschleuniger Nvidia H800 ("Hopper"), eine beschnittene Version von Nvidias KI-Flaggschiff H100 ("Hopper"), welches hierzulande ab 31.500 Euro kostet, in China aktuell zu Preisen von bis zu 69.000 Euro pro Stück gehandelt wird. Der Bedarf an GPGPUs ("General Purpose Computation on Graphics Processing Units") sei dermaßen hoch, dass Nvidia den Kundenanfragen nicht einmal ansatzweise nachkommen könnte und die Preise steigen noch immer, heißt es weiter.
Nvidia soll 60 Prozent des KI-Kuchens beanspruchen
J.P. Morgan geht davon aus, dass Nvidia in diesem Jahr der Hauptnutznießer der Ausgaben für Künstliche Intelligenz sein wird. Der Bericht kommt zu der Annahme, dass bis zu 60 Prozent der Einnahmen aus KI-Produkten im Jahr 2023 in der Tasche von Nvidia landen werden, und zwar durch Ausgaben für GPUs, HPC-Beschleunigern und Netzwerkverbindungen. An zweiter Stelle steht demnach Broadcom mit seinen anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreisen ("ASICs"), von denen erwartet wird, dass sie bis zu rund 13 Prozent des Umsatzkuchens einnehmen werden.
Umsatzrekord soll in diesem Quartal pulverisiert werden
Was die Börsianer in Ekstase bringt, sind aber die Aussichten für das kommende Quartal, das Ende Juli aufhört. Nvidia kündigt 11 (!) Mrd. US-Dollar Umsatz an. Das ist selbst für Nvidia-Verhältnisse außergewöhnlich, denn der bisherige Highscore stammt von Ende April 2022, als man 8,288 Mrd. US-Dollar umsetzte. Das wäre also ein gutes Drittel über dem bisherigen Rekord. KI-Hardware wird der wichtigste Baustein dafür sein. Weshalb Nvidia das Datacenter mit großer Sicherheit priorisieren wird. Die Verschiebung hin zu KI erkannte auch AMD und möchte sich daher ebenfalls entsprechend aufstellen. Consumer-Hardware wird zum Nebengeschäft.
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Quelle: MyDrivers

Allerdings muss man auch die konkreten Einsatzszenarien im Auge behalten, denn die Exportanforderungen treffen nur einzelne Aspekte. Andere blieben unverändert und es gab schon im Umfeld der Beschlüsse Stimmen, die darauf hingewiesen haben, dass H800 zum Beispiel für RAM-Speed-limitierte Anwendungszenarien keinerlei Nachteile gegenüber H100 hat, weil nur GPU-Takt und das externe Interface beschnitte werden. Letzteres spielt aber sowieso bei großen Nodes mit vielem Modulen eine Rolle, nicht in großen Clustern mit überwiegend via LAN/Infiniband/etc. vernetzten, kleinen Einheiten und ersterer entspricht schlicht dem der PCI-E-Version, die sich trotz zusätlich deaktivierter Shader-Einheiten auch verkauft und mit 20 Prozent weniger Leistung bei 50 Prozent weniger Board-Power je nach Zielsetzung sogar die attraktivere Konfiguration sein kann.
China hängt in der KI-Entwicklung, dank rückständiger eigener Chipproduktion und Ausfuhrbeschränkungen der USA, weit hinten an.
Die kaufen was sie an Technik kriegen können. Das treibt natürlich die Preise in die Höhe...für Nvidia.
Japan wird oft "das Land der aufgehenden Sonne" genannt. Viele Menschen aus der ganzen Welt fragen sich, warum Japan das Land der aufgehenden Sonne genannt wird. Liegt es daran, dass Japan das erste Land ist, das die Sonne sieht? Im Japanischen wird das Land Nihon (Nippon) genannt. Sowohl Nihon als auch Japan stammen von denselben Wörtern ab; sie bedeuten wörtlich "wo die Sonne aufgeht".
Damit aber auch genug zu dem Thema.