Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
In diesem Artikel
- Seite 1 Übersicht & Daten
- Seite 2 RDNA 4: Unter der Haube (Technik)
- Seite 3 Spiele-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 4 Raytracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 5 Pathtracing-Benchmarks & Leistungsindex
- Seite 6 Leistungsaufnahme, Effizienz & Tuning
- Seite 7 Preis-Leistung (Raster & Raytracing) & Fazit
- Seite 8 Bildergalerie
Wie schlägt sich AMDs neue RDNA-4-Architektur in modernen Rasterizing-Spielen und wegweisenden Raytracing-Krachern? Um diese Frage zu beantworten, haben wir die Gaming-Grafikkarte durch zahlreiche Benchmarks gescheucht. Sowohl die 20 Rasterizing-Tests als auch die 15 Raytracing-Tests für 2025 sind brandneu und liefern hochspannende Ergebnisse, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. Nachtests bisheriger Grafikkarten mit frischen Treiber- und Spielversionen stellen unterdessen sicher, dass die Vergleichswerte valide sind.
Da AMD keine MBA-Referenzkarten der Radeon RX 9070 (XT) baut, testen wir das Navi-48-Duo in Gestalt von Herstellerdesigns. Auf der Suche nach einem "Made by AMD"-Ersatz greifen wir nach Möglichkeit auf Basisversionen ohne werkseitige Übertaktung zurück. Diese gibt es auch bei der Radeon RX 9070 und RX 9070 XT: Der Hersteller Sapphire stellte uns je eine "Pulse"-Variante der neuen Grafikkarten zur Verfügung, welche die AMD-Basisspezifikationen 1:1 befolgen. Kein Umtakten, keine weiteren Verbiegungen - wir messen die Grafikkarten ganz komfortabel, wie sie aus der Fabrik kommen.
Quelle: PCGH
Radeon RX 9070 & RX 9070 XT: Unsere beiden Testkarten in der Geschmacksrichtung "Pulse" stammen aus dem Hause Sapphire und kommen einer MBA-Referenzkarte so nah wie möglich.
Über 10.000 Messungen aggregiert
Was wir auch testen, jede veröffentlichte Zahl entspricht einem Mittelwert aus drei, teilweise vier Durchläufen pro Auflösung; Ausreißer werden nicht gewertet. Das macht mindestens 12 Messungen pro Spiel, ergo 240 pro Grafikkarte für den regulären Leistungsindex und rund 400 insgesamt. Mittlerweile haben mehr als 20 Grafikkarten die neuen Leistungsindizes durchlaufen - das macht über 10.000 (!) valide und verrechnete Messungen. Da die GPU-Taktrate ein und derselben Karte während der Tests unterschiedlich ausfällt, geben wir den Takt-Mittelwert über alle Auflösungen an (berechnet durch unser Messtool CapFrameX). Arbeitet eine Grafikkarte beispielsweise mit Frequenzen zwischen 2.800 und 3.000 MHz, führt das zur Angabe von "~2,90 GHz". Faustregel: Ist eine Grafikkarte der limitierende Faktor, bestimmt ergo allein die Bildrate, fällt der GPU-Boost mit steigender Auflösung. Das gilt für jedes Modell. Bei RX-7000-Grafikkarten geben wir den Takt der Shader-Domäne an, da diese von den Messtools protokolliert wird. Wer sich für den Takt des Front-Ends und weitere Parameter interessiert, benötigt das Programm Hwinfo, welches auch wir für ergänzende Betrachtungen verwenden.
Radeon RX 9070 (XT): Spiele-Benchmarks
Für den Test der Radeon RX 9070 und RX 9070 XT präsentieren wir Ihnen das volle Paket der frisch erhobenen Messwerte. Sie können wie gehabt zwischen vier Auflösungen wählen: Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD, welche Sie in jedem der Spiele links im grauen Dropdown-Menü durchschalten können. Standardmäßig eingeblendet ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel), da wir die RX 9070 (XT) und vergleichbare Grafikkarten für starke 1440p-Modelle halten. Wichtig: Die Rasterizing-Benchmarks 2025 finden konsequent mit nativer Auflösung - ohne jegliches Upsampling - statt. Damit kommen wir nicht nur zahlreichen Leser- respektive Zuschaueranfragen nach, sondern sind außerdem in der Lage, die Leistungsunterschiede zwischen den Grafikkarten bestmöglich herauszuarbeiten. Falls Sie mit Upsampling spielen, sind generell höhere Bildraten zu erwarten. Wer beispielsweise mit Ultra HD und Quality-Upsampling spielt, kann sich wunderbar an den hier gezeigten WQHD-Werten orientieren (Übersicht, welche internen Auflösungen sich mit Upsampling ergeben).
Um die Angelegenheit zu würzen, haben wir nicht nur die beiden regulären RX-9070-Grafikkarten getestet, sondern auch eine "XTX"-Variante. Diese haben wir anhand der potentesten uns vorliegenden Karte simuliert: Eine Asrock Taichi mit maximalem Powerlimit, starkem Undervolting (!) und auf 22,5 GT/s übertaktetem Speicher zeigt auf, ob AMD mit der existierenden Hardware im High-End mitmischen könnte - spannende Ergebnisse und rosige Aussichten für Tuner garantiert!
