Ivy-Bridge-Zweikerner kommen angeblich ohne Turbo und PCI-Express-3.0
Allem Anschein nach erhalten die Ivy-Bridge-Zweikerner die gleichen Beschneidungen wie schon deren Vorgänger aus dem Sandy-Bridge Silizium: Also unter anderem keinen Turbo und auch kein AES-NI. Überdies sollen sie sogar auf PCI-Express-3.0 verzichten.
Intel wird seine Core i3-Zweikerner für den Desktop-Markt anscheinend im gleichen Maße beschneiden wie schon seine Sandy-Bridge-Dualcores – dies geht zumindest aus Informationen der chinesischen Hardwareseite mb-zol hervor. Demzufolge gibt es keinen Turbomodus, keine AES-NI, kein TXT, kein VT-d und überraschenderweise auch keinen Unterstützung für den neu eingeführten PCI-Express-3.0-Standard. Auch eine Erhöhung des L3-Caches ist anscheinend nicht vorgesehen. Es bleibt bei einer Kapazität von 3 MiByte.
Dafür fallen die TDPs erfreulich niedrig auf. Selbst der taktstarke Core i3-3240 mit einer Frequenz von 3,4 GHz passt in ein Leistungsbudget von 55 Watt. Weniger hoch frequentierte Modelle sollen sogar nur eine TDP von 35 Watt aufweisen. Mit dem Core i3-3225 offeriert Intel außerdem ein Modell, bei dem die HD 4000 3D-Berechnung durchführt. Dieser ist eigentlich nur in einigen wenigen i5-Ivy Bridges und der i7-Riege vorgesehen. Mit Hyperthreading warteten dagegen alle künftigen i3-Prozessoren auf.
Quelle: mb.zol.com.cn
In der Bildergalerie: Transistoren unter sich - Wie eine CPU entsteht - Vom Sand zum Silizium-Chip

Und eine K CPU würde Intel nie für den Basis Bereich anbieten. Oder für den Preis eines i5 3450.
Ich persönlich hätte nach 5 Jahren AMD CPU mit AMD-Board auch Bedenken mit dem Aufrüsten, weil Features und Zuverlässigkeit des alten Boards irgendwann auch an ihre Grenzen kommen. Wer sich dann einen i3 mit Mainboard holt, trifft meiner Meinung nach eine smarte Entscheidung. So ein Bully kann auch 100 Kerne haben, in einigen Performance-Disziplinen wird er einfach verlieren müssen, so wie er gemacht ist.