Google Bard: Nutzt man doch ChatGPT?

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Quelle: Google

Google betont bisher, dass man mit einem eigenen Spracherkennungsmodell unabhängig von ChatGPT bei seinem KI-Tool Bard arbeitet. Nun erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen Google und behauptet, sich bei der Konkurrenz bedient zu haben.

Seit 22. März läuft in den USA und in Großbritannien die Betatest-Phase von Google Bard. Mit LaMDA und schraubt Google aktuell für das KI-Tool Bard an einem eigenen Spracherkennungsmodell, das weniger Rechenleistung als ChatGPT und dessen Large Language Model benötigt. Nach erstem Nutzerfeedback wird Google das leistungsfähigere PaLM-Modell nutzen, um weiterhin unabhängig von ChatGPT zu bleiben, wie Sundar Pichai gegenüber der New York Times erklärt. Ein Forscher behauptet, dass sich Google doch bei ChatGPT bedient haben soll, um die Antworten von Bard besser zu machen.

Hat Google Bard mit ChatGPT trainiert oder nicht?

Die These hat KI-Forscher Jacob Devlin aufgestellt, der inzwischen von Google zum ChatGPT-Hersteller Open AI gewechselt ist. Google wird beschuldigt, Informationen von der Webseite ShareGPT genutzt haben. Auf dieser Webseite werden mit ChatGPT geführte Dialoge geteilt und an einer Stelle gesammelt. Angeblich soll Google mit der Nutzung von ChatGPT-Dialogen erst aufgehört haben, als Devlin die Firma gewechselt und zuvor unter anderem Google-Chef Sundar Pichai über seine Bedenken in Kenntnis gesetzt hatte.

Gegenüber dem IT-Magazin The Verge wies ein Google-Sprecher die Vorwürfe zurück: "Bard wurde nicht mithilfe der Daten von ShareGPT oder ChatGPT trainiert." Bislang konnte Google mit Bard nicht überzeugen. Kurz nach der ersten Präsentation verlor die Google-Aktie 100 Milliarden US-Dollar an Wert. Konkurrent Microsoft integriert ChatGPT in seine Suchmaschine Bing. In Verbindung mit einem Abonnement von Microsoft 365 lassen sich KI-Tools etwa nutzen, um Bilder zu erstellen und direkt in Word und Co. zu verwenden. Künftig kann der KI-Copilot in Office-Programmen bei vielen weiteren Aufgaben unterstützen.

Ebenfalls lesenswert: Konkurrenz für ChatGPT: Google startet Test zu KI-Tool Bard

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Sammlung zu Google Bard und dem Einsatz von ChatGPT:

  • KI-Forscher Jacob Devlin behauptet, dass sich Google bei ChatGPT bedient hat, um die Antworten vom KI-Tool Bard besser zu machen.
  • Erst, als Devlin unter anderem Google-Chef Sundar Pichai in Kenntnis gesetzt hatte und dann von Google zum ChatGPT-Hersteller Open AI gewechselt ist, soll Google aufgehört haben, Daten der Konkurrenz zu nutzen.
  • Googles Bard setzt auf ein eigenes Spracherkennungsmodell, das weniger Rechenleistung als ChatGPT und dessen Large Language Model benötigt.
  • Google weist die erhobenen Vorwürfe zurück.

Quellen: The Information, The Verge, Google, New York Times

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