KCD2 im Nachtest: GPU-Benchmarks
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Was ist die beste Grafikkarte für Kingdom Come: Deliverance 2? Diese Frage beantworten wir mithilfe von 30 Grafikkarten der Jahrgänge 2015 bis 2025, welche wir in den vier verbreiteten Auflösungen Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD sowie Ultra HD benchen. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software 25.3.2, der Intel Game On Driver 6651 und der Nvidia Game Ready Driver 572.83.
Kingdom Come 2: GPU-Benchmarks
Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Damit Sie die Ergebnisse bestmöglich nachvollziehen können, geben wir auch die während der Messungen durchschnittlich anliegenden Taktraten an und zeigen die Benchmarkszene im Video (oben). Falls Sie unsere Benchmarks am eigenen Rechner nachstellen möchten, sind Sie herzlich dazu eingeladen. Die Savegames lassen sich zwischen Accounts transferieren, weshalb wir unsere CPU- und GPU-Savegames als Download bereitstellen.
Zum Einsatz kommt die mit Abstand GPU-lastigste Szene, die uns in unzähligen Spielstunden untergekommen ist. Es handelt sich, wenig überraschend, um einen dichten Wald. Wir scheuchen die Grafikkarten auf vielfachen Leserwunsch mit nativer Auflösung durch das Dickicht, das "Ultra-Preset" nebst SMAA 2TX stellt einen guten Kompromiss aus Pracht und Anspruch dar. Somit gilt, was prinzipiell bei allen PCGH-Benchmarks gilt: Erreicht eine Grafikkarte hier eine gute oder gar tadellose Vorstellung, ist im übrigen Spiel nichts zu befürchten - und das ist gut zu wissen.
Grundsätzlich gibt es an der Performance von Kingdom Come: Deliverance 2 wenig zu kritteln, das Spiel läuft trotz der detaillierten Grafik auf einer Vielzahl von Grafikkarten flüssig und die Frametimes fallen beinahe tadellos aus. Auffällig ist jedoch das Geforce-Faible von KCD2, das deutlich über das Engine-verwandte Hunt: Showdown 1896 hinausgeht (hier die neuesten Werte). Während Letzteres nur mit RDNA 4 (Radeon RX 9000) auf Kriegsfuß steht - beziehungsweise die neuen GPUs mit dem Spiel -, laufen hier alle Radeon- und Arc-GPUs schlechter als ansonsten vergleichbare Geforce-Grafikkarten. Die Betonung liegt hier ausdrücklich auf schlechter, nicht schlecht.
Falls Sie sich nach grundsätzlich höheren Bildraten sehnen, aktivieren Sie einfach Upsampling. Es stehen FSR und DLSS zur Verfügung. Und falls Ihr Rechner noch Reserven hat, können Sie die Grafikdetails entweder über das "Experimentell"-Preset noch weiter anheben, oder Sie setzen nur einzelne Optionen auf die höhere Stufe. Doch Vorsicht, das Spiel warnt nicht ohne Grund vor den hohen Anforderungen. Welcher Prozessor diesen gewachsen ist, erfahren Sie nach nur einem Klick ...

Oder: Wie Warhorse entgegen aller Industrie-Praktiken auch ohne Trend-Anbiederei (Dungeons OHNE Levelscaler-Dragons!), Daueräkschn sowie Zielgruppenerweiterung um jeden Preis mit KCD2 einen der Publikums-Hits 2025 landeten.
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tl;dw:
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ich würde die kcd2 gern mal in vr genießen...
damit habe ich in unter linux in wqhd mehr fps als unter windows in fullhd. ganz großes kino...
edit:
hab den cpu bench jetzt auch durch und bekomme mit meinem altehrwürdigen 5900x 92 fps avg und 67 fps 1%.
Ja, der 5775c ist besser gealtert als mein 6700k. M.2 konnte die ältere Plattform aber trotzdem nicht. Aber trotzdem, ruckeln ist ruckeln.
Höhere Taktraten gingen beim 5775c wegen dem Cache nicht. Der 7800X3D hatte doch ein ähnliches Problem (Übertacktbarkeit), welches erst mit dem 9800X3D gelöst werden konnte.