Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer-Test: Neu mit den Schlafkopfhörern Soundcore Sleep A30
Jetzt neu mit Soundcore Sleep A30! Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer, die mit maximalem Sound bei minimaler Größe überzeugen, sind nicht nur beim Sport, sondern auch bei Alltagsaktivitäten sehr beliebt. Wir stellen die von uns getesteten Modelle vor und erklären, worauf es beim Kauf ankommt.
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Mit Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern, die oftmals auch true wireless und Earbuds genannt werden, sind Sie stets kabellos flexibel. In-Ear-Kopfhörer eignen sich zum Sport, können bei kühlen Temperaturen unter der Mütze getragen werden und sind kleine, aber feine Begleiter für Musikliebhaber. Wir präsentieren Ihnen die besten von uns getesteten Modelle und erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern achten sollten. Ganz neu mit dabei sind die Nothing Ear (3), deren Ladecase auch als Mikrofon fungiert, wenn man das möchte.
In-Ear-Kopfhörer: aktuelle Produkte
Soundcore Sleep A30: Schlafkopfhörer
Die Soundcore Sleep A30 sind speziell auf das Thema Schlaf ausgelegte In-Ear-Kopfhörer, die über eine Reihe von Funktionen verfügen, um Störgeräusche und Schnarchen zu reduzieren. Sie bieten eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC), die Umgebungs- und Tiefgeräusche effektiv herausfiltern kann. In unserem Fall konnten wir den Hund, der nachts gerne mal übers Laminat trapst und sich dann an einer anderen Stellen zum Schlafen dahinplumpsen lässt, bestens ausblenden lassen.
Ein besonderes Merkmal ist das dreistufige Schnarch-Maskierungssystem, bei dem das Ladecase Schnarchgeräusche analysiert, passende Gegenklänge erzeugt und mit speziellen Ohr-Aufsätzen eine passive Abschirmung bereitstellt. Die Kopfhörer verfügen über einen sogenannten "Local-Modus", bei dem lokal gespeicherte Klänge abgespielt werden - etwa Beruhigungs- und Gehirnwellen-Audios -, damit die Verbindung zu einem Smartphone nicht nötig ist. In der App gibt es allerlei Klänge und Geräusche, die man teilweise auch kombinieren und dann als eigenes Schlafgeräusch abspeichern kann. Wer also die laufende Waschmaschine mit Grillenzirpen kombinieren möchte, kann das machen. Schläft man tief und ist das Zimmer ansonsten leise, deaktivieren die Sleep A30 je nach Einstellung die Klangkulisse oder das ANC. Man kann auch alles weiterlaufen lassen, das wirkt sich aber natürlich auf den Akku aus.
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Man kann übrigens unterschiedliche Töne für die Einschlafphase, das Schlafen und das Aufwachen einstellen.
Den Gegenpol bildet der Bluetooth-Modus, der aus den Sleep A30 quasi ganz normale Kopfhörer zum Musikhören und Telefonieren macht. Dabei wollen wir aber darauf hinweisen, dass Soundcore hier nur auf das Nötigste an Features setzt. Es gibt keinen Transparenzmodus, kein Multipoint-Bluetooth, keine IP-Wertung und auch keinen Equalizer. Überdies werden nur die Standrad-Codecs AAC und SBC unterstützt. Heißt: Eigentlich sind die Sleep A30 speziell für ein Dasein als Schlafkopfhörer konzipiert und nicht als herkömmliche In-Ears.
Über die Soundcore-App lassen sich Schlaf-Tracking-Daten erfassen - etwa Schlafdauer, Schlafpositionen oder Schnarchmuster - und tägliche Berichte abrufen. Das kann für Personen mit Schlafproblemen hilfreich sein, bessere Einblicke zu gewinnen und bestenfalls eine entspanntere Schlafroutine einzuführen. Damit man übrigens nicht nur entspannt ein- und durchschläft, kann man auch einen angenehmen Weckton zur gewünschten Weckzeit einstellen.
Das ergonomische Design mit weichen Silikon- oder Memory-Foam-Aufsätzen sowie die flache Bauform ermöglichen es tatsächlich auch Seitenschläfern, mit den Kopfhörern zu schlafen, ohne dass diese zur sehr drücken oder herausfallen. Natürlich muss man sich passende Positionen suchen. Wenn man direkt auf dem Ohr liegt, hat man auch hier trotzdem mit Druck zu rechnen.
