Compulab Airtop 2 Inferno: Passivgekühlter Mini-PC mit Geforce GTX 1080
Compulab hat die Inferno-Version des Airtop 2 vorgestellt, die mit stärkerer Hardware als das normale Airtop 2 daherkommt. Da die Kühlung komplett passiv über das Gehäuse erfolgt, fällt Letzteres mit einer größeren Kühlfläche breiter aus. 3D-Berechnungen übernimmt eine Geforce GTX 1080, wohingegen CPU-seitig noch ein älterer Core i7-7700K zum Einsatz kommt.
Passiv gekühlte PCs sind zurzeit im Trend, ebenso wie immer kleiner werdende Mini-Rechner. Compulab möchte beide Aspekte miteinander vereinen und hat dazu eine Kickstarter-Kampagne zum Airtop 2 Inferno ins Leben gerufen. Laut eigenen Aussagen diene diese nicht zur Finanzierung des PCs, sondern zu Validierung, wie viel Interesse an einem solchen besteht - inklusive Geldsicherheit. Das Airtop 2 Inferno basiert auf dem bereits veröffentlichten Airtop 2, setzt aber stärkere Hardware ein.
Da die Kühlung passiv erfolgt, hat Compulab die Seitenwände mit einer zusätzlichen Schicht an Kühlfläche ausgestattet. Je eine Seite kümmert sich um die Kühlung des Prozessors und der Grafikkarte (per Riser-Kabel vom Mainboard getrennt), wobei die initiale Wärmeübertragung über eine große Kupferplatte erfolgt. Darüber folgen ausladende Flächen mit flachen Heatpipes, um die Abwärme gleichmäßig zu verteilen. Die Konvektion soll für einen "natürlichen Luftstrom" zwischen den Aluminiumlamellen sorgen. Statt einer Geforce GTX 1060/6G oder Quadro P4000 (stärker teildeaktivierte GTX 1070) in der Maximalkonfiguration kommt das Airtop 2 Inferno mit einer GTX 1080 daher. CPU-seitig erfolgt der Wechsel von einem Core i7-7700 auf das K-Modell Core i7-7700K.
Compulab setzt ein nicht genormtes Sockel-1151-Mainboard mit dem Workstation-Chipsatz C236 ein, das bereits im Airtop 2 vorzufinden ist. Die CPU sitzt auf der Platinenrückseite, um die Kühlung über die rechte Seitenwand zu ermöglichen. Eine Neuentwicklung für Coffee Lake-S (Core i7-8700K) hat der Hersteller vorerst nicht vorgesehen, sodass Nutzer mit der alten Intel-Generation Vorlieb nehmen müssen. Die Designentscheidung hat zudem den Nachteil, dass Käufer auf künftige Upgrade-Kits von Compulab angewiesen sind, wenn sie aufrüsten möchten. Das Airtop 2 Inferno hat vier RAM-Bänke, unterstützt zwei NVMe-SSDs, bis zu vier 2,5-Zoll-Datenträger und kommt mit einer Vielzahl an Anschlüssen daher. Bei einer Größe von 150 × 300 × 255 mm (B×H×T) kommt der PC auf ein Gewicht von circa 9 kg (konkretes Gewicht von der Ausstattung abhängig).
Preislich geht es bei 1.599 US-Dollar für das "Half-Life"-Modell los, das allerdings ohne Grafikkarte und Speicher daherkommt. Für 2.330 USD im Early-Bird ist die Geforce GTX 1080 enthalten und für 2.999 USD gibt es 2 × 8 GiByte DDR4-2400-RAM sowie eine 1 T-Byte-SSD samt Windows 10 Professional dazu. Noch rund 225.000 US-Dollar sollen innerhalb der nächsten 25 Tage zusammenkommen, um die Kickstar-Kampagne erfolgreich abzuschließen.


Der Name ist da echt auch Programm.
Passive Kühlung ist eher die Freude an der Machbarkeit als wirklich sinnvoll. Langsam drehende 120/140er Lüfter von einer guten Marke sind ebenso unhörbar, aber vervielfachen die Leistung der gegebenen Kühlfläche.
Bei 30 °C im Sommer, da ist das deltaT eh schon kleiner und die Konvektion wird dazu auch noch verlangsamt. Mal abgesehen von den armen Bauteilen wie Ram, Spannungsversorgung, Chipsatz etc. Die vertragen zwar einiges an Hitze, aber da drin wirds sicher mehr als nur kuschelig warm.
@PCGH
"Daher kommen" kommt im Artikel auffällig oft daher. Daher kommt, dass mir das Daherkommen etwas zu oft daher kommt ...
Das Panel Display ist schon geil gemacht
Ich planen grad selbst nen Passiv PC. Um die Hardware auf ordentlicher Temperatur zu halten brauch man halt ordentlich Kühlfläche. Das ist sozusagen die Grundformel. Und wenn diese nicht gegeben ist, wirds halt schwer. Es gab schon eine zwei Hersteller die das probiert man für nen komplett PC, aber halt auch mit ner größeren Kühlerdimensionen. z.B. dieser hier von PC Games Harware getestet, und der war schon nem Reinfall. YouTube,