Google Bard: Darum gibt's den ChatGPT-Konkurrenten nicht in Deutschland und Europa
Wie Google bekannt gegeben hat, wird der ChatGPT-Konkurrent Bard vorerst nicht nach Deutschland kommen. Hintergrund sind offene rechtliche Fragen.
Am 8. Februar wurde Google Bard vorgestellt, doch beim Event enttäuschte der Konkurrent zu ChatGPT, sodass der Aktienkurs der Google-Mutter Alphabet um 100 Milliarden US-Dollar gesunken war. Rund um den 22. März startete Google dann die Testphase für registrierte Betatester zu Bard. Zur Entwicklermesse Google I/O hat das Unternehmen aus Mountain View am 10. Mai angekündigt, dass das KI-Tool direkt in die Google-Suche integriert und auch App-Entwicklern zur Integration bereitstehen wird. Allerdings müssen unter anderem Kunden aus Europa (mit Ausnahme von Großbritannien), Kanada, Brasilien und China auf Google Bard verzichten.
DSGVO sorgt für Klärungsbedarf beim Einsatz von KI-Tools
Laut Google möchte man erst abwarten, bis die Regularien zum Einsatz von KI-Tools feststehen. Search Labs, wie die experimentelle Suche genannt wird, kommt erst dann in die EU, wenn rechtliche Fragen zur DSGVO geklärt sind. Aktuell steht die öffentliche Beta zu Google Bard in über 180 Ländern zur Verfügung, solange die Sprache Englisch, Japanisch oder Koreanisch ist. Via VPN-Tool lässt sich die neue Suche jedoch auch hierzulande testen. Die Konkurrenz von Microsoft kann hingegen regulär innerhalb der EU und auf Deutsch genutzt werden. Seit 4. Mai lässt sich Microsoft Bing mit ChatGPT von jedem mit einem Microsoft-Konto nutzen.
Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen sollen auch die Google KI-Prinzipien erneuert werden. Hierzu zählt der Datenschutz, die Sicherheit der KI-Tools und die Vermeidung von diskriminierenden Antworten. Erst im Laufe der Zeit soll Bard auf andere Länder und Sprachen ausgeweitet werden.
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Sammlung zum Verzicht auf Google Bard in Europa:
- In Deutschland und anderen Teilen Europas lässt sich Google Bard nicht nutzen. Einzig UK bildet die europäische Ausnahme.
- Laut Google sind noch rechtliche Fragen zur DSGVO offen. Erst, wenn diese Regularien geklärt sind, wird man das KI-Tool in der EU anbieten.
- Via VPN-Tool lässt sich die neue Suche jedoch auch hierzulande testen, allerdings nur auf Englisch, Japanisch oder Koreanisch.
Quelle: Google