Im Gegensatz zu den bereits von uns getesteten Vorgängern Soundcore Sleep A20 gibt es die Soundcore Sleep A30 diesmal in den Farben Weiß und "Nebelgrün" (sehr helles Lindgrün). Damit wirken sie nicht ganz so medizinisch.
AirPods Pro 3
Die AirPods Pro 3 sehen auf den ersten Blick ähnlich aus wie die Vorgänger, aber Apple hat an vielen Stellschrauben gedreht, um Klangqualität, Tragekomfort und Funktionsumfang weiter zu verbessern. Mit der neuen Generation wurde die ohnehin starke aktive Geräuschunterdrückung noch einmal deutlich verbessert. Laut Apple doppelt so viel, was in der Realität tatsächlich auch beobachtbar ist. Ob im Flugzeug, Zug oder Großraumbüro, die neuen AirPods blenden Umgebungsgeräusche noch effektiver aus. Gleichzeitig wurde der Transparenzmodus verfeinert, sodass wichtige Umgebungsgeräusche natürlicher durchgestellt werden.
Der Klang der AirPods Pro 3 wurde ebenfalls aufpoliert. Eine neue "Multiport Acoustic Architecture" sorgt für eine präzisere Steuerung des Luftstroms im Kopfhörer, was den Bass erweitert. Hohe Töne, Gesang oder Saiteninstrumente werden klarer wiedergegeben, während die Bässe druckvoller, aber kontrollierter erscheinen.
Außerdem wurde die Passform optimiert. Die neuen Silikon-Aufsätze sind Schaumstoff-infundiert und passen sich noch besser an den Gehörgang an. Es gibt jetzt fünf Größen und neu hinzugekommen ist ein XXS-Aufsatz für Menschen mit sehr schmalen Gehörgängen. All das führt dazu, dass die AirPods Pro 3 sicherer und bequemer sitzen als je zuvor. Das ist nicht nur für den Komfort gut, sondern verbessert auch die Klangqualität und das Noise Cancelling, weil der Sitz dicht abschließt.
Ein Highlight der AirPods Pro 3 ist die Herzfrequenz-Messung direkt im Ohr. In jedem der kleinen Stöpsel verbirgt sich nun ein optischer Herzsensor, der den Puls des Trägers erfassen kann. So kann der Nutzer beim Sport seine Herzfrequenz im Blick behalten kann, ohne eine Uhr oder einen Brustgurt zu tragen. In Verbindung mit dem iPhone können die AirPods Pro 3 über 50 verschiedene Workouts tracken und Kalorien berechnen.
Außerdem wurde die Akkulaufzeit verbessert. Die AirPods Pro 3 bieten jetzt bis zu 8 Stunden Hörgenuss mit einer Ladung, das sind rund 33 % mehr Laufzeit als die AirPods Pro 2. Mit dem Ladecase sind es bis zu 32 Stunden Musik.
Für wen lohnen sich die AirPods Pro 3?
Neueinsteiger im Bereich kabelloser Ohrhörer, die ein Apple-Gerät besitzen, bekommen hier die kompletteste und beste Version der AirPods. Erstklassige Geräuschunterdrückung, exzellenter Klang und angenehmer Tragekomfort. Fitnessbegeisterte profitieren vom Herzsensor, insbesondere die, die (noch) keine Apple Watch besitzen. Auch für Menschen, denen die alten AirPods nie perfekt passten, könnte die neue Passform den Durchbruch bringen. Wer aber AirPods Pro der zweiten Generation besitzt, muss den Akku seines Geräts deutlich strapaziert haben, um Kaufargumente für eine Neuanschaffung zu finden.
Nothing Ear (3)
Erst im Juli hat Nothing die optisch sehr auffälligen Over-Ear-Kopfhörer Nothing Headphone (1) veröffentlicht, jetzt ist die Neuauflage der In-Ear-Kopfhörer am Start: Nothing Ear (3). Das Design der Kopfhörer hält sich an das, was man von Nothing erwartet, mit durchsichtigen Elementen, die den Blick auf das Innenleben freigeben. Während die Vorgänger Nothing Ear und Ear (a) auf schwarze bzw. weiße Stäbchen setzen, ist das Innenleben diesmal in Silber gehalten. Diese Farbwahl spiegelt sich auch im Ladecase wider, das nicht weiß, sondern silbern ist.
Das innovativste Detail der Nothing Ear (3) ist im Übrigen das Case. Das dient nun auch als Mikrofon für Telefonie und Sprachassistent. Natürlich sind auch weiterhin Mikrofone in den Ohrhörern verbaut - wer aber noch bessere Sprachqualität sucht, der kann das Case hochhalten und das Mikrofon per Knopfdruck aktivieren und dort hineinsprechen. Das sogenannte Super Mic blendet laut Nothing Umgebungsgeräusche bis zu 95 dB aus.
