Gaming-Grafikkarten von Intel: Leak nennt angeblich die DG2-Spezifikationen

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Gaming-Grafikkarten von Intel: Leak nennt angeblich die DG2-Spezifikationen (1)
Quelle: Intel

Ein Leaker liefert mutmaßliche Spezifikationen zu Intels Gaming-Grafikkarten mit Xe-HPG-Architektur. Unter dem Namen DG2 erscheinen demnach sechs verschiedene Modelle mit bis zu 4.096 Shader-Einheiten und 16 GiByte Speicher.

Intel liefert immer mal wieder Lebenszeichen zu seiner Xe-HPG-Architektur (High Performance Gaming), jüngst erst im Rahmen eines Mesh-Shading-Benchmarks. Xe HPG soll auf Gaming-Grafikkarten zum Ensatz kommen, mutmaßlich der DG2. Nun liefert der bekannte Hardware-Leaker "@harukaza" Spezifikationen zu insgesamt sechs möglichen Grafikkarten. Nicht ganz neu ist das Gerücht, dass das Spitzenmodell 512 Execution Units mit insgesamt 4.096 Shader-Einheiten bieten soll.

Es wird davon angeblich Modelle mit 8 und 16 GiByte Grafikspeicher geben, der mit 256 Bit angebunden sein soll. Das Interface lässt auf ein Mittelklassemodell schließen. Eventuell wird Intel aber auch so etwas wie AMDs Infinity Cache aus dem Hut ziehen, der ein für die Leistungsklasse eigentlich ungewohnt schmales Speicherinterface bei der Radeon RX 6000-Serie ausgleicht.

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Insgesamt sechs Xe-HPG-Modelle laut Leak

Unterhalb des Flaggschiffs nennt der Leaker eine GPU mit 384 EUs, 3.072 Shader-Einheiten und einem 192 Bit breiten Interface. Hier soll es angeblich Varianten mit 6 und 12 GiByte Speicher geben. 128 Bit breit sei die Anbindung eines Chips mit 256 EUs und 2.048 Shader-Einheiten, der mit 4 und 8 GiByte kombiniert werden soll. Auch bei einem 192 Execution Units starken Modell mit 1.536 Shader-Einheiten gibt es laut Leak ein 128-Bit-Interface, aber keine Option mehr auf 8 GiByte.

Die Liste schließt mit GPUs ab, die 128 EUs beziehungsweise 1.024 Shader-Einheiten und 96 EUs/768 Shader bieten. Beiden soll Intel ein 64-Bit-Interface und 4 GiByte Speicher verpassen. Es liegt nahe, dass diese beiden Pixelbeschleuniger, sollte es sie wirklich geben, im unteren Einsteigerbereich zu verorten sein werden.

Mehr zum Thema: Intel Xe: HPG-Ableger für Gamer beim Rendern von Mesh Shadern gezeigt

Wann Intel seine Gaming-Grafikkarten auf den Markt bringt, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatte Intels Raja Koduri einen Pixelbeschleuniger in Aktion gezeigt. Bereits im Oktober berichteten wir, dass DG2 in den Laboren von Intel auf Marktreife getrimmt wird. Ende 2021, möglicherweise auch Anfang 2022 könnte ein Release laut Gerüchten anstehen. Eventuell, so ein weiteres Gerücht, entstehen die GPUs nicht bei Intel, sondern bei Auftragsfertiger TSMC.

Quelle: Twitter

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von binär-11110110111 Software-Overclocker(in)
        Dennoch - 4.096 Shader-Einheiten und 16 GiByte Speicher fürs Topmodell ist doch schon mal eine Ansage !
      • Von binär-11110110111 Software-Overclocker(in)
        Dennoch - 4.096 Shader-Einheiten und 16 GiByte Speicher fürs Topmodell ist doch schon mal eine Ansage !
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        In Tiger Lake muss Xe mit einem, für GPU-Verhältnisse, schnarchlahmen Speicher zurecht kommen. Eher könnte man noch DG1 hochrechnen aber das ist eben auch noch Xe LP, nicht Xe HPG. Solange man die Unterschiede nicht kennt, ist vieles offen. Einen direkten Einstieg ins High-End-Segment hat Intel aber nie angekündigt und ist bei 256-Bit-Karten auch nicht zu erwarten. Maximal Oberklasse und damit bewegt man sich in einem Bereich, in dem weniger Intels technisches Potenzial und eher Intels Preisvorstellungen relevant werden. Selbst wenn sie nur 3060-Leistung schaffen, kann ein gutes Produkt dabei herausspringen – nämlich eins mit 250-Euro-Preisschild. Aber darüber entscheidet nicht die Intel-Technik und vom Intel-Marketing gibt es bislang 0 Leaks.
      • Von Bevier Volt-Modder(in)
        Zitat von Xzellenz
        Wie kommst du darauf? Über 4000 Shader sind nicht wenig. Aufgrund der Speicheranbindung?
        Man könnte die zu erwartende Leistung anhand der Shader von Tiger Lake bereits ziemlich gut abschätzen. Scheinbar sind sie etwa auf dem selben Niveau, wie AMDs Vega von 2017. Bei AMD sind wir mittlerweile beim 1,5fachen bei RDNA2 und nVidida sogar noch darüber. Das heißt also Vega 64-Leistung ist aktuell auch nicht so überragend, wie man am 3060-Test sehen kann. Das ist nur knapp 3060-Leistung, also 1742 nVidia-Shader erreichen aktuell etwa eine ähnliche Leisung, wie die 4096 Intel-Shader, was knapp 2000 bei AMD entspräche...

        Wie gerX7a aber bereits anmerkte, kann man die echte Leistung anhand den TigerLake iGPUs noch nicht endgültig ablesen, da könnte noch einiges kommen, drücken wir ihnen die Daumen, dass sie das auch schaffen.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von HardlineAMD
        Wenn das stimmt, was Igors LAB berichtet, dann sehe ich schwarz für einen dritten Player am Grafikkartenmarkt.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wenn das stimmt wärs sehr bitter.
        Ein dritter Player wäre gut für den Markt. Aber vielleicht will Gelsinger ja wieder sn Larrabee weiterarbeiten
      • Von Xzellenz Software-Overclocker(in)
        Zitat von BxBender
        Schade, 6 Karten,wovon 2 vielleicht für FullHD Gaming reichen könnten.
        Wie kommst du darauf? Über 4000 Shader sind nicht wenig. Aufgrund der Speicheranbindung?
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