Hobby-Miner knackt Bitcoin-Block mit nur 6 TH/s - Trefferchance wohl 1 zu 180 Millionen
Ein Hobby-Miner mit nur 6 TH/s hat völlig überraschend einen kompletten Bitcoin-Block gefunden - ein Treffer mit wohl einer Chance von 1 zu 180 Millionen pro Tag und ein beeindruckendes Beispiel für die seltenen, aber spektakulären Ausreißer im Solo-Mining.
Ein außergewöhnlicher Erfolg sorgt derzeit für Aufsehen in der Bitcoin-Mining-Community: Auf dem Solo-Mining-Pool CKPool meldete der Betreiber Con Kolivas via X einen Glücksfall der Extraklasse: Ein Miner mit gerade einmal sechs Terahash/s (TH/s) hat den 308. Vollblock gelöst - eine Chance, so Kolivas, "von ungefähr 1 zu 180 Millionen pro Tag". Der Gewinn: die volle Block-Belohnung plus Gebühren, im aktuellen Umfeld mehrere Hunderttausend US-Dollar. Der kompromisslose Sieg eines Hobby-Setups in einem von Exa-Hashpower dominierten Umfeld wirft erneut Fragen zur Dezentralisierung und zur realen Zugänglichkeit des Solomining auf. Das Phänomen verdient aus vier guten Gründen eine genauere Betrachtung - sowohl technisch als auch strategisch:
- Absurde Chance
Mit nur sechs TH/s bewegt sich der Miner im Vergleich zum gesamten Netzwerk-Hashpower-Volumen im absoluten Mikromaßstab. Laut Annahmen von Homeminerhub etwa liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit solcher Werte im Bereich von deutlich unter 0,001 % pro Jahr. Dass dennoch ein Block gefunden wurde, zeigt eindrücklich die Rolle von purem Glück und Extrem-Varianz im Solomining. - Solomining-Kontext
Solomining - also das individuelle Lösen von Blöcken ohne Teilnahme an großen Mining-Pools - gilt heutzutage gemeinhin als "Lotto" im Bitcoin-Ökosystem. Große Industriefarmen mit mehreren Petahash/s dominieren das Geschehen. Dennoch zeigen aktuelle Auswertungen: Einzelne Solo-Miner schaffen es gelegentlich, insbesondere über Dienste wie CKPool. Im vorliegenden Fall bediente sich der Miner desselben Pools und sicherte sich die komplette Block-Belohnung von rund 270.000 USD (Tageswert, stark schwankend). - Potenzielle Auswirkungen auf die Dezentralisierung
Der Erfolg eines so kleinen Setups kann eine symbolische Wirkung haben: Er demonstriert, dass Mining nicht zwingend allein Big-Playern vorbehalten bleibt - zumindest theoretisch. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, ob dieser Fall wirklich ein Alltagsszenario abbildet oder nur ein glücklicher Ausreißer bleibt. - Ökonomisches und Realität
Allein durch den Fund wird der Miner zwar belohnt - doch im langfristigen Betrieb bleiben die Hürden hoch: Stromkosten, Hardwarekosten, Kühlung, Infrastruktur sowie die massiv gestiegene Mining-Schwierigkeit. Fachartikel warnen davor, Solomining als verlässliche Einkommensquelle zu sehen - vor allem in Europa ist das Thema wegen hoher Kilowattpreise beim Strom nahezu tot.
Was halten Sie vom Kryptoschürfen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Dr -ck auf X

Gleichzeitig bleibt die Frage offen, ob dieser Fall wirklich ein Alltagsszenario abbildet oder nur ein glücklicher Ausreißer bleibt.
Das wäre als würdet ihr behaupten, dass es ungeklärt ist ob das Casino oder die Spieler gewinnen.
Und kommt mir nicht mit free-Pv Anlage auf dem eigenen Hausdach, die schafft nicht ansatzweise den Stromverbrauch zu decken, um 1BC zu farmen, geschweige denn eine Wärmepumpe abzudecken.
Hierzu 2 Negativbeispiele die ich selbst erlebt habe:
1.
In WoW konnte man immer wieder mal Haustiere für 10€ erwerben und der Erlös wurde von Blizzard an das amerikanische Rote Kreuz gespendet. Da das Deutsche Rote Kreuz herbei leer ausging, habe ich zusätzlich 10€ an das DRK gespendet.
Ich habe daraufhin so lange Bettelbriefe des DRK bekommen, bis die 10€ durch Porto und Materialkosten aufgebraucht waren.
2.
Weihnachtswunder des WDR 2024
Etwas abgekürzt: über die Webseite gespendet und das ganze Jahr mit Bettelbriefen von diversen Organisationen überhäuft, incl. Socken, Gartenhandschuhen, Notizblock, ich weiß nicht wie viele Kugelschreiber, Ansichts- und Glückwunschkarten, Aufklebern mit meiner Adresse.
Diese ganzen Beigaben hatten eine dermaßen unterirdische Qualität, dass ich sie instand entsorgt habe.
Meine Konsequenz daraus ist, dass ich nur noch Menschen direkt beschenke, von denen ich weiß dass es ihnen nicht gut geht.
Das ist dann der Bürgergeldbezieher im Bekanntenkreis, der Paketbote der die Lieferung auch hoch bringt, die örtliche Tafel, das nächste Tierheim usw.
Also nur noch da hin, wo ich weiß, dass "die Spende" auch dort ankommt wo ich sie haben will.
Gut eingesetztes Mining trägt in manchen Ländern mittlerweile hervorragend zur Stabilisierung des Netzes bei, indem es Überproduktion durch erneuerbare Energien abnimmt. Klar, speichern wäre besser, aber dafür fehlt nun mal auch die Kapazität.
UNICEF: Akzeptiert Bitcoin-Spenden, um Open-Source-Projekte wie die Anbindung von Schulen an das Internet zu finanzieren.
Caritas Wien: Ermöglicht Krypto-Spenden für Menschen in Not.
Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI): Bietet die Möglichkeit, mit Kryptowährungen zu spenden.
Save the Children und The Water Project: Diese Organisationen gehören zu den Pionieren, die Bitcoin-Spenden annehmen.
SOS-Kinderdörfer weltweit: Akzeptiert ebenfalls Kryptospenden.
Darüber hinaus gibt es spezielle Initiativen wie "Bitcoin for Good" (bitcoin4good.de), die gemeinnützige Organisationen dabei unterstützen, Bitcoin-Spenden zu erhalten.