Kopfhörer-Kaufberatung: Akkulaufzeit, Telefonie und ANC
Wir gehen unter anderem auf das Thema Akkulaufzeit, auf die Telefonie mit Kopfhörern und auf die verschiedenen Umgebungsmodi ein.
In diesem Artikel
Akkulaufzeit und Quick Charge bei Bluetooth-Kopfhörern
Wer gerne stundenlang Musik im Ohr hat, der sollte beim Kauf von Kopfhörern auf die Akkulaufzeit achten. Namhafte Hersteller versprechen in der Regel um die 30 Stunden ungetrübten Genuss und halten das auch. Natürlich gilt es dabei zu beachten, dass aktiviertes ANC (Active Noise Cancelling) die Akkulaufzeit zusätzlich verringert. Ein echtes Akku-Monster ist übrigens der von uns getestete Creative Zen Hybrid Pro mit bis zu 100 Stunden Laufzeit (ohne ANC).
Interessant ist auch die Angabe, wie lange der Akku benötigt, um aufgeladen zu sein. Häufig finden sich hier relativ kleine Zeiten von 2 Stunden - auch hierauf sollte geachtet werden, wenn es dem Nutzer wichtig ist, seine Kopfhörer stets einsatzbereit zu haben. Viele Hersteller bieten außerdem die Funktion Quick Charge. Das heißt, dass innerhalb von circa 15 Minuten Ladezeit immerhin zwei Stunden Akkulaufzeit wiederhergestellt sind. Das kann von Vorteil sein, wenn man gerne einmal vergisst, die Kopfhörer zu laden.
Quelle: Technics
Alles im Griff: Mit den Tasten an der Außenschale der Ohrmuschel kann schnell zwischen verschiedenen Modi gewechselt, ein Anruf angenommen oder die Lautstärke geregelt werden.
Mikrofon für Anruf-Funktion, Alexa und Google-Assistent
Weitere Kriterien, die für manche mehr und für andere weniger eine Rolle spielen, sind ein integriertes Mikrofon und damit einhergehend Telefonie und Sprachsteuerung. Viele der Kopfhörer, die auf eine Nutzung für unterwegs ausgelegt sind, kommen mittlerweile mit integriertem Mikrofon - entweder im Kabel oder in einer der Ohrmuscheln versteckt. Studio-taugliche Over-Ears hingegen verzichten meist auf die Telefonie-Funktion, denn hier sind die Prioritäten klar auf ungestörtes Musikhören gelegt.
Das Annehmen von Anrufen erfolgt je nach Modell über eine Taste an der Ohrmuschel, eine winzige Fernbedienung am Kabel oder das Smartphone selbst. Dabei sollte man sich genau darüber informieren, wie der jeweilige Kopfhörer arbeitet. Es kann zum Beispiel sein, dass Telefonie über den Kopfhörer nur gestartet wird, wenn man sie über den Knopf an der Ohrmuschel annimmt und nicht, wenn man am Smartphone selbst abhebt.
Ein weiterer Vorteil des integrierten Mikrofons ist die Möglichkeit der Sprachsteuerung. Viele On- und Over-Ears sind Alexa- und Google-Assistent-fähig, manche unterstützen auch Siri. Das ermöglicht dem Nutzer beispielsweise, die Liedersuche, das Regeln der Lautstärke, die Frage nach dem Wetter oder andere Dinge per Sprachsteuerung zu klären.
Aktives und passives Noise-Cancelling
Generell sind Over-Ear-Kopfhörer darauf ausgelegt, störende Umgebungsgeräusche zu vermindern, sodass der Nutzer seine Musik möglichst störungsfrei genießen kann.
Manche arbeiten mit passivem Noise Cancelling. Das heißt, die Bauweise und Füllung der Ohrpolster sind so konzipiert, dass sie eine natürliche physikalische Barriere für Außengeräusche bilden. Dadurch wird die Umgebung bei einigermaßen guten Kopfhörern so leise, dass sie spätestens bei laufender Musik kaum mehr auffällt. Natürlich können sehr laute Geräusche, beispielsweise wenn man in einem fahrenden Zug sitzt, nicht komplett eliminiert werden, sie verkommen aber zu einem relativ leisen Hintergrundsummen.
Aktives Noise Cancelling (ANC) arbeitet mit Antischall. Hier wird also ein künstliches Signal erzeugt, das dem störenden Schall mit entgegengesetzter Polarität entspricht. Das Ganze nennt sich auch "destruktive Interferenz". Von außen kommende Geräusche werden auf diese Weise für das Ohr nicht hörbar gemacht. Das sorgt für absolut sorgenfreien Musikgenuss, strapaziert aber den Akku, denn die kontinuierliche Erzeugung des Antischalls benötigt freilich Energie.
Weitere Modi zu Umgebungsgeräuschen
Nichts zu hören, außer der Lieblingsmusik, ist generell eine tolle Sache. Jedoch gibt es Situationen, in denen es unpraktisch oder gar gefährlich sein kann, wenn man seine Umgebung akustisch nicht wahrnimmt. Wenn im Büro beispielsweise die Kollegen erst mit wilder Gestikulation auf sich aufmerksam machen müssen. Oder wenn man zu Fuß, auf Skateboard, Scooter, Rad oder Inlineskates im Straßenverkehr unterwegs ist. Für das grundsätzliche Hören von Umgebungsgeräuschen auf leisem Niveau haben viele Kopfhörer einen Ambient-Aware-Modus, der oftmals per Knopfdruck an einer Ohrmuschel flink eingestellt werden kann. Will man sich kurzfristig mit jemandem unterhalten, die Kopfhörer aber nicht abnehmen, bieten viele Hersteller außerdem einen Modus, der die Musik per Knopfdruck aus und die Umgebung laut schaltet.

DT 990 (egal welche version)
Hifiman HE5XX
Hifiman Edition XS
Sobald bose oder Sennheiser draufsteht is bei mir vorbei, hab sowohl die HD650 als auch HD800 gehabt. Kompletter Blechdosen müll.
Magnetostaten kriegt man mittlerweile für n apple und ein ei, gibt keinen Grund noch dynamische treiber zu kaufen... die einzigen die mich überzeugen konnten waren wie gesagt die 990er, 1990er und Amiron. Bei den letzten 2 rechtfertigt es aber nicht den aufpreis zu den 990ern.
Wenn man ordentlichen Klang will dann sollte man jeglichen Bose, JBL, Teufel usw. kram meiden, die hatten vor 20 Jahren "okayen" Sound, aber immer noch nicht wie das Profizeug dass man heutzutage für wenig Geld bekommt. Beyerdynamic hat niemand gekannt, aber die waren damals schon 20 etagen über dem mediamarkt zeug. Nur dass man jetzt davon weiß und auch dran kommt. Durch das Internet hat sich halt irgendwann rumgesprochen was gut ist. (Hifiman, Beyer, Audeze)
Zu superlux ... puh wenn man kein Budget hat dann besser als ein gaming Headset für 120€. Aber qualität unterirdisch, und wirklich nur der Einstieg um zu sehen "was so geht". Zwischen nem HD681 und nem DT880 etc. liegt immer noch so eine welt wie zwischen Logitech G35 und DT990, nicht mal wegen den verwendeten Treibern sondern wegen den pads, dem gehäuse, anpressdruck etc. pp da spielt einfach alles mit.
Kabellos der HDB 671. Hier ein [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].