Kopfhörer-Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten
Quelle: Nothing, Sennheiser, Bose
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Kopfhörer-Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten

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Special Veronika Maucher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Was ist der Frequenzbereich und wie wirken sich offene, geschlossene oder halboffene Bauweise aus? Außerdem: Material und Gewicht von Over-Ear-Kopfhörern.

Hertz-Angaben bei Kopfhörern

Bei fast allen Over-Ears findet sich eine Angabe zum Frequenzbereich, angegeben in der Einheit Hertz. Hier kann man also ablesen, welchen Frequenzbereich der Kopfhörer abdeckt und damit wiedergibt. Dabei gilt es zu beachten, dass das menschliche Gehör nur einen bestimmten Frequenzbereich wahrnehmen kann. Bei Kindern mit einem noch völlig intakten Gehör liegt dieser bei etwa 20 Hz bis 20 kHz. Das ist somit so ziemlich der maximal hörbare Bereich für uns. Deckt der Kopfhörer das ab, wird der Nutzer alle Frequenzen (also Höhen und Tiefen) wahrnehmen, die er selbst aufgrund seines Gehörs zu hören imstande ist.

Abgesehen davon garantiert die Angabe des Frequenzbereichs nicht, dass die Bässe und Höhen dann auch vollwertig im Ohr ankommen. Dafür müsste ein sogenannter linearer Frequenzgang, also gleiche Lautstärke bei verschiedenen Frequenzen, vorliegen. Das aber ist eine Angabe, die Hersteller so gut wie nie tätigen. Entsprechend gilt: Liegen die Hertz-Angaben im hörbaren Bereich, nimmt man zumindest alle Höhen und Bässe wahr, die man hören kann.

Geschlossene oder offene Bauweise

Eine Angabe, die sich oft gar nicht oder nicht auf den ersten Blick bei den Herstellerangaben findet, ist die Bauweise der Ohrmuscheln. Diese kann offen oder geschlossen sein, bisweilen gibt es die Mischform, sogenannte halboffene Kopfhörer. Bei Herstellern von hochwertigen Kopfhörern wie Teufel, Beyerdynamic oder Audeze ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bauweise explizit benannt wird. Bei vielen günstigeren Marken kann man sich die Frage nach offen oder geschlossen aber auch mit einem Blick auf das Produktbild erschließen.

Offene Kopfhörer erkennt man daran, dass die Außenseite der Ohrmuschel perforiert ist, sie also gitterartig verteilte Löcher aufweist. Die offene Bauweise macht die Kopfhörer leichter und lässt mehr Luft ans Ohr. So sind Kopfhörer mit offener Bauweise auch bei langen Musik-Sessions angenehm zu tragen und liefern dabei einen Klang mit einer sehr guten Räumlichkeit. Gleichzeitig aber lassen offene Kopfhörer die Musik zum einen nach außen und zum anderen die Umgebungsgeräusche nach innen. Sie sind also eher für die Nutzung zu Hause geeignet.

Geschlossene Kopfhörer besitzen besagte Perforierung nicht, lassen entsprechend weniger Luft durch und sind schwerer. Bei Klang kommen hier Bässe besser zum Tragen, als bei der offenen Bauweise. Geräusche von außen werden stark gedämpft, die Musik dringt nicht nach außen. Diese Bauweise findet man stets, wenn es um Kopfhörer mit Active Noise Cancelling geht: Wer wirklich so gut wie nichts mehr an Umgebungsgeräuschen hören will, der kann mit geschlossenen ANC-Kopfhörern die Welt für eine Weile ausschalten. Dementsprechend ist auch klar, dass die geschlossene Bauweise, noch dazu mit ANC, niemals im Straßenverkehr genutzt werden sollte.

Halboffene Kopfhörer haben eine Perforierung, aber nicht über die gesamte nutzbare Fläche der Ohrmuschel, und/oder bestehen aus anderen Materialien, die mehr Luft durchlassen. Sie liegen damit in Sachen Luft- und Geräuschdurchlässigkeit genau in der Mitte zwischen offen und geschlossen, dasselbe gilt für den Klang. Für Nutzer, die ihren Kopfhörer sowohl daheim als auch unterwegs verwenden wollen, kann das ein guter Kompromiss sein.

