Kopfhörer-Kaufberatung: Sind Bluetooth-Kopfhörer schlechter?
Welche Fragen sollte ich mir vor dem Kauf von Over-Ear-Kopfhörern stellen? Stimmt es, dass Bluetooth für schlechteren Sound sorgt?
In diesem Artikel
Wichtige Fragen vor dem Kopfhörer-Kauf
Es gibt je nach Verwendungszweck und Bedürfnissen einige Punkte, über welche man sich vor dem Kauf Gedanken machen könnte. Zu allen Punkten finden Sie weiter unten in diesem Artikel passende Erklärungen.
- Wo nutze ich den Kopfhörer? Das wirkt sich z. B. auf Bauweise und sinnvolle Verbindungsart aus.
- Hobby oder Beruf? Wer beruflich, etwa im Studio, Musik hört, hat andere Prioritäten bei Ohm, Hertz, Bauweise und Verbindung, als jemand, der einfach gern unterwegs Musik im Ohr hat. Wir stellen vor allem Kopfhörer für den privaten Musikgenuss vor.
- An welchem Gerät schließe ich die Kopfhörer an? Smartphone, High-End-Verstärker, Fernseher? Dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie Bluetooth möchten oder ein Kabel benötigen.
Quelle: Soundcore
Manche Over-Ear-Kopfhörer, wie beispielsweise die Soundcore Space One Pro, sind bestens faltbar.
- Möchte ich eine Telefonie-Funktion? Sie sind oft unterwegs und wollen bequem von Musik auf Anruf wechseln? Dann sollten Sie sich hierzu Gedanken machen.
- Möchte ich Active Noise Cancelling (ANC)?
- Sind meine Ohren empfindlich? Ob man warme Ohren schnell als unangenehm oder Kunstleder als klebrig empfindet oder ein schwerer Kopfhörer mit der Zeit Kopfschmerzen verursacht - das alles sind sehr persönliche Punkte, die Ihre Entscheidung beeinflussen können.
Sind Bluetooth-Kopfhörer schlechter?
Mittlerweile gibt es eine große Zahl an kabellosen Kopfhörern, welche über Bluetooth verbunden werden. Tatsächlich hat Bluetooth einige Vorteile gegenüber kabelgebundenen Kopfhörern, sowohl bei mobiler Nutzung als auch daheim. Unterwegs baumelt kein Kabel herum, das Smartphone (wohl das Gerät, über welches die meisten Menschen unterwegs Musik hören) kann in der Handtasche oder im Rucksack verstaut sein, ohne dass man einen Weg für das Kabel finden muss. Smartphone-Musikhörer haben hier außerdem den Vorteil, dass Sie ohne Adapter (weil kein Klinken-Anschluss vorhanden ist) beziehungsweise ohne Blockieren der Ladebuchse Musik hören können.
Zu Hause, insbesondere im Rahmen der Heimkino-Nutzung oder zum entspannten Musikhören, ist man nicht an die Länge des Kabels gebunden. Gute Bluetooth-Kopfhörer haben genügend Reichweite, damit Sie sich innerhalb der eigenen vier Wände von einem Raum in den nächsten bewegen können, ohne die Kopfhörer dafür abnehmen zu müssen.
Verlust von Klangqualität kaum spürbar
Auch der früher oft angemerkte Verlust der Klangqualität ist in Zeiten von LE Audio und immer besserer Technik kaum mehr nennenswert. Ein hochpreisiger, kabelgebundener HiFi-Kopfhörer bringt selbstverständlich den Hörgenuss noch einmal auf ein ganz besonderes Niveau. Aber so ehrlich muss man sein: Bei guten Kopfhörern wird dieser Unterschied nur absoluten Klang-Enthusiasten auffallen, deren Gehör noch nicht den herkömmlichen Einschränkungen von Alter und Lärmbelastung zum Opfer gefallen ist.
Quelle: Bose
Oftmals ist bei Bluetooth-Kopfhörern zusätzlich auch ein 3,5-mm-Klinke-Kabel enthalten. Wenn Ihnen die Möglichkeit der verkabelten Verbindung wichtig ist, sollten Sie darauf ein Augenmerk legen.
Viele Bluetooth-Kopfhörer kommen ohnehin auch inklusive Kabel oder bieten eine entsprechende Buchse für den Fall, dass man zwischenzeitlich die volle Qualität haben möchte oder schlichtweg der Kopfhörer-Akku leer ist und man keine Möglichkeit hat, ihn aufzuladen. Wer also Wert darauf legt, zwischen Bluetooth und Kabel wechseln zu können, sollte beim Kauf darauf achten, ob ein Kabel im Lieferumfang enthalten ist oder zumindest die entsprechende Buchse für ein separat zu erwerbendes Kabel vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil, der mit den neueren Bluetooth-Standards und LE Audio hinzukommt, ist das sogenannte Multipoint Pairing. Das bedeutet, dass man den Kopfhörer zugleich mit zwei oder gar mehreren Soundquellen verbinden kann. So können Sie gleichzeitig den Ton vom Fernseher und das Smartphone (für Anrufe) oder den PC und das Handy verbinden.

DT 990 (egal welche version)
Hifiman HE5XX
Hifiman Edition XS
Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.
Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.
Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)
Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
Kabellos der HDB 671. Hier ein [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].