Ryzen-5000-Mining: Neue Kryptowährung "Raptoreum" steht auf L3-Cache
Eine im Aufwind befindliche Kryptowährung namens "Raptoreum" macht das Mining mit aktuellen Ryzen-Prozessoren dank großem L3-Cache attraktiv.
Während vor allem Grafikkarten und zuletzt auch SSDs für das Schürfen von Kryptowährungen begehrt waren (mit teils entsprechenden Auswirkungen auf den Markt), gewinnt das auf CPUs errechnete "Raptoreum" schnell an Popularität, wie Videocardz.com berichtet. Raptoreum-Mining ist demnach am effizientesten auf Prozessoren mit großen L3-Caches, wie AMDs Ryzen-9-Prozessoren der 3000er- oder 5000er-Reihe.
Dabei zeigen Rentabilitätstabellen, die von der dazugehörigen Community erstellt wurden, dass etwa ein Ryzen 9 3900X oder 3900 mit 64 MiB L3-Cache effizienter sind als Intels gerade auf den Markt gebrachtes Alder-Laker-Topmodell Core i9-12900K mit bis zu 30 MiB geteilten L3-/LL-Cache, das rund 3.700 Hashes pro Sekunde schafft, während ein Ryzen 9 3900 noch vor jeglicher Optimierung auf 4.600 H/s kommt. Ein Ryzen 9 5950X soll derweil je nach Konfiguration zwischen 5.100 und 6.800 H/s bieten.
Raptoreum: Algorithmus-Mix und Ertragsaussicht
Die Entwickler von Raptoreum (RTM) haben dem Bericht nach eine Mining-Methode aus dem "GhostRider-Mining-Algorithmus" verwendet, das ASIC-Mining verhindert. Die Methode beruht auf einer Kombination aus "Cryptonite"- und "x16r"-Algorithmen sowie intensiven Randomisierungstechniken, die einen großen L3-Cache erfordern.
Das "Return of Investment", also der Kosten-Ertrags-Faktor, wurde beim Raptoreum-Mining von dem YouTuber "Rabid Mining", der sechs Ryzen 9 3900X- und zwei 3950X-Systeme besitzt, auf 284 Tage berechnet. Dies ist je nach Situation am Kryptomarkt variabel und durch den jüngsten RTM-Wertanstieg kürzer geworden.
Es gibt auch bereits erste Aufnahmen entsprechender Mining-Farmen, wie das untenstehende Video zeigt. Die Rentabilität des RTM-Minings auf Ryzen-CPUs könnte unterdessen mit AMDs kommendem Zen-3-Refresh mit 3D V-Cache noch weiter steigen, der einen gestapelten L3-Cache von bis zu 192 MiB ermöglichen wird.

Aber auch nur, weil die Kiste eh 24/7 läuft. Sind nun +130W mehr. Mal schauen, was dabei herumkommt
Bin aber „etwas spät“ dran, weil RTM schon 600% gemacht hat in den letzten Wochen
All das ist aber nicht wirklich Thema des Threads (die Diskussion kann gerne an passenderer Stelle weitergeführt werden) - ich wollte nur deine Mühe mit dem vielen Text jetzt nicht unkommentiert lassen.
Viele hier reagieren extrem verärgert über "positive" Beiträge von Mining. Ich habe hier mal nen Mining Thread erstellt , welcher gewünscht wurde, weil viele GPU Threads dann ins Thema mining abdriften.
Und es gab einige welche sehr verärgert gegenüber diesem Thread reagiert haben. Und sogar darum gebeten haben, dass der Thread geschlossen werden sollte.
Man könnte manchmal fast meinen, mining wäre etwas illegales, oder böses!
Dabei kann man ja von mir aus gerne davon halten was man möchte, Man kanns gut oder schlecht finden.
Aber dieselben Leute welche bei Kryptos schreien "aaaaaaah unsere Arme Umwelt, wird von diesen ach so bösen Minern zerstört, Mining ist so umweltschädlich und sinnlos"....
Kernspaltung zur Energie-Gewinnung ist sowohl technisch spannend, und es funktioniert rein technisch gesehen auch - am Ende kommt Strom daraus aus der Steckdose und dieser "strahlt" nicht mal großartig (na ja vom EM-Feld abgesehen, aber ich will nicht zu sehr in die Physik abdriften) und jeder, der dafür zahlt, kann ihn nutzen.
Die Atom-Lobby hat nebst zugehöriger Industrie es über viele Jahrzehnte geschafft, es als die Lösung aller Energie-Probleme zu präsentieren: ganze Staaten haben schließlich für die technische Umsetzung Milliarden um Milliarden an Steuergeldern locker gemacht (und machen dies vielfach und auch hierzulande immer noch) und einige wenige (Energiekonzerne nebst ihrer Shareholder) haben sich daran nen goldenen Arsch verdient und tun dies auch immer noch.
