Nächster James-Bond-Film: Harry-Potter-Regisseur soll es richten

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Nächster James-Bond-Film: Harry-Potter-Regisseur soll es richten
Quelle: Foto von Ulf Meyer auf Unsplash

Amazon könnte einen neuen Regisseur für James Bond 26 gefunden haben. Vorausgesetzt, die Gespräche werden erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem sich Amazon in einem "Blofeld-Move" die vollständige kreative Kontrolle über die Marke James Bond gesichert hat, kommt offenbar auch recht schnell Bewegung in das Projekt. Nachdem Jeff Bezos Barbara Broccoli "um jeden Preis" losgeworden ist, weil sie die Manager bei Amazon als "verdammte Idioten" bezeichnet hat, erwähnt ein Regisseur, dass er in Gesprächen mit dem US-Konzern ist.

Alfonso Cuarón erwähnte einer Masterclass im Paris Cinema Club, dass an den Gerüchten etwas dran ist, aber man lediglich im Gesprächsstadium ist. Jemand aus dem Publikum sagt: "Und er erwähnt die Idee, beim nächsten James-Bond-Film Regie zu führen, ohne den Namen der Franchise zu nennen. Es gibt in der Tat dieses Projekt, das im Gespräch ist, und ich habe den Wunsch - falls es zustande kommt -, diese Geschichte auf meine eigene Art und Weise wieder aufzugreifen."

Cuarón ist unter anderem für Gravity, Roma und die dritte Episode der Harry-Potter-Reihe (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) bekannt. Er war wohl schon einmal für einen Bond-Film im Gespräch, lehnte damals aber ab: "Vor langer Zeit wurde mir ein Bond-Film angeboten", verriet er. "Und ich sagte: 'Ja, cool. Vielleicht Bond. Ich werde einen machen.' Und dann, als der Prozess begann und ich alle Dialoge und so drehen sollte, gab es ein [separates] Team, das alle Actionszenen drehte. Das fühlte sich irgendwie sehr seltsam an."

Spannend ist wie immer, warum ausgerechnet Alfonso Cuarón der Stelle zum Greifen nahe ist: Dazu gibt es bislang keine konkrete Aussage, aber Branchenkenner gehen davon aus, dass es die Verbindung zu Produzent Heyman ist, die ihn ins Spiel brachten.

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Quellen: X via JoBlo, Variety, The Town

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Der Regisseur ist doch vollkommen uninteressant, James Bond lebt oder stirbt nur durch den Hauptdarsteller.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Der Regisseur ist doch vollkommen uninteressant, James Bond lebt oder stirbt nur durch den Hauptdarsteller.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Oder Peter Jackson welcher vor "Herr der Ringe" nur Splatter-Komödien gedreht hat.

        Ich denke Alfonso Cuarón bekommt das hin.
        Viel mehr bin ich gespannt wer denn nun endlich der nächste James Bond Darsteller wird.
        Ja, Peter Jackson ist hier ein perfektes Beispiel!

        Auch interessant, Stanley Kubrick hatte seinerzeit "Spartacus" (aus den 60ern) als Auftragsarbeit gedreht, nur mal so zwischendurch. Ist auch ein kleines Meisterstück geworden.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Gamer1970
        Na gut. Mal sehen, was der so eine Arbeit abliefert als Regisseur eines Bond-Films. Egal ob man die bisherigen Werke eines Regisseurs mag/mochte oder nicht, oft können aus anscheinend zufälligen oder unscheinbaren Kombinationen von Regie und Franchise gute Dinge entstehen. Man denke nur an David Fincher, der "Fight Club" gedreht hat. Selbst der Original-Autor ist von der Verfilmung höchst beeindruckt. Fincher hatte zuerst nur Video-Clips (Musikvideos) und ähnliches gedreht, und wurde dann schließlich als Regisseur von 20th Century Fox damals damit beauftragt, die Regie bei "Alien 3" zu führen. Man bedenke, daß die Produktion dieses Streifens damals extrem chaotisch und unerträglich war für alle Beteiligten. Der erste Regisseur warf hin, Leute wurden entlassen, das Studio hatte immer wieder Änderungen verlangt obwohl ganze Sets bereits aufgebaut (und dann wieder schnell abgerissen) und Teile bereits gedreht waren. Und man hatte ganze 12 Autoren für die Story beschäftigt und konnte sich einfacn nicht einig werden.

        Ich denke, diesen Umständen hat David Fincher damit noch gute Arbeit geleistet. Und "Fight Club" ist ein absolutes Meisterwerk geworden. Vielleicht kommt hier ja auch was Gutes dabei rum, wer weiß.
        Oder Peter Jackson welcher vor "Herr der Ringe" nur Splatter-Komödien gedreht hat.

        Ich denke Alfonso Cuarón bekommt das hin.
        Viel mehr bin ich gespannt wer denn nun endlich der nächste James Bond Darsteller wird.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Na gut. Mal sehen, was der so eine Arbeit abliefert als Regisseur eines Bond-Films. Egal ob man die bisherigen Werke eines Regisseurs mag/mochte oder nicht, oft können aus anscheinend zufälligen oder unscheinbaren Kombinationen von Regie und Franchise gute Dinge entstehen. Man denke nur an David Fincher, der "Fight Club" gedreht hat. Selbst der Original-Autor ist von der Verfilmung höchst beeindruckt. Fincher hatte zuerst nur Video-Clips (Musikvideos) und ähnliches gedreht, und wurde dann schließlich als Regisseur von 20th Century Fox damals damit beauftragt, die Regie bei "Alien 3" zu führen. Man bedenke, daß die Produktion dieses Streifens damals extrem chaotisch und unerträglich war für alle Beteiligten. Der erste Regisseur warf hin, Leute wurden entlassen, das Studio hatte immer wieder Änderungen verlangt obwohl ganze Sets bereits aufgebaut (und dann wieder schnell abgerissen) und Teile bereits gedreht waren. Und man hatte ganze 12 Autoren für die Story beschäftigt und konnte sich einfacn nicht einig werden.

        Ich denke, diesen Umständen hat David Fincher damit noch gute Arbeit geleistet. Und "Fight Club" ist ein absolutes Meisterwerk geworden. Vielleicht kommt hier ja auch was Gutes dabei rum, wer weiß.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        HPoA war ja auch einer der stärksten Filme, von daher: Warum nicht?

        Edit: Gibt es eigentlich einen Trick, mit dem man die automatische Umwandlung von : und P hintereinander in stoppen kann? Ich meine, im Kontext ist natürlich klar, was gemeint war, aber dennoch nervig...
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