Wie gut funktioniert das? Tatsächlich ziemlich gut. Wir haben mehrere Soundaufnahmen in unterschiedlichen Geräuschumgebungen angefertigt. Hierbei zeigte sich: Ist es ruhig, ist die Aufnahme mit Ohrhörer genauso gut, wie mit dem Super Mic. Ist die Umgebung laut (Menschen, Straßenlärm, lautes Rauschen), verzerrt der Filter in den Ohrhörern die Sprachqualität deutlich, während die Aufnahme mit dem Super Mic sauber und gut verständlich war.
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Das ANC ist gut, aber nicht perfekt - ein Problem, das Nothing von Anfang an hatte. Beim adaptiven ANC kommen beispielsweise die Fahrtgeräusche des Zuges komplett durch, Stimmen teilweise. Bei "Geräuschunterdrückung hoch" hört man den Zug nicht mehr, die Stimmen der quasselnden Personen ringsum nach wie vor - auch bei laufender Musik. Das ist für In-Ear-Kopfhörer dieser Preisklasse (UVP 179 Euro) nicht optimal.
Die Soundqualität ist dagegen gut und gerade die Bässe landen formschön im Ohr - auch ohne aktiviertes Bass-Enhance. Die Klangfarbe ist dabei auch im neutralen EQ eher warm und füllig. Je nachdem, wie der jeweilige Song abgemischt ist, können die Bässe sogar fast ein wenig zu üppig und dominant werden. Wenn man eher neutralen Sound sucht oder nicht möchte, dass die intensiven Bässe die Mitten und Höhen eher in den Schatten stellen, dann sind die Nothing Ear (3) vielleicht nicht die beste Wahl. Wer gediegene Beats sucht, der ist hier definitiv richtig.
Die App bietet außerdem verschiedene Anpassungsmöglichkeiten, darunter auch Bass-Enhance, Einstellungen zum ANC, Modus mit niedriger Latenz für Gaming und auch den individualisierten Sound. Das personalisierte Klangprofil ist dazu gedacht, mögliche Schwächen beider Ohren zu finden und auszugleichen. In unserem Test war das Hörerlebnis mit dem individuellen Profil tatsächlich runder, als mit der Standard-Einstellung.
Huawei Freebuds 7i
Die neueste Auflage der Huawei Freebuds kommt in einem leichten, runden Ladecase und in drei Farben: Schwarz, Weiß und Rosa. Mit einem UVP von 99,95 Euro liegen die Freebuds 7i im unteren mittleren Preisbereich. Dafür bekommt man schlichtes Design, Multi-Pairing, eine gut gestaltete App, räumliches Audio (mit und ohne Headtracking) sowie Gesten- und Kopfsteuerung. Letztere bedeutet, dass Sie Anrufe per Nicken oder Kopfschütteln annehmen oder ablehnen können. Mit dabei ist auch das "intelligent dynamic ANC 4.0". Hierbei kann man einstellen, ob man die adaptive Geräuschunterdrückung oder aber eine fixe, an verschiedene Umgebungslautstärken angepasste nutzen möchte.
Der U-Bahn-Test zeigte: Die Umgebungsgeräusche werden sowohl in der adaptiven als auch in der normalen Version sehr gut in Schach gehalten. Es dringen nur selten Stimmen durch, beispielsweise war die Bahnansage regelmäßig zu hören (was ja nicht schadet). Einziges Manko: Besonders das dynamische ANC neigt dazu, im fahrenden Zug eine Art wummerndes Gegendruck-Geräusch in den Ohren zu produzieren (ähnlich wie beim Fahren mit offenen Fenstern im Auto) und das Schließen von Türen der U-Bahn wurde ebenfalls so umgewandelt.
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Der Sound ist sehr sauber und detailliert. Aktiviert man räumlichen Klang, dann gewinnt man tatsächlich ein Gefühl von "inmitten der Musik". Die angenehm neutrale Klangfarbe in Kombination mit der hohen Präzision machen insbesondere Instrumentals zu einem Hörgenuss. Bei den Bässen hat man das Gefühl, den punktgenauen Ausschlag der Membran geradezu zu spüren. Alles in allem ein sehr gut gelungenes Klangbild.
