High-End-Nachschub: Core i7-3970X kommt im Q4, Ivy-Bridge-Nachfolger i7-4900 erst Q3 2013

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News Markus Horn Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Intel scheint sich in seiner Rolle als Marktführer im Hochleistungssegment der aktuellen Desktop-Prozessoren wohl zu fühlen: Konkurrent AMD kann Platzhirsch Intel hier keine Paroli bieten und so lässt sich der amerikanische Halbleiterhersteller reichlich Zeit mit neuen High-End-CPUs. Aus firmennaher Quelle ist nun eine Roadmap aufgetaucht, die die zukünftigen Schritte verrät.

Vor Kurzem machten erst Meldungen die Runde, Hersteller AMD würde sich aus dem Hochleistungsbereich der Prozessoren verabschieden und sich voll auf Prozessoren der Einstiegs- und Mittelklasse mit integrierten Grafikeinheiten konzentrieren. Intel käme dieser Schritt ganz recht, wäre doch so das anstrengende, aber prestigeträchtige Rennen um die schnellste CPU auf dem Consumer-Markt beendet und Intel könnte in Ruhe seinen Fortschritt weiter ausbauen. Ob es tatsächlich an den Gerüchten liegen mag, kann nur vermutet werden, aber der aktuelle Veröffentlichungszyklus neuer High-End-Prozessoren von Intel vermittelt durchaus den Eindruck, dass Intel sich seiner Vorherrschaft im Hochleistungs-Segment absolut bewusst ist.

Daher wird laut firmennahen Quellen der Nachfolger des bisherigen Spitzenreiters, dem Core i7-3960X, auch erst im vierten Quartal 2012 erscheinen. Bis auf die leicht angehobene Taktfrequenz von 3,5 GHz ohne und 4,0 GHz mit Turbo-Boost (i7-3960X: 3,3 / 3,9 GHz) wird sich bei der Sandy-Bridge-E-CPU auch nichts ändern. Nach wie vor vertraut der i7-3970X auf sechs Kerne mit 12 Threads und insgesamt 15 MByte L3 Cache. Für Übertakter ist der Multiplikator nicht gesperrt, als Fundament wird weiterhin ein Board mit Sockel 2011 benötigt. In den kommenden Wochen wird Intel wohl den Core i7-3970X offiziell vorstellen.

Bis zum dritten Quartal 2013 wird dann wohl erst einmal Ruhe im High-End-Bereich herrschen. Erst dann will Intel den Ivy-Bridge-Nachfolger Core i7-4900 auf den Markt bringen. Die in 22nm hergestellte CPU hat einige Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger in petto: Dazu zählen Unterstützung von PCI Express 3.0 mit 40 Lanes und DDR3-1866. Beim Sandy-Bridge-E war es "nur" DDR3-1600. Außerdem wird ein Quad-Channel-Speicherinterface verwendet und Intels Turbo-Boost-Technologie der zweiten Generation. Die TDP der Sockel-2011-CPU liegt bei 130 Watt. Mit einem X79-Board sind Sie also bestens gerüstet für das kommende Jahr. Die unterschiedlichen Modelle werden sich vermutlich in Core i7-4930, Core i7-4960, Core i7-4970, und Core i7-4990 aufgliedern.

Quelle: Brightsideofnews.com

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Verminaard
        Die haben bei nVidia abgekupfert

        Intel hat noch nie einer CPU aus ihrem Sortiment eine größere Nummer/Namen verpasst um sie unwissenden besser verkaufen zu können soweit ich mich erinnere, NVidia tut dies regelmäßig bei ihren Budget-Grafikchips, auch mehrfach (8800GT=9600GT=GTS120= WTF )

        Aber am Ende ists einfach wie immer so,
        Zitat von Threshold
        dass sie Bezeichnungen keinen wirklichen Wert haben.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Verminaard
        Die haben bei nVidia abgekupfert

        Intel hat noch nie einer CPU aus ihrem Sortiment eine größere Nummer/Namen verpasst um sie unwissenden besser verkaufen zu können soweit ich mich erinnere, NVidia tut dies regelmäßig bei ihren Budget-Grafikchips, auch mehrfach (8800GT=9600GT=GTS120= WTF )

        Aber am Ende ists einfach wie immer so,
        Zitat von Threshold
        dass sie Bezeichnungen keinen wirklichen Wert haben.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Incredible Alk
        Die Sandy-Bridge-E (also was die 3900er Modelle sind) hätten konsequenterweise 2930K-2970X heißen müssen und Ivy dann eben mit der 3 vorne und haswell mit der 4 vorne.

        Das hat Intel vermutlich deswegen nicht getan um zu vermeiden, dass CPUs mit kleinerer Nummer (etwa ein imaginärer 2960X) schneller sind (durch die 2 zusätzlichen Kerne) als CPUs mit größerer Nummer (etwa einem 3770K).

        Das ist sicher psychologischer Natur.
        Die kleinere Plattform hätte dann größere Nummern. Wie du schon sagst. Das will Intel verhindern.
        Trotzdem quatsch. Ich fände es sinnvoller wenn Intel eben von der 3. Generation spricht damit auch Ivy gemeint ist. Das ist bei Sockel 2011 ausgehebelt.
        Intel verliert an Glaubwürdigkeit und es zeigt wieder dass sie Bezeichnungen keinen wirklichen Wert haben.
      • Von Verminaard BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Threshold
        Manchmal kann ich nicht nachvollziehen wie Intel die Modelle durchnummeriert.

        Die haben bei nVidia abgekupfert
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Die Sandy-Bridge-E (also was die 3900er Modelle sind) hätten konsequenterweise 2930K-2970X heißen müssen und Ivy dann eben mit der 3 vorne und haswell mit der 4 vorne.

        Das hat Intel vermutlich deswegen nicht getan um zu vermeiden, dass CPUs mit kleinerer Nummer (etwa ein imaginärer 2960X) schneller sind (durch die 2 zusätzlichen Kerne) als CPUs mit größerer Nummer (etwa einem 3770K).
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Ich finde die Bezeichnungen verwirrend.
        Die dritte Generation ist es doch eigentlich nicht. Es ist eigentlich die zweite Generation. Ergo müsste es der i7 2970X sein.
        Die 4. Generation ist doch Haswell.
        Manchmal kann ich nicht nachvollziehen wie Intel die Modelle durchnummeriert.
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