In den Benchmarks ist diesmal WQHD (2.560 × 1.440 Pixel) standardmäßg eingeblendet, da wir die Radeon RX 9070 (XT) und vergleichbare Grafikkarten für starke 1440p-Modelle halten. Wir beginnen traditionell mit den Rasterizing-Benchmarks, Schwierigkeitsgrad 1 von 3.
Beachten Sie gerne das komplette Testfeld bis nach unten, wo sich neuerdings auch die frisch nachgetesteten Modelle Radeon RX 5700 XT (2019) und Geforce GTX 1080 Ti (2017) befinden. Bei der Menge an Daten fällt es zwar schwer, die Übersicht zu behalten, eines ist jedoch klar: Die Radeon RX 9070 und RX 9070 XT performen am oberen Ende der Erwartungen. AMD betont, dass es sich nicht um die Nachfolger der Radeon RX 7900 XT(X) handelt. Dennoch kratzen die beiden Neulinge regelmäßig am vorigen AMD-High-End und die händisch ausgereizte "RX 9070 XTX" kann sogar vereinzelt der Geforce RTX 5080 das Wasser reichen.
Auffällig schwach laufen nur Hunt: Showdown 1896 und, weniger ausgeprägt, Warhammer 40.000: Space Marine 2. Dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern um eine Tatsache, zeigt sich bei der Detailauswertung RX 7900 XT vs. RX 9070 klar und deutlich. Falls Sie sich für die relative Leistung pro Spiel interessieren, sind Sie HIER richtig - alle anderen scrollen weiter zum Leistungsindex. Wir haben unsere Beobachtungen an AMD übermittelt und sind gespannt, ob schon der Launch-Treiber das Problem adressiert.
Radeon RX 9070 (XT) im Leistungsindex
Wo landen die Radeon RX 9070 XT und RX 9070 im Grafikkarten-Vergleich? Diese Frage beantworten wir, wie immer, anhand von fünf Indizes: dem Gesamtwert sowie den Einzel-Indizes der vier Auflösungen. Der Gesamtwert (Overall) ist bekannt als PCGH-Leistungsindex und verrechnet die vier Test-Auflösungen zu je 25 Prozent (es findet keine Gewichtung statt). Die vorherige Normierung der Fps-Werte stellt sicher, dass große Zahlen das gleiche Gewicht haben wie kleine.
Die Radeon RX 9070 macht mit der Geforce RTX 5070 kurzen Prozess. Die RX 9070 XT skaliert davon ausgehend jedoch verhältnismäßig schwach und beißt sich daher an der RTX 5070 Ti die Zähne aus. Selbst wenn künftige Treiber die genannten "Bremser-Spiele" beschleunigen, läuft es auf einen knappen Gleichstand zwischen XT und Ti hinaus. Das passt übrigens erstaunlich gut zu AMDs jüngstem Performance-Ausblick. Passionierte Übertakter dürften indes nur Augen für die "Radeon RX 9070 XTX" haben. Dank rund zehn Prozent mehr Takt schiebt sich das Modell knapp an der Radeon RX 7900 XTX vorbei. Was sich an den Verhältnissen regt, wenn man die Auflösungen separiert, zeigt die folgende Aufstellung:
Hier gibt es eine weitere kleine Überraschung. Navi 48 demonstriert eine hohe Standfestigkeit mit steigender Auflösung, wenn man die relativ magere Speichertransferrate bedenkt. Dafür hauptverantwortlich dürfte die laut AMD verbesserte Kompression sein - damit ist übrigens ein verlustfreies Verfahren gemeint, das nichts an der Speicherbelegung ändert, allerdings Kopiervorgänge beschleunigt.
Radeon RX 9070 (XT) vs. 69 andere Grafikkarten
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Blick auf das große Ganze gewähren - den Spezial-Leistungsindex Rasterizing, welcher alte und neue PCGH-Indizes verrechnet. Auf diese Weise können Sie optimal abschätzen, ob sich das Aufrüsten der Grafikkarte lohnt. Die aktuelle Rangliste inklusive der Radeon RX 9070, 9070 XT und unserer simulierten 9070 XTX:
Das ganze Bild zeigt, dass die Radeon RX 9070 & XT potente Aufrüstoptionen für eine Vielzahl von Grafikkarten darstellen. Inwiefern das beim Raytracing gilt, erfahren Sie auf der folgenden Seite. So viel vorweg: Die Unterschiede zwischen Radeon RX 7000 und RX 9000 fallen bei der Strahlenverfolgung noch größer aus.
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Daran hatte ich nicht gedacht, wahrscheinlich, weil ich die FPS in die Karte unterfordernden Spielen auf 120 oder 60 FPS begrenze. Außerdem Denkfehler, weil die 9070 in Auslastung nicht mehr Strom verbraucht, als die 6700 XT. Da hat sich ja in Sachen Effizienz schon was getan.
Was soll ich sagen: RT benutze ich nicht. Mit einer 6900 XT und 4K macht das einfach keinen Sinn, weil es für die Karte einfach viel zu viel ist.
Aber mit WaKü Block nicht so einfach.
Würde auch gerne meine 4070ti super wechseln, aber 5070ti, 9070xt können sich nicht spürbar absetzen. Selbst eine 5080 wäre eher als absolutes minimum, um es merken zu können anzusehen. Das aber zu Aufpreisen, das man doch wieder keinen Spaß hat. Steht für bis zu 25% mehr Leistung, in keinem Verhältnis.