Over-Ear-Kopfhörer: Test und Kaufberatung - neu mit CMF Headphone Pro
Wir bieten Ihnen nicht nur Know-how zu allem rund um Over-Ear-Kopfhörer, sondern auch alle von uns getesteten Geräte, mit denen Sie Ihre Lieblingsmusik auf bestem Klangniveau genießen können. Jetzt neu mit CMF Headphone Pro.
In diesem Artikel
Ob beim Musikhören, Zocken oder Filmeschauen: Over-Ear-Kopfhörer sind zu Hause sowie unterwegs treue Begleiter. Dank des die Ohren umschließenden Designs bleiben Sie auch ohne ANC vor vielen störenden Geräuschen bewahrt und haben einen runden, erfüllenden Musikgenuss. Over-Ear-Kopfhörer sind meist super bequem und werden daher auch gerne genutzt, um Filme und Serien zu schauen, ohne die Nachbarn zu stören. Wir stellen Ihnen die besten von uns getesteten Over-Ear-Kopfhörer vor.
CMF Headphone Pro
CMF ist die gerade etwas mehr als ein Jahr alte Budget-Marke von Nothing. Mit dem CMF Headphone Pro, das gerade mal XX Euro kostet, feiert jetzt das erste Paar Over-Ear-Kopfhörer der Marke sein Debüt. Erhältlich sind drei Farben, nämlich Schwarz, Weiß und Mint. Die Ohrpolster sind austauschbar - und theoretisch könnte man sich Ohrpolster in unterschiedlichen Farben zulegen und so für den persönlichen Look sorgen.
Für die Bedienung gibt es taktile Steuerungen: einen Slider zur Echtzeit-Anpassung vom Bass, ein Multi-Function-Rad für Lautstärke, Wiedergabe und ANC sowie eine frei belegbare Aktionstaste, z. B. für Spatial Audio oder KI-Funktionen. Die Adaptive ANC-Technologie reduziert laut Nothing Umgebungsgeräusche um bis zu 40 dB und passt sich automatisch an die Umgebung an. Das funktioniert auch im Praxistest sehr gut und die Fahrt in der S-Bahn wird zur musikalischen Auszeit.
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Technisch arbeitet der Kopfhörer mit 40-mm-Treibern, Nickel-beschichteten Membranen, einer großen Kupferspule und einer Doppelkammer-Konstruktion, was im Ergebnis für klaren Klang mit kräftigem Bass sorgt. Zudem unterstützt er LDAC und ist Hi-Res-zertifiziert. Genauso wie die ebenfalls neuen Nothing Ear (3) verfügt das CMF Headphone Pro über die Audiodo-Technologie, die per Hörtest ein individuelles Klangprofil erstellt und direkt im Kopfhörer speichert. Ergänzend sorgt Spatial Audio mit speziellen Modi für ein spezielles Klangbild für Filme oder Konzerte - wobei wir der Meinung sind, dass der Sound am immersivsten genau ohne diese Einstellungen ist. Geschmackssache also. In der Summe ist die Klangqualität gut und lädt zum Mittanzen ein.
Schön ist der extrem lange Akku: Bis zu 100 Stunden Wiedergabe (bzw. 50 Stunden mit ANC) sind möglich, und eine Schnellladung von fünf Minuten bringt bis zu vier Stunden Laufzeit. Über die Nothing X App lassen sich Klang, ANC und Updates personalisieren. Drei HD-Mikrofone mit Clear Voice Technology und Windschutz verbessern die Sprachqualität bei Anrufen. Für einen UVP von 99 Euro bildet das CMF Headphone Pro ein gutes Gesamtpaket.
Bose Quietcomfort Ultra 2nd Gen
Ebenfalls noch recht frisch auf dem Markt sind die Bose Quietcomfort Ultra 2nd Gen in der Over-Ear-Version (den Test zu den passenden In-Ear-Kopfhörern finden Sie in unserem entsprechenden Vergleich). Mit den neuen Kopfhörern hat Bose auch zwei neue Saison-Farben am Start, nämlich Dunkelviolett und Treibholz-Sand. Daneben gibt es natürlich auch Schwarz und Weiß. Im Test haben wir uns direkt die dunkelviolette Version angeschaut, die mit der glänzenden Aufhängung und dem ansonsten matten Finish aller anderen Bauteile recht hübsch aussah. Im Lieferumfang enthalten sind ein passendes Etui, ein Ladekabel (A auf C) sowie ein 3,5-mm-auf-2,5-mm-Klinke-Kabel. Die weichen, mit synthetischem Polyurethan (Kunstleder) bezogenen Ohrpolster sind austauschbar - wobei wir im Shop bisher keine in der entsprechenden Farbe finden.
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Der Sound ist hochwertig, sauber und sehr detailreich. Die generelle Klangfarbe ist recht neutral mit einem kleinen Hauch von Wärme, die sich in den satten, schönen, aber nicht übergewichteten Bässen besonders zeigt. Natürlich kann man über die App am EQ drehen, wenn man mehr oder weniger Bass, betonte Höhen oder anderweitige individuelle Einstellungen wünscht. Das ANC hält, was der Name "Quietcomfort" verspricht. Wenn man in der U-Bahn seine Ruhe vor Menschen, Bahngeräuschen und anderem Gelärme haben möchte, dann kann man sich darauf bestens verlassen. Zusätzlich verfügen die Bose Quietcomfort Ultra über "immersives Audio". Damit wird der Sound noch einmal räumlicher - und Sie können wählen, ob der Klang sich mit dem Kopf bewegt oder aber statisch bleibt.
