Krypto-Währung Monero: Hard-Fork macht CPU- und GPU-Mining wieder deutlich profitabler
Bitmain möchte ab Mai den ASIC-Miner Antminer X3 ausliefern, der den Cryptonight-Algorithmus effizienter schürft als Prozessoren und Grafikkarten. Monero auf Basis von Cryptonight hat aufgrund dessen einen Hard-Fork mit einer Änderung am Proof of Work durchgeführt, um ASICs obsolet zu machen. Die Netzwerk-Hashrate wurde nachfolgend dezimiert, was CPU- und GPU-Mining deutlich rentabler macht. Das könnte Auswirkungen auf den Hardware-Markt haben.
Monero gehört zu den wenigen Krypto-Währungen, die sich auf Basis von Cryptonight nicht nur effizient mit Grafikkarten, sondern auch mit Prozessoren schürfen lassen. Bis vor wenigen Wochen galt der Algorithmus als ASIC-resistent. Seit dem August 2017 ist die Hashrate des gesamten Netzwerk in mehreren Schritten sprunghaft angestiegen, was man damals versuchte, mit der Einführung vom "Bot-Mining" zu erklären: Ursprünglich mittels des Coinhive-Scripts, inzwischen über weitere, lassen Webseiten, Anwendungen und Malwares PC- und Smartphone -Nutzer Monero schürfen, was sich in der Masse auf die Netzwerk-Hashrate auswirkt.
Als zuerst Gerüchte aufkamen, dass der ASIC-Entwickler Bitmain einen spezialisierten Chip für den Cryptonight-Algorithmus entworfen haben könnte, und der Hersteller schließlich den Antminer X3 angekündigt hat, entschied sich die Monero-Community dazu, einen sogenannten Hard-Fork durchzuführen. Über eine Änderung des Proof of Work werden bisherige ASICs für Monero nutzlos, da diese gemäß ihrer Namen Application-Specific Integrated Circuits den minimal geänderten Code nicht mehr ausführen können. Die Gabelung wurde am 06. April durchgeführt, woraufhin unter anderem die "Bitmain-Blockchain" Monero Original (XMO) hinterlassen wurde.
Ein Vergleich der Hashraten unterstützt die weitläufige These, dass Bitmain seine ASICs vor dem Verkauf schon für sich selbst schürfen lassen könnte. Monero in Form von XMR erreicht mit dem Herauswurf der ASICs nur noch knapp 400 statt zuvor fast 1.200 MH/s, wohingegen XMO auf über 800 MH/s kommt. Noch haben wahrscheinlich nicht alle CPU - und GPU-Miner die Software auf Version 0.12.0.0 aktualisiert, sodass sich die Verteilung kurzfristig etwas verschieben könnte.
Klar ist aber schon jetzt, dass Monero (XMR) durch den Wegfall der ASICs eine erheblich gesunkene Blockschwierigkeit aufweist und damit um mehrere Faktoren profitabler zu schürfen ist. Bei den Grafikkarten schürfen AMDs Vega-GPUs (Radeon RX Vega 64, RX Vega 56) am effizientesten Monero, aber auch andere Modelle lassen sich gewinnbringend einsetzen. Die kommenden Wochen werden zeigen, inwiefern die Umstellung den Hardware-Markt beeinflusst. Zurzeit sinken die Preise der RX-Vega-Custom-Designs, sodass die günstigsten Modelle immerhin ab 640 Euro erhältlich sind.

glaubst du allen ernstes daran, dass der wert einer währung an vertrauen gekoppelt ist? ist es nicht eher so, dass wenn das vertrauen in eine währung weg ist, schon viel, viel früher was im argen lag?
Frag die Leute in Venezuela, was die sich noch von ihrem Lohn kaufen können, die Währung hat um 99,99% abgewertet. Wenn keiner mehr vertrauen in die Währung hat, dann gibt einem auch keiner etwas dafür. Wenn eine Währung kein Vertrauen genießt, dann geht das sehr schnell Bergab, das braucht dann teilweise nur wenige Stunden.
Natürlich sind Kryptowährenen enger mit toxischen Finanzpapieren verwandt, als mit echten Währungen, aber dennoch haben alle Fiatwährungen das selbe Problem.
Sicherlich würde meine Arbeitsmoral mit einem niedrigeren Reallohn verschwinden. Aber das ist eben der Unterschied zwischen einem Spekulationsgut und einer in Umlauf befindlichen, aktiv genutzten Währung: Fällt der Euro, dann sinkt nicht nur der Wert meines gehalts, sondern extern betrachtet auch der Preis für die Tütensuppe (
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Es handelt sich dann NICHT um Fiatwährungen
Wenn die Garantie nicht fest ist, dann bewegt es sich zwischen den Welten.
Dass der Typ in der Sparkasse glaubwürdiger ist, als der Obdachlose in der Gosse (oder in dem Fall der Informatikheini, mit seinen Kryptotokens) hat keiner bezweifelt (jedenfalls noch nicht in dem Thread).
Highperformancegaming ist, genau wie Mining, zu nichts gut und verschwendet Ressourcen.
Natürlich ist das Vertrauen in den Euro gigantisch und auch ich rechne nicht ernsthaft damit, dass mein Geld in den nächsten 10-20 Jahren gigantische Teile seines Wertes verliert. Allerdings haben schon viele Länder gezeigt, dass es auch anders geht, auch soetwas großes wie die EU ist davor nicht sicher. Ich schätze mal, dass du auch nicht jahrelang weiter, zu den bisherigen Konditionen, bei der PCGH arbeiten wirst, wenn du dir von deinem Monatslohn nicht mehr eine Tütensuppe kaufen kannst.
Solche Konzepte werden zwar immer schnell (und auch ahnungslos) gepriesen und schön geredet, aber mancher sollte sich auch mal ernsthaft mit den Negativen Möglichkeiten einer komplett dezentralisierten und annonymen Währung auseinander setzen.
Halte ich für keinen sinnvollen Vergleich. Zumal ja diese Unterhaltungs-Elektronik die du ansprichst auch erstmal nicht dazu dient Profit zu erzeugen. Außerdem wird jemand der Zuhause seinen Fernseher oder Computer etc. nutzt auch nichtmal im Ansatz soviel Strom verbrauchen wie jemand der da ein paar dutzend Grafikkarten für seine Profit-Zwecke heizen lässt. Die Kritik von manchen hier ist also nicht unberechtigt.
Über den Einfluss der Hauptinvestoren brauchen wir nicht reden, die wollen Rendite und allein die Androhung ihr Kapital abzuziehen dürfte reichen, dass "die Entwickler" nach deren Pfeife tanzen.
Du bekommst nichts, kein Bisschen, nicht das geringste.
Das einzige was bleibt, ist das Vertrauen, dass die EU den Euro nicht wird verfallen lassen und die USA nicht den Dollar. Theoretisch können die EU und die USA beliebig viel neues Fiatgeld in Verkehr bringen, ohne dass du irgendetwas tun könntest.
Die ASICs müssen auch produziert werden. Außerdem könnte man auf die sinnvolle Idee kommen, das Gaming gleich mit zu regulieren, viel Spaß dann noch mit 720p@Low Details und 30FPS.