Die Bedienung mit Gesten- oder Kopfsteuerung funktioniert einwandfrei. In der Summe liefern die Huawei Freebuds 7i ein stimmiges Gesamtpaket, nur das ANC kann für Personen, die häufig Bahn fahren, punktuell unangenehm sein.
Bose Quietcomfort Ultra 2nd Gen
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesen Earbuds um die 2. Generation. Schon die erste war für ihr erfreulich wirksames Active Noise Cancelling bekannt, und auch die neuen Bose Quietcomfort Ultra halten sich an das, was der Name verspricht: Die Earbuds schotten den Hörer nahezu komplett von der Außenwelt ab und sitzen dabei recht komfortabel im Ohr. Für den optimalen Halt sorgen übrigens nicht nur Ohraufsätze in verschiedenen Größen, sondern auch die Gummiringe (Ohrflügel), die sich um die Earbuds legen und Halt an den Knorpeln der Ohrmuschel bieten.
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Wichtig für den Start ist für jeden der beiden Ohrhörer die passenden Aufsätze zu finden, denn ein perfekter Sitz ist die wichtigste Grundlage für eine möglichst präzise Unterdrückung der Umgebungsgeräusche sowie den versprochenen komfortablen Halt. In unserem Fall benötigten beispielsweise beide Ohren unterschiedliche Ohraufsätze. Die Bauweise führte bei uns auch dazu, dass wir je nach Tagesform am linken Ohr einen größeren oder kleineren Ohrflügel anbringen mussten.
Der Sound der Bose Quietcomfort Ultra ist imposant. Die Bässe sind intensiv, auch im neutralen EQ. Die In-Ear-Kopfhörer liefern satten, warmen und voluminösen Klang.
Die App bietet die Möglichkeit, das EQ und die Shortcut-Funktion beider Ohrhörer an den persönlichen Geschmack anzupassen. Shortcut ist die Bedienung mit einem einzelnen Drücken auf die Mitte des Ohrhörers. Hier können beispielsweise der Wechsel zwischen den Audio-Modi (Awareness, Leise, Immersiv), die direkte Aktivierung von Spotify oder das Switchen zwischen den via Bluetooth verbundenen Geräten hinterlegt werden. Letzteres ist übrigens tatsächlich sinnvoll, wenn Sie das Multipairing gezielt nutzen wollen, denn die Bose Quietcomfort Ultra wechseln leider nicht automatisch.
Die Bose Quietcomfort Ultra bieten außerdem immersives Audio. Das heißt, dass man einstellen kann, ob der Ton sich mit dem Kopf bewegt - das ist besonders für das Gaming oder Film schauen interessant.
LG xboom Buds by will.i.am
Quelle: PCGH-Ratgeber
Der In-Ear-Kopfhörer Test (Bluetooth) (8)
Bei diesen In-Ear-Kopfhörern ist der Name "boom" Programm. Hier bekommt man intensive Bässe, die formschön aus jedem Song die besten Beats herausholen. Das ist, je nachdem, was man möchte, der größte Vor- oder einzige Nachteil dieser Kopfhörer: Der Bass ist präsent, auch wenn man das EQ neutral einstellt oder die Bässe herunterdreht. Top für alle, die warme Beats lieben. Die Soundqualität ist ansonsten astrein, mit einem Hauch Wärme. Die LG xboom Buds kommen mit einem guten ANC, daneben gibt's die Möglichkeit zum Umgebungsmodus oder ANC off. Die Akkulaufzeit liegt ohne ANC bei bis zu 7,5 Stunden.
Auch das ist ordentlich. Der Sitz ist fest und trotzdem recht komfortabel. Den Buds liegen zudem Gummiringe bei, mit denen man den Halt insbesondere beim Sport noch ein Stück erhöhen kann. Die App ist sehr gut verständlich und übersichtlich gestaltet, inklusive eines einfachen Handbuchs zur Bedienung. Die Touch-Steuerung ist reaktiv und so eingestellt, dass nicht jede versehentliche Berührung oder Haare Aktionen auslösen.

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Sony, Samsung, Bose ect... das ist für mich eher die Einstiegs- bis Mittelklasse.
Die passen (mir) gut, haben lange gehalten (Akku) und klingen (für mich) gut.
Und das ganze für nen schmalen Taler (~55€)
Ich persönlich hab seit Beginn des Jahres Samsung Galaxy buds3 pro. Bin sehr zufrieden damit.
Die passen (mir) gut, haben lange gehalten (Akku) und klingen (für mich) gut.
Und das ganze für nen schmalen Taler (~55€)