Kopfhörer-Kaufberatung: Das bedeuten Impedanz und Kennschalldruckpegel
Für was stehen Werte wie Impedanz, Kennschalldruckpegel und Empfindlichkeit? Wie viel Dezibel sind noch gesund fürs Ohr?
In diesem Artikel
Kopfhörer mit App
Nahezu alle Kopfhörer kommen mittlerweile inklusive einer App. Natürlich kann man die Over-Ears in der Regel auch ohne Installation der App nutzen, über dieses Programm erschließen sich aber zusätzliche Funktionen, Einstellungsmöglichkeiten und die Option, den Ladestand des Akkus abzurufen. Beispielsweise können über die App unterschiedliche Soundprofile mittels EQ (Equalizer) angelegt werden. Sie mögen es basslastig? Die Mitteltöne sollen stärker ausgearbeitet werden? Suchen Sie sich eines der bereits voreingestellten EQs aus oder erstellen Sie Ihre eigenen, passend zu den unterschiedlichen Musikrichtungen, die Sie gerne hören. Welche weiteren Funktionen und Einstellungen die App mit sich bringt, ist abhängig vom Hersteller - bei Produkten, deren App dem Nutzer tolle zusätzliche Features bietet, werden die unterschiedlichen Funktionen der App in den Beschreibungen ausführlich erläutert.
Impedanz und Kennschalldruckpegel
Quelle: PCGH-Ratgeber
Kopfhörer-Apps können verschiedene Funktionen bieten - beispielsweise das Einstellen persönlicher Soundprofile mittels EQ.
Eine weitere Angabe, die sich bei vielen Kopfhörern findet, ist die sogenannte Impedanz. Die Impedanz gibt den elektrischen Widerstand der Schwingspule in der Einheit Ohm an. Die Kupferspule sitzt im Schallwandler und fungiert als Elektromagnet, der die Membranen und damit die sie umgebende Luft zum Schwingen bringt. Dadurch entsteht der Ton.
Je dünner der Draht dieser Schwingspule ist, desto klarer wird der Klang. Doch gleichzeitig erhöht sich der elektrische Widerstand, den die Spannung des angeschlossenen Geräts, also beispielsweise einer Soundanlage, eines Smartphones oder eines Fernsehers, überwinden muss. Das heißt zunächst: Leistet das Gerät zu wenig Spannung für die Impedanz des Kopfhörers, wird der Sound dünn und leise.
Jedoch ist die Impedanz alleine nicht der einzige und auch nicht der allein wesentliche Faktor dafür, ob der Sound kräftig im Ohr landet oder nicht. Bei der Frage, ob man für einen Kopfhörer einen Verstärker benötigt oder ihn gar mit dem Smartphone nutzen kann, sollte man auf den angegebenen Kennschalldruckpegel achten:
Der drückt aus, wie effizient eine Eingangsgröße (typischerweise Eingangssignal mit 1 V oder 1 mW Leistung am Kopfhörer) in Schalldruckpegel umgewandelt wird. Die Einheit ist dabei dB SPL bei dahinter angegebenen Standardbedingungen, etwa 1 V oder 1 mW. Häufig wird auch noch die bei der Messung verwendete Frequenz angegeben, meist 1 kHz. Bei 1 V wird auch häufig noch angegeben, dass es sich dabei um den Effektivwert handelt, abgekürzt rms (=root mean square).
Vereinfacht gesagt: Wenn ein Kopfhörer zum Beispiel den Wert 106,7 dB SPL (1 kHz / 1 Vrms) hat, dann heißt das, dass die HD 550 das Eingangssignal mit dem Effektivwert von 1 Volt bei einer Frequenz von 1 kHz in einen Schalldruckpegel von 123 dB umwandeln. Das schafft sogar ein Smartphone.
Oft findet man aber bei Bluetooth-Kopfhörern passend niedrige Ohm-Zahlen, in der Regel zwischen 30 und 60. Für stationäre Systeme und kabelgebundene Kopfhörer kann der Nutzer auch zu sehr hohen Ohm-Zahlen greifen. Tatsächlich ist für die Nutzung in Verbindung mit leistungsfähigen Verstärkern sogar der Kauf von hochohmigen Kopfhörern ratsam, weil diese belastbarer sind. Heißt: Man kann den Verstärker lauter aufdrehen, ohne dass die Technik im Kopfhörer Schaden nimmt. Wer einen High-End-Verstärker nebst Soundanlage sein Eigen nennt, der kann hier zu Over-Ears mit einer Impedanz von gut 600 Ohm greifen und den absoluten Klang- und Lautstärkegenuss erleben.
Selbstverständlich sollte man, hat man die passende Impedanzhöhe für die persönlichen Zwecke gewählt, stets darauf achten, die Lautstärke in einem Rahmen zu halten, der das eigene Gehör nicht schädigt.
Die Empfindlichkeit
Ein weiterer Wert, der sich oftmals findet, ist die Empfindlichkeit, angegeben in Dezibel. Dabei liegen die meisten Kopfhörer bei Werten um die 100 dB Schalldruck. Wie bei der Impedanz, geht es auch hier um Lautstärke. Dabei sollte gesagt werden: 85 dB gelten bereits als kritisch für die Ohren und können auf Dauer das Gehör schädigen. Letztlich zeigt ein hoher Empfindlichkeitswert in Kombination mit niedrigen Ohm, dass bei diesem Kopfhörer auch mit dem Smartphone und über Bluetooth verbunden als Endgerät enorme Lautstärke erzielt werden kann.

DT 990 (egal welche version)
Hifiman HE5XX
Hifiman Edition XS
Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.
Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.
Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)
Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
Kabellos der HDB 671. Hier ein [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].