Intel Ivy Bridge EP als Core i7 mit maximal sechs Kernen und schnellerem Speicher

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Geht nach den zumeist sehr gut informierten Kollegen von CPU-World, so wird Intel auch im kommenden Jahr für den Sockel 2011 nur Core-i7-Modelle mit bis zu sechs Kernen veröffentlichten - mehr Rechenherzen sind den Xeons vorbehalten. Dafür spendiert Intel flotteren Speicher und neue Befehlssatz-Erweiterungen.

Während für die kommenden Wochen mit dem Core i7-3970K ein neues Flaggschiff für den Sockel 2011 erwartet wird, dauert es bis zur Nachfolge-Generation noch rund ein Jahr. Der 3970K basiert auf Sandy Bridge EP, verfügt allerdings nur über sechs der acht theoretischen Kerne - die volle Anzahl gibt's nur bei den Xeons wie dem E5-2687W. CPU-World möchte nun in Erfahrung gebracht haben, dass die Core-i7-Modelle auf Basis von Ivy Bridge EP (IVB EP) ebenfalls maximal sechs Kerne nutzen, wohingegen die Xeon E5-2600 v2 mit bis zu zwölf Kernen und 30 MiByte L3-Cache antreten werden.

Die TDP der kommenden IVB-EP-Prozessoren beträgt wie gehabt 130 Watt (den 3970K außen vor) und die maximale Größe des L3-Caches stagniert bei 15 MiByte. Dafür erlaubt der verbesserte Speicher-Controller nun DDR3-1866 statt DDR3-1600 und pro Channel können vier Module mit je acht GiByte eingesetzt werden. Mit der neuen Befehlssatz-Erweiterung F16C, welche es erlaubt bis zu vier in halber Genauigkeit vorliegende Fließkomma-Werte gleichzeitig in einfache Genauigkeit umzuwandeln, bietet Ivy Bridge EP ein von den DT-Modellen wie dem Core i5-3570K bekanntes Features, welches AMD mit den aktuellen FX-Prozessoren ebenfalls unterstützt. Nachdem Intel den Core i7 auf Sandy-Bridge-Basis keine offizielle Unterstützung für PCI-Express 3.0 mit auf den Weg gab (diese aber gegeben ist), bietet Ivy Bridge EP diese nun.

Die neuen Core i7 für den Sockel 2011 werden für das dritte Quartal 2013 erwartet.

Quelle: CPU-World

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    • Kommentare (78)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        bleibt halt noch RAS.

        Intel macht S1567 ja zum Itanium Konkurrenten
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        bleibt halt noch RAS.

        Intel macht S1567 ja zum Itanium Konkurrenten
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Skysnake
        Hätte ich bei den 15 SMX von GK110 auch zuerst gesagt. Als ich dann den DIE-Shot gesehen hab wusste ich aber, dass das Sinn macht
        Nvidia hat auch ne etwas längere Tradition asymetrischer Aufteilungen

        Zitat
        Waren die EP nicht bisher auch Quad-Sockel tauglich??? Ich meinte mich daran zu erinnern, leg aber nicht meine Hand dafür ins Feuer.
        Quad-CPU im mitteleren Segment gibt es erst seit Sandy Bridge. Davor musste man -EX kaufen

        Zitat
        EX hat aber auf jeden Fall noch den Octa-Sockel-Vorteil, der auch bestehen bleiben wird.
        Das ist und bleibt aber ein ziemlicher Nischenmarkt. Damit sich die Plattform rechnet, sollte man auch @Quad-Sockel schon deutlich mehr Leistung bieten, als -EP.

        Zitat
        Zudem hat EX halt die ganzen RAS-Features, und die reisen es mit den sehr großen Caches, dem Octa-Sockel und eben dem sehr üppigen Speicherausbau am Ende raus. Die 1567er sollten eigentlich bis zu 4 Speicherriegel pro Channel ansprechen können. Da brauchts aber noch nen Zusatzchip, oder speziellen RAM.
        Für IB-EX habe ich noch nichts von drastisch größeren Caches gehört (30 MB für -EP sind ja auch schon nicht soviel) und bei der Speicheranbindung sind die Unterschiede mit der Einführung von Quad-Channel für -EP auch deutlich kleiner geworden. (Glaube mich sogar zu erinnern, dass SB-EP ebenfalls diese Speicherhubs für 4 statt 3 Modulen pro Kanal unterstützt, falls es denn sonst wirklich nicht reicht. Kann da aber spontan auch nichts zu finden.)
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von "Skysnake"
        nicht wirklich. Das schließt sich teilweise gegenseitig aus. Gerade bei den Octas usw bist du einfach powerlimited
        Das ist aber keine Begründung dafür, dass Intel erst in einem Jahr Ivy-E bringt, wo die Mittelklasse dann aber schon auf der Haswell Architektur basieren wird. Und das ist auch keine Begründung dafür, dass die Plattform als solches kein zeitgemäßes Update mit PCIe 3.0 und USB 3.0 bekommt. Und ein Powerlimit hat ja auch nichts mit der Qualität bzw. der Aktualität der Kerne als solches zu tun.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        nicht wirklich. Das schließt sich teilweise gegenseitig aus. Gerade bei den Octas usw bist du einfach powerlimited
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von "Skysnake"
        Man hat aber entweder Anwendungen, die SingleThread sind, dann kauft man sich halt die kleine Platform und freut sich, das man recht günstig weg kommt, brauch aber nicht DIE unglaubliche Gesamtleistung, oder man braucht eben extrem viel Leistung, und es juckt einen nicht, wenn der einzelne Core etwas weniger Leistung hat. Masse statt Klasse halt .
        Ich denke halt, bei einer teuren High-End Plattform sollte eigentlich Masse und Klasse drin sein!
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