Microsoft Edge: Kritik an neuer Shopping-Funktion

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Microsoft Edge: Kritik an neuer Shopping-Funktion (1)
Quelle: PCGH

Die Version 96 des Webbrowsers Microsoft Edge für Windows 10 und Windows 11 bringt eine neue Funktion mit sich. Hierbei handelt es sich um das Feature "Jetzt kaufen, später bezahlen", welches aktuell nur in den USA verfügbar ist.

Seit dem Jahr 2020 basiert der Microsoft Edge nicht mehr auf der hauseigenen Edge-Rendering-Engine, sondern vertraut der Chromium-Engine des Google Chrome. Folglich bringt auch Microsoft immer wieder Updates mit neuen Versionen der HTML-Engine heraus, wenn Google eine neue Variante der Chromium-Rendering-Engine veröffentlicht. Inzwischen ist Microsoft bei der Version 96 angelangt, die eine neue Shopping-Funktion enthält, die auf wenig Gegenliebe stößt.

Shopping-Feature deaktivieren

Die neue Funktion erscheint immer dann automatisch in der Adressleiste, wenn man eine Zahlung ausführen will. Das "Buy now, pay later"-Feature ist - aktuell - nur für Nutzer in den USA verfügbar und verärgert dort die Anwender des Microsoft Edge. Einige US-amerikanische E-Commerce-Firmen wie Walmart haben das BNPL-Feature entwickelt, damit Kunden unkompliziert Ratenzahlungen tätigen können.

Microsoft Edge Shopping Bloatware deaktivieren Quelle: PCGH Microsoft Edge Shopping Bloatware deaktivieren Microsoft Edge Suchmaschinen Einstellung Quelle: PCGH Microsoft Edge Suchmaschinen Einstellung

Aktuell füllt der Microsoft Edge jedoch das Feld mit der Kreditkartennummer automatisch via Autofill-Funktion aus, wenn diese Informationen im Browser hinterlegt sind. In Microsoft-Foren hagelt es Kritik von amerikanischen Nutzern, die die Einstellung des Webbrowsers als aggressiv empfinden. Außerhalb der USA ist die Funktion "Jetzt kaufen, später bezahlen" nicht verfügbar. Neben diesem Feature gibt es auch ein Shopping-Feature, welches hierzulande verfügbar ist. In der Adressleiste zeigen nun Online-Shops wie etwa Amazon an, wenn die Webseite Gutscheine enthält. Wer möchte, kann diese Art der Werbung deaktivieren. Hierzu geht man folgendermaßen vor:

  • Öffnen der Einstellungen im Microsoft Edge.
  • Auswahl des Menüpunkts "Datenschutz, Suche und Dienste".
  • Im Punkt Dienste kann man nun den Eintrag "Sparen Sie Geld und Zeit beim Shopping in Microsoft Edge" deaktivieren. Übrigens lässt sich unter "Adressleiste und Suche" auch die Standardsuchmaschine ändern, wenn man nicht mit Microsoft Bing, sondern beispielsweise mit Google suchen will.
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Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Microsoft erklärt den Zwang zum Edge-Browser

Sammlung zur Kritik am Microsoft Edge:

  • Microsoft hat mit der Version 96 die neue Shopping-Funktion "Buy now, pay later" in den Webbrowser Microsoft Edge für Nutzer in den USA eingebaut.
  • Aktuell füllt der Browser das Feld mit der Kreditkartennummer automatisch aus, sobald die entsprechenden Informationen hinterlegt sind.
  • Das BNPL-Feature wird von einigen US-amerikanischen Online-Shops entwickelt und soll die Ratenzahlung vereinfachen.
  • Für Nutzer in Deutschland hat die kritisierte Funktion - aktuell - keine Relevanz, da es hierzulande diese Funktion nicht gibt.

Quellen: Microsoft, Windowslatest

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Marktmißbrauch erster Klasse...
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Marktmißbrauch erster Klasse...
      • Von Conky
        Steam OS 3
      • Von theoturtle Freizeitschrauber(in)
        Naja, so neu ist es nun auch nicht. Habe bereits im Juni einen User erklärt wie er es ausschalten kann:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Aber ja - nervig ist sowas allemal. So sind die Datenkraken halt.
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