Die mit 250 g Gesamtgewicht recht leichten Bose Quietcomfort Ultra sitzen angenehm und dank weich gepolstertem Kopfbügel und den sehr weichen Ohrpolstern höchst komfortabel auf dem Kopf. Die Bedienung ist einfach und mit dem Lautstärke-Streifen mal etwas anderes. Bose setzt hier auf einen leicht erhabenen Streifen an der rechten Ohrmuschel. Fährt man hier mit dem Finger entlang, beeinflusst man entsprechend die Lautstärke. Drückt man länger drauf, löst man die über die App individuell einstellbare Shortcut-Funktion aus. In unserem Fall hatten wir das Starten von Spotify hinterlegt. Darüber hinaus gibt es noch zwei Knöpfe. Das eine ist der Aus-/An-/Bluetooth-Knopf. Der andere schaltet mit einmaligem Drücken die Umgebungsmodi durch, zweimal Drücken ruft den nächsten und dreimal den vorhergehenden Song auf.
Die Akkulaufzeit ist mit 30 Stunden (mit aktivem 360-Grad-Sound 23 Stunden) nicht üppig, aber im Bereich des Normalen innerhalb der Konkurrenz. Alles in allem hält man mit den Bose Quietcomfort Ultra Headphones der 2. Generation haptisch und musikalisch hochwertige Over-Ear-Kopfhörer in Händen. Das alles hat aber auch seinen Preis, mit einem UVP von 450 Euro sind sie nicht ganz günstig.
Sennheiser HD 550
Mit einem UVP von 299 Euro bieten die Sennheiser HD 550 einen preislich vertretbaren und dennoch musikalisch sehr hochwertigen Einstieg in den HiFi-Bereich. Wer gerne und passioniert Musik hört, dabei besonders auf neutralen und detaillierten Klang sowie knackige und präzise Bässe Wert legt, der sollte in diese Kopfhörer definitiv mal hereinhören. Zudem sind sie sehr leicht und bequem, eignen sich also für längeres Tragen. Man muss sich dessen bewusst sein, dass es sich hier um kabelgebundene Kopfhörer handelt - es gibt kein Bluetooth oder Funk.
Die Sennheiser HD 550 sind durchaus auch für Gamer, die hochwertigen Sound wollen, eine Überlegung wert. Wer aber Voice-Chat nutzen möchte, der benötigt ein separat erhältliches Kabel mit Mikrofon. Anders als die meisten von uns vorgestellten Over-Ear-Kopfhörer bieten die Sennheiser HD 550 eine offene Bauweise und kein ANC.
Die Sennheiser HD 550 gibt es nicht bei Amazon, sondern nur bei ausgewählten Händlern, die Sie unter unserem Geizhals-Link finden. Eine ähnlich, klanglich aber etwas kühlere Version, die Sennheiser HD 505, gibt es bei Amazon als Special Edition. Hier finden Sie den kompletten Testbericht zu den Sennheiser HD 550.
Soundcore Space One Pro
Die Soundcore Space One Pro liefern in Sachen Sound genau das, was man von Soundcore erwartet: satte Bässe, kräftige Mitten und elegante Höhen, grundsätzlich ein rundherum vollmundiges Hörerlebnis. Wer nun Angst vor übermächtigen Bässen hat, der sei beruhigt: Man kann das über die Soundcore-App anpassen. Ich persönlich mag das sogenannte "Soundcore Signature"-EQ sehr gern, es gibt aber auch eine riesige Anzahl weiterer Presets in der App sowie die Möglichkeit, ein persönliches anzulegen.
Für zusätzlichen Wumms sorgt Dolby Digital. Hier gibt's ordentlichen Surround-Sound - wenn man möchte. Soundcore gibt viele Optionen, überlässt das Meiste aber letztlich dem Nutzer. Richtig groß ist der Akku, der ohne ANC bis zu 60 Stunden, mit ANC immerhin bis 40 Stunden hält.
Die Over-Ear-Kopfhörer sitzen weich und bequem auf dem Kopf. Dafür sorgt die fluffige Polsterung der Ohrmuscheln und des Kopfbügels. Zur Wahl stehen zwei Farbkombinationen, einerseits Schwarz mit Anthrazit und andererseits Weiß mit Goldbeige. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem eine Hülle für den Transport. Damit die Over-Ear-Kopfhörer nicht den ganzen Rucksack für sich beanspruchen, können sie sehr gut gefaltet werden. Soundcore vergleicht die gefaltete Größe mit einem Donut - das kommt ungefähr hin.
Der einzige Kritikpunkt an den Soundcore Space One Pro ist der Hear-Trough-Modus. Das adaptive ANC macht, was es soll, der ANC-off-Mode auch. Nur der Hear-Trough nicht. Wo normal die Umgebung leicht verstärkt ins Ohr dringen soll, damit man beispielsweise bei der Fahrscheinkontrolle Sätze wie "Den Ausweis bräuchte ich noch zu Ihrem Ticket" versteht, musste ich den Kopfhörer abnehmen, weil mit dem Umgebungsmodus nichts zu holen war. Jenseits davon sind die Space One Pro hervorragende Kopfhörer.

DT 990 (egal welche version)
Hifiman HE5XX
Hifiman Edition XS
Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.
Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.
Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)
Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
Kabellos der HDB 671. Hier ein [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].