Kopfhörer: Ohrpolster & Gewicht

HiFi-Kopfhörer wie die Sennheiser HD 550 sind oft mit weichen Samt-Ohrpolstern bestückt. Quelle: PCGH-Ratgeber HiFi-Kopfhörer wie die Sennheiser HD 550 sind oft mit weichen Samt-Ohrpolstern bestückt.

Zu guter Letzt sollten Sie sich vor dem Kauf von Over-Ear-Kopfhörern Gedanken darüber machen, ob Sie bei den Ohrpolstern spezielle Materialwünsche haben oder das Gewicht für Sie entscheidend ist.

Viele Kopfhörer sind mit weichen Kunstleder-Ohrpolstern versehen. Diese haben den Vorteil, dass man sie feucht abwischen kann und sie sich für viele Menschen kühler anfühlen. Andererseits empfinden manche Kunstleder als "klebend" oder haben das Gefühl, sie schwitzen schneller.

Großer Beliebtheit erfreut sich das sogenannte Fabric, also Stoffgewebe. Das klebt nicht am Kopf und ist weich. Ein Nachteil ist, dass man es nicht abwischen kann. Manche, teurere Kopfhörer verfügen über Velours, Samt oder Echtleder-Bezüge. Was man als warm oder kühl, angenehm oder klebend empfindet, ist grundsätzlich eine sehr individuelle Sache - im Zweifelsfall probetragen.

Over-Ear-Kopfhörer können durchaus zwischen 200 und 300 Gramm wiegen. Wie viel Gewicht man auf Dauer als angenehm empfindet, also ab wann das Gewicht bei längeren Musik-Sessions stört, ist absolut individuell. Hier kommt es auf persönliche Empfindlichkeit sowie Körperbau, Hals- und Nackenmuskulatur an. Probieren Sie es einfach einmal aus, was am besten zu Ihnen passt - denn schließlich sollen die Kopfhörer Sie eine ganze Weile begleiten.

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  3. Seite 3 Akkulaufzeit, Telefonie und ANC
  4. Seite 4 Impedanz und Kennschalldruckpegel
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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TollerHecht Software-Overclocker(in)
        Nach ~20 Kopfhörern (27-1600€) kann ich nur 3 Empfehlen.

        DT 990 (egal welche version)
        Hifiman HE5XX
        Hifiman Edition XS

        Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.

        Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.

        Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)

        Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
      • Von TollerHecht Software-Overclocker(in)
        Nach ~20 Kopfhörern (27-1600€) kann ich nur 3 Empfehlen.

        DT 990 (egal welche version)
        Hifiman HE5XX
        Hifiman Edition XS

        Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.

        Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.

        Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)

        Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
      • Von DrFreaK666 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Ion_Tichy
        Wenn du was bezahlbares suchst guck dich mal bei Superlux um.
        Thanks, noch nie von der Marke gehört
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DrFreaK666
        Testet ihr auch bezahlbare Geräte?
        Wenn du was bezahlbares suchst guck dich mal bei Superlux um. Kabelgebunden der HD 681 mit Velourpads, den habe ich. Überragend was man für das bisschen Geld bekommt.
        Kabellos der HDB 671. Hier ein [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].
      • Von DrFreaK666 Software-Overclocker(in)
        Testet ihr auch bezahlbare Geräte?
      • Von Horst_Koehler Software-Overclocker(in)
        Wie Jacco011 schon sagte, die HD550 passt nicht so wirklich in den Test. Der eigentliche Gegenspieler wären die Sennheiser Momentum 4. Diese besitze ich nach langen langen Recherchen und Tests auch und sind mein aboluter Favorit für unterwegs ( Zudem sind 60Std abolut ohne Konkurrenz! ). Wenn es klanglich wirklich besser sein soll, dann muss es schon richtigung Studio und HD800S und deren Wettbewerber gehen.
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