Die Lobby-Arbeit läuft immer noch und versucht heute sogar mit Geschwafel von Kernenergie 4.0 oder so das sogar als neuen Brücken-Technologie-Shit gegen den Klimawandel erneut zu verkaufen (und findet u.a. bei Investoren-CDSU-FDP-Fan-Boys auch wieder finanzgierige Anhänger ... aber ich will auch hier nicht ins politische abschweifen - die jeweiligen Primär-Interessen sind offensichtlich).
Aber hat uns als Gesellschaft (aka die Masse, die sich damit keinen goldenen Arsch verdient sondern mit ihren Steuern und per Strompreis den Shit sogar noch hoch subventioniert) diese Technologie außer
3 nachgewiesener Super-GAUs (mehr fallen mir adhoc nicht ein, aber wer weiß schon wo es noch überall in den vergangenen 50 Jahren diesbzgl. sehr brenzlig war oder heimlich geknallt hat),
einer völlig ungelösten, sicheren Endlagerung des hell strahlenden Abfalls (auch auf Kosten der Steuerzahlermasse)
einer Gewinnung der Betriebsstoffe unter meist mehr als zweifelhaften Randbedingungen
einem hoch-riskanten Betrieb
wirklich wesentlich weiter gebracht? Von globalen Effekten und dem Nebenaspekt der Kernwaffen ganz abgesehen ...
Vergleichbar verhält es sich mit dem m.E. Pyramidenspiel Krypto-Währung nebst zugehörigem Mining - ich spreche hier bewusst nicht von Blockchain-Technologie. Denn in Anlehnung zum Atomkraft-Vergleich gibt es da wie dort durchaus sinnvolle Anwendungen (Radio-Nuklid-Medizin, Werkstoff-Prüfung usw. etwa). Aber, dass Krypto-Währungen uns als Menschheit vom vermeintlichen Fluch der sog. FIAT-Währungen befreien könnten, ist m.E. geauso eine Fan-Boy-PR derjenigen Wenigen, die sich damit real nen goldenen Arsch verdienen, wie auch aus der Atom-Lobby, die propagieren, Ihre Technologie sei wirklich tauglich als Mittel gegen das Energienutzung-Klimawandel-Dilemma. Einige wenige profitieren maximal - die große Masse "bezahlt" für deren Gewinne. Ich hab weder bei dem einen noch dem anderen "Problem" den Schlüssel der Weißen, aber hier wie da bringt es wenig ein Goldenes Kalb gegen ein anderes zu tauschen, von denen keines die Kernprobleme für die Menschheit lösen hilft und selbst einen großen und teils unüberschaubaren neuen Sack an nicht oder kaum lösbaren Problemen mit sich bringt. Der Profit landet hier wie da zumeist jeweils auf dem gleichen Haufen derer, die schon immer profitiert haben und auch weiterhin maximal profitieren (wollen und werden) - und nebenbei machen auch die üblichen Schweinchen-Schlau und Kriegsgewinnler ordentlich Kasse.
Das nur mal als Denkanstoß eines alten (noch nicht oder nie ganz weiß-werdenden ) Mannes ...
Ich halte Krypowährungen für "gefährlich" wei:
- damit illegale Geschäfte vereinfacht werden. - Sprichwort Trojaner, die die HDD verschlüsseln, Code dagegen gibts nut bei Krypozahlung auf Wallet xxx
- wenn ich geschäftlich nichtrs zu verbergen habe, kann ich auch mit meiner echten eigenen Kreditkarte, oder banküberweisung bezahlen. - - Wers Annonym will: - Bargeld - schonmal davon gehört?
- Die Stromkosten mit mittlerweile 30 Cent und ein bischen mehr in DE einfach ein nicht zu unterschätzender Faktor sind. - Wenn die Jahresabrechnung kommt, und die fette Nahzahlung hat es schon mehr als einen Menschen in die Armut getrieben.
- Wen über (Mining SSD), Grafikkarte, und jetzt noch "spezielle CPUs", die sich bestens zum Minung eignen promooted werden, dann kann der Hardwaremakt sich ja gar nicht erholen.
Wohin sind die Zeiten, woe man einen fertigen "Obere-MittelKlasse PC" für 999 EUR kaufen konnte? - Ich vermisse das schon sehr.
Ich muss ehrlich sagen, ja, machmal "kribbelt" es mich schon meine 6600XT ein bischen minen zu lassen, aber wenn dan bis Ende januar die Stromrechnung kommt, Ablesedatum 31.12.), dann weiß ich, dass ist keine gute Idee. - Und ja, ich gehöre schon zu den Nutzen, die jedes Jahr "Stromanbieter-Hopping" via Verivo* oder che**24 betreiben, um auch recht sicher zu sein, einen vergleichweise günstigen Stromtarif zu haben.