KCD2 im Nachtest: CPU-Benchmarks & Fazit
In diesem Artikel
Erinnern Sie sich noch an die fatale CPU-Performance des ersten Teils von Kingdom Come: Deliverance? Dort rannten wir nachts bei Regen durch Rattay und bis heute gibt es keine CPU, die annähernd in die Nähe von stabilen 60 P1-Fps kommt. Teil 2 ist glücklicherweise wesentlich besser optimiert. Wir konnten während der mehr als 60-spielstündigen Vorbereitung auf diesen Artikel keinen Ort entdecken, der auch nur im Ansatz so schlecht läuft wie das nächtliche Rattay in Teil 1. Als Ort für die Benchmarks in KCD2 haben wir die Geschichte so lange weiter gespielt, bis wir endlich in Kuttenberg angekommen sind. Diese riesige Stadt ist wie geschaffen für Prozessortests, denn hier tummeln sich viele NPCs, die ihrem Tagwerk nachgehen. Wir rennen einmal quer über den Marktplatz und bahnen uns dabei den Weg vorbei an Wachen, Marktständen und Kaufläden. Im Video zeigen wir Ihnen den genauen Ablauf sowie die Detailoptionen:
CPU-Benchmarks in Kuttenberg
Dank der zahlreichen Patches hat sich die Performance aller Prozessoren im Vergleich zur Release-Fassung verbessert. Im Schnitt können wir zwischen drei bis fünf Prozent höhere Bildraten festhalten. Das macht aus einem Ryzen 5 7500F zwar noch lange keinen Ryzen 7 9800X3D, kann jedoch das Zünglein an der Waage zu stabilen Frametimes sein. Allerdings bleibt der Fokus der hübschen Cryengine bei hoher Grafiklast. Übrigens: Sie können im CPU-Benchmark zwei wahre Boliden optional einblenden - sie zeigen das aktuelle Ende der Fahnenstange.
KCD 2: Fazit
Kingdom Come: Deliverance 2 hat uns beim erneuten Testen sehr viel Freude bereitet. Dabei hat uns nicht nur die fabelhafte, lebendige und sehr authentisch wirkende, virtuelle Umsetzung Böhmens und die fantastische Mittelalteratmosphäre beeindruckt, sondern auch die Technik. Der grafische Sprung von Kingdom Come: Deliverance 1 auf Teil 2 ist beträchtlich. Das fällt bei den Charakteren, deren Gesichtsdarstellung und Animationen auf, doch beinahe noch deutlicher ist es bei der Vegetationsdarstellung, der Weitsicht, den Details inklusive bis in die Distanz sichtbaren Schatten.
Viele weitere Verbesserungen, etwa bei der Material-Darstellung, der Shader- und Postprocessing-Qualität, den volumetrischen Effekten und der Beleuchtung inklusive verfeinerter SVOTI-GI runden den hervorragenden grafischen Eindruck ab. Besonders beeindruckt hat uns allerdings die geschmeidige Performance auf einer Vielzahl von Hardware, welche außerdem durch die zwischenzeitlich erschienenen Patches noch etwas besser wurde. Umso mehr freuen wir uns, dass das Spiel nun gänzlich ohne DRM-Dongle bei GOG verfügbar ist. Einen besseren Neuzugang für anstehende PCGH-Benchmark-Revisionen (CPU & GPU) gibt es kaum.
Bildergalerie
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tl;dw:
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ich würde die kcd2 gern mal in vr genießen...
damit habe ich in unter linux in wqhd mehr fps als unter windows in fullhd. ganz großes kino...
edit:
hab den cpu bench jetzt auch durch und bekomme mit meinem altehrwürdigen 5900x 92 fps avg und 67 fps 1%.
Ja, der 5775c ist besser gealtert als mein 6700k. M.2 konnte die ältere Plattform aber trotzdem nicht. Aber trotzdem, ruckeln ist ruckeln.
Höhere Taktraten gingen beim 5775c wegen dem Cache nicht. Der 7800X3D hatte doch ein ähnliches Problem (Übertacktbarkeit), welches erst mit dem 9800X3D gelöst werden konnte.